Wo ist die Zeit

IMG_20180107_164014.jpg heute nur geblieben? Dieses Bild hat mir ein Freund die Tage zugeschickt und es sagt einfach nur alles aus! (Falls ich hier gegen ein Copyright verstoße bitte Bescheid geben, ich lösche das Bild dann) Wenn es denn so einfach wäre einfach sich die Zeit zu nehmen. Nichtsdestotrotz hat das Bild was absolut Wahres, denn nur wenn wir priorisieren was uns wichtig ist, werden wir dafür Zeit haben. Aber dann kommt halt auch einiges zusammen… Zeit für sich selbst ist auch so ein dehnbarer Begriff den ich sehr gern verwende, aber wie sieht es denn damit wirklich aus. Zeit für mich selbst kann sein:

  • Zeit alleine für mich auf der Couch zu gammeln, durch die Programme zu zappen und mein Gehirn auf Eis zu legen
  • Zeit alleine für mich am Klavier, wenn ich mag Stunden
  • Zeit alleine für mich in meinem Lieblingssessel um zu lesen, Stunden… Tage…
  • Zeit in aller Ruhe mal ein neues Rezept auszutesten ohne das ein verhungernder Mann hinter mir steht 😉

Die Wahrheit sieht irgendwie so aus:

  • Gammelzeit wenn es hochkommt einmal die Woche
  • Termine für KG, Klavierstunde, Chorproben, Laufen gehen, Schwimmen gehen, Thera,  etc. sind fix und müssen geplant werden, da ist nix mit Spontaneität
  • Zwischen all den geplanten Terminen „muß“ Zeit für Kreativität sein, denn nichts anderes ist Klavierspielen- üben: Kreativität. Kann man unter Zeitdruck oder auf die geplante Stunde hin kreativ sein? Wenn ja, bin das nicht ich…
  • Zwischen den ganzen Terminen und der spontanen Kreativität muß noch Zeit zum Einkaufen, Kochen, Wäsche waschen und bügeln und all die Dinge im Haushalt sein, die unsere Putzfee nicht macht (ich weiß gar nicht was ich OHNE Putzfee machen würde)
  • Noch nicht berücksichtigt sind natürlich die ganzen kulturellen Termine für die ich mir auf jedenFall Zeit nehme, in dem ich die Saison ein Jahr voraus plane und ALLE Karten auch schon kaufe, sonst würde ich nicht in ein Konzert, eine Oper oder Schauspiel kommen. Zwischen all diesen Terminen sind dann noch etliche Geburtstagsfeiern (incl. Geschenkebesorgen, siehe 4. Bulletpoint), die Geschwisterfrühstücke etc. zusätzlich zu berücksichtigen

Ich hör schon auf… Beim Schreiben wird mir schon schwindlig. Denn da kommen ja noch die Gottesdienstbesuche jeden Sonntag mit hinzu, die zusätzlichen Proben vor einem Auftritt… *lach* Und was bei dem ganzen noch nicht berücksichtigt ist, ist daß ich einen FullTimeJob nachgehe der etliche Dienstreisen (auch über Nacht) noch beinhaltet…

Ja, so sieht es aus. Und da wundere ich mich, warum ich zur Zeit keine Lust für nix hab. Auf der Strecke bleibt mein geliebtes Klavier, weil das am Leichtesten abzustellen ist um mal zu gammeln.

Wann war ich das letzte Mal mit einem Freund einfach mal nur so in einer Kneipe, ganz spontan??? Ich erinner mich nicht dran.

Ändern kann nur ich das ganze. Aber die Frage ist: Wo fang ich an? Was streiche ich? Was ist mir am wenigsten wichtig? Oder vielmehr: Was ist wirklich wichtig und wird von mir nur nicht so gesehen?

Nun ja, zumindest der Anfang für dieses Jahr ist gemacht. Dienstags die ProjektChorProben sind nicht mehr, weil ich an keinen Projekt mehr teilnehme. Ersetzt wurde der Termin durch Laufen gehen, sprich mit einer anderen Freizeitverpflichtung. Weil ich etwas für meinen Körper und meinen Geist tun will und muß!

Beim Zusammenschreiben denke ich gerade: Bin ich das? Woher hat der Typ die Energie? Das frage ich mich gerade und schlagartig wird mir bewußt, warum mir ganz oft die Energie fehlt und ich trotzdem den Plan einhalte… Auf der Strecke bleibt das Klavier, obwohl ich es liebe. Da hilft es auch nichts zu sagen: ProjektChor ist tot, nach dem Laufen kannst Du noch ans Klavier… denn wo ist da dann wieder die Spontaneität? Nach dem Laufen will ich duschen, meist was essen (weil es ja direkt nach der Arbeit ist) und danach setzt sich kein Arsch mehr ans Klavier 😉 zumindest nicht meiner.

Irgendwie mußte das gerade raus. Gestern nach der Arbeit im Home Office hab ich gegen 18 Uhr gesagt: Es reicht! Da ich totmüde war hab ich mir noch einen Tee gekocht, mich auf die Couch gesetzt, kurz noch ein wenig Zeitung gelesen und dann beschlossen die Zähne zu putzen und ins Bett zu gehen. VOR 19 Uhr.  Überraschenderweise bin ich recht schnell eingeschlafen und hab mit ein paar Unterbrechungen bis heute morgen 06:30 Uhr gepennt. Endlich mal ausgeschlafen 😉 Das war spontan und es tat gut!

Paßt auf Euch auf da draußen und seid spontan 😀

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Müde

obwohl ich gestern für meine Verhältnisse schnell eingeschlafen bin. Aber ich hatte erst um 20:30 Uhr KG und vorher im Haus gekruschelt 😉 , ein wenig Wäsche, Geschirrspüler, mit Jim telefoniert, ach was weiß ich nicht noch alles. Und müde war ich auch und ruck zuck war die Zeit um, ich noch nicht am Klavier gewesen und mußte zur KG. Nach der KG war ich todmüde und bin auf die Couch für eine halbe Stunde und dann Richtung Bett. Noch ein wenig gelesen und löschte dann auch gleich das Licht.

Heute morgen bin ich wie gerädert und war um halb 9 schließlich beim Arzt. Beim Ortho. Nach einer geschlagenen Stunde Wartezeit, trotz Termin, kam ich dran. Hab ihm erzählt, daß Fuß seit einer Woche besser, aber noch nicht gut ist, er meinte: Sind ja auch erst 6 Wochen her seit der Bestrahlung, aber er wäre froh, daß es besser ist. Ich sagte nur: Ich trau dem Frieden nicht, ist ja erst eine knappe Woche. Wir haben beschlossen das bis kurz vor Weihnachten zu beobachten. Er hat mir eine Großpackung der Schmerzmittel und Entzündungshemmer verschrieben, nochmals KG und das wars dann. Ich hoffe wirklich das es besser wird, oder wenigstens jetzt so bleibt, damit könnte ich mich auf Dauer arrangieren, obwohl es Schöneres gibt 😉 Man wird im Alter bescheiden 😉

Nachher noch ein Meeting mit meinem Boss, er ist doch tatsächlich mal hier und ich mußte nicht nach Düdo. Keine Ahnung was er will, hab ihm am Freitag nachmittag aber noch einen Stachel gesetzt: Er rief an und bot mir an den zweit Tage an denen er hier ist nur EINEN Terminvorschlag an. Alles andere wäre schon zu. Das heißt er hat mit meinen AL-Kollegen mal wieder die Termine alle gelegt und ich werd als letztes gefragt. An sich ist das nicht schlimm, wenn es nicht jedes Mal so wäre. Da rächt sich meine Flexibilität. Ich hab den Termin halt akzeptiert, zwei Termine verschoben (einen Workshop mit Mitarbeitern und eine Telco mit Düdo). Der Stachel war dann, daß ich ihm gesagt hab: Schön, daß wir den Termin vor Ort haben, ich hab noch was Persönliches mit Dir zu besprechen und das finde ich Face to Face schöner als am Telefon oder der Videokonferenz. *grins* Das hatte in dem Moment gerade gut getan. Ich werde heute mittag mit ihm über meine Arbeitszeitverkürzung (um 3 Stunden) reden und das ich Freitags dann frei machen will. Die restlichen Stunden auf die 4 Wochentage davor verteilen. Eine 37 Stundenwoche reicht mir aus. Letztlich kann er gar nicht Nein sagen, aber er muß halt zustimmen, wobei ich die Zustimmung über die Personalabteilung und Betriebsrat erzwingen kann. Schließlich kenn ich die Arbeitszeitgesetze und das Teilzeit- und Befristungsgesetz. Aber soweit will ich es gar nicht kommen lassen.

Seit letzter Woche liegen mir die Berechnungen der Personalabteilung vor, einmal eine Reduktion um 3 und einmal um 4 Stunden. Die 4 Stunden hauen netto schon rein, unverhältnismäßig mehr als die 3 Stunden. Daher entscheide ich mich für die drei Stunden. Das heißt, ab Januar dann von 7-17 Uhr arbeiten bzw. von 8-18 Uhr. Da bin ich dann flexibel (in dem Zeitrahmen ist noch eine Pause von 45 Minuten drin). Das heißt jeden Tag 9 Stunden 15 arbeiten und die 37 sind voll 🙂 Da ich durch die ganzen Fahrten nach Düdo sowieso dauernd Mehrstunden aufbaue und auch hier im Büro öfters länger mache, ist das locker zu erfüllen 🙂

Ich bin gespannt wie es nachher läuft 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen!

Der 2. Auftakt ist gelungen

🙂 Gestern ja im ersten Konzert für diese Theatersaison gewesen. Im 1. Sinfoniekonzert hatten wir Dvořák, Gershwin und Brahms. Total begeistert war ich von George GershwinKonzert für Klavier und Orchester F-Dur. Bin ja eigentlich nicht so der Gershwin Fan, aber die Pianistin war grandios und vor allem virtuos und es war ein Ohrenschmaus. Ich freu mich einfach, daß wir nach wie vor 4 Sparten bei uns im Staatstheater haben und nun schon 2 Sparten einen guten Start (für mich) hatten und freue mich im November auf unsere erste Oper für diese Saison 🙂

Nach der Arbeit hab ich mich noch für eine halbe Stunde ans Klavier gesetzt und danach ging es mit CB ins Konzert. Dementsprechend spät war es gestern abend auch schon wieder. Heute morgen gleich eine super lange Sitzung, KleinRoberto hat sich auch ein paar Mal gut aufgeregt dabei und nun hätte ich auch noch tausend Dinge zu tun, aber mein Kopf ist müde und ich sowieso…

Was aber alles nichts hilft, heute abend erst mal noch in den ProjektChor. Auf die irischen Sachen freue ich mich eigentlich und ich denke beim Singen wird die Müdigkeit auch vergehen. JA, ich hab irgendwie gerade zu viel um die Ohren. Daher werde ich ja den Dienstag ab November wieder für mich haben. Ich muß dringend eine körperlichen Ausgleich für die ganze Sitzerei finden, auch für die ständigen Düdofahrten. Wenn der Fuß wieder mitspielt, wird Donnerstag wieder der WalkingAbend werden mit JG. Nächste Woche ist schon terminiert. Den werd ich auf jeden Fall halten, der Fuß muß dann einfach mitspielen. Da sich ja Donnerstag so ein wenig als der TheraTag etabliert hat, muß ich schauen wie ich nach dem frühen Feierabend beides koordiniert kriege. Aber vielleicht ist es gar nicht schlecht, nach der Thera zu Walken. Mit JG kann ich da sicher auch einiges thematisieren, das Vertrauen hab ich zu ihm 🙂

Und weil mir gerade danach ist, ein Meerbild aus Irland 🙂 Damit schließe ich auch den Eintrag. Paßt auf Euch auf da draußen!

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Bin da 

war aber den ganzen Tag bis 17 Uhr im Meeting…. Morgen und übermorgen Düdo… Es wird ein wenig Ruhiger hier bis Montag.  Am Samstag der Auftritt… Lach, mein Leben ist recht voll 😂😉

Liebe mobile Grüße an Euch da draußen, passt auf euch auf! 

Alexa ist bei uns eingezogen

aber dazu gleich mehr 😉

Heute ist seit Wochen der erste Tag, an dem ich nicht von Meeting zu Meeting hetze, oder irgend jemand in meiner Tür steht. Ich war mindestens 3 mal in Düdo und eine Woche in Stuttgart. Super viel zu tun, trotzdem kaum im Büro und wenn im Büro dann Hektik. Da vergeht einem einfach alles.

Mein Cabrio hat es in der neuen Garage erwischt, da ist was von der Decke getropft (kann passieren bei Erstbezug, die Garage wurde letztes Jahr im November erst fertiggestellt). Nun versuche ich schon seit über eine Woche die Karre zum Aufbereiter zu kriegen. Das einzig Positive daran: Der Vermieter wird es zahlen, hat er schon gesagt, er wäre versichert. Aber die Lauferei und Zeit muß ich trotzdem erst mal haben 😦

Fuß, übler als zuvor, mit dem Arzt geredet, wir gehen zusammen zu einem Kollegen. Ich will das mein Arzt da sich mit ihm berät. Denn: Ich hab schon einen der Besten hier und trotz allem will ich von dem nicht lassen. Ein Konzil ist angesagt. Hoffentlich klappt das nächsten Mittwoch noch. Ich nehm keine Schmerzmittel, bin dementsprechend auch super oft schlecht gelaunt. Jim tut mir wirklich leid.

Genug Trübsal  😉

Die Techniktucke hat sich letztes WE Alexa gegönnt. Die kleine, den Echo Dot. Google, WhatsApp, Amazon & Co wissen sowieso alles über mich. Wenn jetzt Alexa im Esszimmer noch mithören will, wie ich schmatze ist mir das mal gerade egal. 😉
Das Teil war superschnell eingerichtet und es macht einfach nur Spaß in der Anwendung. Jim ist ganz hin und weg (Techniktucke Nr.2) und ruft die halbe Zeit: Alexa spiele Deichkind (die Musik geht mir gar nicht ab) etc. Schnell haben wir erkant, daß die der Echo Dot mit dem kleinen integrierten Lautsprecher für sowas nicht taugt. Jim hat dann kurzerhand „die große Alexa“ bestellt. Die kam gestern an. War auch recht schnell eingerichtet und der Sound ist für so ein Teil richtig gut. Zumal im Esszimmer das Teil sowieso immer nur als Hintergrundmusik genutzt wird (Küche und Esszimer sind offen zueinander). Die Kleine ist ins Schlafzimmer gewandert und dient dort als Wecker und als Musikabspieler, dort hab ich die Soundbar per Bluetooth gekoppelt. Gestern abend hab ich Meeresrauschen gehört :). Das geht so einfach: „Alexa starte Meeresrauschen“, „Alexa stelle Sleeptimer auf 30 Minuten“ und das wars. Ich bin wirklich begeistert.

Am Samstag kommen testweise mal noch drei Steckdosen um Lampen zu steuern… Ich bin gespannt.

Wenn einen also alles annervt, hilft es sein Augenmerk auch mal auf sowas zu richten. Vor allem wenn man so technikverliebt ist wie ich, oder mein Mann 🙂

Wie das hier mit dem Bloggen weitergeht weiß ich noch nicht. Da ich ja nie am WE blogge, sondern nur mal während der Arbeit, fällt es zum Teil dann schwer wenn nur Hektik ist. Auf der anderen Seite sage ich mir, die 10 Minuten täglich sollten drin sein. Nun ja, ich werde sehen. Mitgelesen hab ich bei meinen Lieblingsblogs abends über meinen WP-Reader, nur nicht kommentiert. Ich bin also auf dem Laufenden 🙂 Verzeiht mir aber bitte, daß ich abends nicht mehr kommentiere, ist mir einfach alles zuviel.

Ich wünsche Euch allen da draußen schon mal schöne Osterfeiertage, falls wir uns nicht mehr lesen. Wir werden die Osternacht am Sonntag morgen um 6:00 Uhr singen und ich freu mich schon riesig drauf. Gregorianik bei Kerzenschein in der Kirche zu singen und das an unserem höchtsten Fest. Das ich das darf macht mich stolz.

Paßt auf Euch auf da draußen!