Fastenzeit ade

IMG_20180227_181114.jpg zumindest was die Süßigkeiten betrifft. Der Tag war super anstrengend. Um 6:15 losgefahren nach Düdo und nur Stress gehabt. Schnee und Eis auf den Straßen im Hochwald und der Eifel. Und zu allem Übel noch eine eingefrorene Scheibenwischanlage. Ich hatte die Tage Frostschutz nachgefüllt, aber vergessen dann die Anlage zu betätigen, damit das Zeug auch bis vorne hin durchgespült wird 😦 Jede Raststätte und Parkplatz rausmüssen um die Scheiben zu putzen und dann noch die NICHT gestreute Autobahn in der Eifel…

Ich war einfach nur platt. Egal ist nun vorbei. Der lange Sitzungstag auch und nun bin ich im Hotel. Fern schauen, lesen und meine Ruhe haben. Mein Termin morgen hier in Düdo ist ausgefallen, das heißt nach dem Frühstück kann ich nach Hause fahren, bzw. in die Firma am Heimatort. Ist mir gerade recht.

Die Fahrt heute morgen hat mich seelisch gestreßt. Kann ich gerade nicht anders beschreiben.

Das Konzert gestern Abend war einfach nur schön. CB und ich haben den Abend genossen und zufällig unsere Pfarrerin und ihren Freund auch noch getroffen in der Konzerthalle 🙂 Ich muss mir die CD von Sibelius mit dem Stück kaufen, glaube ich. Ich bin nachhaltig fasziniert. Zum Schluß hatte ich vor Begeisterung und Rührung Tränen in den Augen. Ich kann ja bei sowas voll mitgehen 🙂

Ich wünsch Euch einen schönen Abend. Paßt auf Euch auf da draußen!

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Der nächste tolle

IMG_20180219_113424.jpg Kalenderspruch in meinem Wochenkalender hier auf der Arbeit:
Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.

(Francois de la Rochefoucauld)

Das hat mich gerade absolut und sofort angesprochen 🙂 Und doch muß ich sagen, wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, hilft die Natur. Das Spazierengehen auf Feldern, Wiesen und im Wald bringt mich im allgemeinen immer runter. Ein zügiger Schritt, damit ich in eine Art Gehmeditation falle… Die gute und frische Luft um mich rum, die breuhigenden Geräusche der Natur… das bringt mir dann schon die Ruhe, in mir. Nichtsdestotrotz hat der Spruch mich berührt.

Heute morgen war hier schon ein wenig Hektik. Eine Kollegin krank. Ein anderer zum Arzt, ich bin auf dem Sprung nach Stuttgart weil ich dort morgen und übermorgen an einem Kongress teilnehme… Wahnsinn wieviele Themen die anbieten, ich hab mir per App nun einen Terminplan erstellt, wann ich wo bei welchen Vorträgen sein muß. Am Mittwoch abend werd ich total gaga sein. Wie gut das mein Kollege fährt. Wir haben aber so gut wie keinen Deckungsgleichheit bei den Vorträgen, aber ich bin mal gemein: Hauptsache er fährt, tagsüber brauch ich ihn nicht wirklich 😉

Heute morgen bin ich an Lucia vorbeigegangen und es hat kurz in meiner Seele geziept. Ein gutes Zeichen: Ich fange an das Klavierspielen zu vermissen 🙂

Ansonsten hoffe ich, daß wir keinen Schnee kriegen, vor allem nicht auf der Fahrt nach Stutgart. Mein Kollege ist zwar ein super sicherer Autofahrer, aber ich hab keinen Bock auf noch mehr Stau… Die Strecke nach Stuttgart hass ich sowieso. Wir hatten ja mal eine Tochterfirma in Leinenfeld-Echterdingen und ich mußte da früher zweimal im Monat hin. Also dann liebe die Fahrten nach Düdo. Obwohl 100 km länger, waren die Fahrten angenehmer. In Richtung Stuttgart ist einfach immer Stau… Aber ich hoffe mal das Beste 😉

Ich denke ich werde abends vom Hotel aus bloggen 🙂 Falls nicht, schalte ich einen der Vorratsbeiträge frei 😉

Paßt auf Euch auf da draußen!

Zurück Zuhause

und will einfach mal mit meinem täglichen Kalenderblatt der Fastenaktion anfangen 🙂

IMG_20180218_191058.jpgIn den letzten Jahren bin ich bestimmt über hundertmal von Journalisten gefragt worden. Welches Gottesbild haben sie eigentlich?
Keins, brumme ich dann. Ich soll doch nicht! Mal dies, mal jenes. Vater oder Mutter oder Morgenglanz der Ewigkeit oder d-Moll-Klavierkonzert. Kommt drauf an, wo ich ihn treffe. (Dorothe Sölle, Theologin)

Ich finde das so schön 🙂 Genau so empfand ich das Wochenende. Die innige Zweisamkeit mit meinem Mann, das Treffen mit meinem Ziehsohn. Egal, das es geregnet hat. Wir haben in Heidelberg zu viert geshoppt und ich habe nach etlichen früheren Besuchen endlich die HeiligGeistKirche besuchen können, die mitten auf dem Marktplatz in Heidelberg steht. Immer wenn ich früher in Heidelberg war, war die Besuchszeit schon zu Ende.

Meinen Mann so intensiv zu erleben, ohne die Verpflichtungen hier zu Hause, mich lange auch mal wieder mit meinem Ziehsohn austauschen zu können und einfach meine Gebete in einem Gotteshaus sprechen zu können, das ich versuche schon seit 20 Jahren mal endlich zu besichtigen, all das hat mich glücklich gemacht und mich auch Gott fühlen lassen. I am blessed.

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen RestSonntag 🙂

Langer Tag

IMG-20180131-WA0003.jpg und ich bin platt! Heute morgen super früh raus und nach Düdo gefahren. Mein Schnupfen hat sich über Nacht wieder etwas gelegt, Gott sei Dank.

Diese Süßigkeiten hab ich am Schluß mitgenommen, die waren über 🙂 Grins, mein Abendessen. Seelenfutter kommt immer gut nach so einem langen Tag.

Wenn ich nicht aufpasse hab ich die 8 Kilo bald wieder drauf. Aber ich geb mir noch diese Woche, ab nächste Woche ist wieder FDH angesagt. Die Woche fühl ich mich einfach noch zu platt dafür. Und bald kommt die Fastenzeit, da ist Süßes ja sowieso komplett gestrichen bei mir. Jim ruht sich brav zu Hause aus und pflegt seine Männergrippe 😉

Sprüche

Mit guten Sprüchen das neue Jahr anzufangen hat ja Tradition 🙂 Ich wünsche Euch allen Alles Gute für das neue Jahr!
In meinem Wochenkalender für 2018 (365 Tage Gelassenheit) ist dies der erste Spruch für die Woche: Dem Ruhigen Geist ist alles möglich. (Meister Eckhart) Das hört sich doch schon mal vielversprechend an und sollte mir eigentlich als Maxime für das ganze Jahr gelten 😉 Einnen ruhigen Geist brauche ich öfter, vor allem wenn der Hirnfick anfängt.
Ich/Wir haben schöne Tage verlebt. Ein gemütliches Weihnachten trotz 2 Gottesdiensten, mit schönen Geschenken gegenseitig, aber vor allem mit ganz viel gegenseitiger Liebe und Zuneigung und vor allem Zeit füreinander verbracht. Dafür bin ich wirklich dankbar. Am 26. ging es nach Holland an die See, einige Bilder hab ich ja gepostet. Die Kinder kamen ca. 1 Stunde nach uns an und wir hatten eine gute Zeit. Trotzdem war ich froh, als sie am 30. am Mittag wieder fuhren. Dafür war die Ferienwohnung dann doch zu klein für 5 Erwachsene. Nach spätestens 3 Tagen rasseln Tochter und ich halt immer aneinander 😉 Ich find mich halt damit ab. Jims Geburstag am 28. konnte er im Kreise seiner Allerliebsten verbringen, eben der Kinder und mir und er war glücklich, das hat man ihm angemerkt. Am 31. hatten wir leider kein schönes Wetter mehr an der See, sondern ganz fester und fieser Dauerregen aber in der Wohnung war es kuschelig. So ein ruhiges Silvester hab ich noch nie vebracht. Meinem Mann war es zu ruhig, für dieses Jahr hab ich gesagt feiern wir halt wieder mit Freunden 😉
Im Schlafzimmer der Ferienwohnung stand dieses Schild:
Gib mir immer einen GuteNachtKuss 🙂 Ich liebe diesen Spruch. Er verkörpert all das, was ich mit Jim leben will und meist auch lebe 🙂 Nie im Streit ins Bett gehen. Eine Versöhnung muß vor dem Schlafengehen her. Streits sind verlorene Energie und das Schild drückt es wunderbar aus. Ich finde es gerade auf Englisch wunderbar einfach ausgedrückt und so interpretationsfähig 🙂
Nun beginnt der Alltag wieder und ich freu mich drauf. Ich freu mich sehr auf die Woche hier für mich. Auch auf das Klavierspielen. Ich hab in Holland endlich es wieder vermißt, das Spielen und freu mich drauf alte Sachen aufzufrischen und neue anzufangen. Mein Geist hat einfach mal 3 Wochen Abstand vom Klavier und meinen Hobbies gebraucht. Auch vom Lesen und Singen… In dieser Hinsicht hat mir die Vorweihnachtszeit und der anschließende Hollandurlaub gut getan. Vor allem die steife Nordseebrise die mein Hirn durchgeblasen hat 🙂

2018, gehen wir es also an, mit einem ruhigen Geist und wunderbaren GuteNachtKüssen 🙂 Das wünsch ich Euch allen 🙂