Wo fang ich an?

Nix schlimmes, aber irgendwie binich heute morgen unkoordiniert… Von daher fang ich einfach mal mit dem Kalenderblatt der Woche an:
IMG_20180226_083122.jpg Wer bei Kleinigkeiten keine Geduld hat, dem misslingt der große Plan.

(Konfuzius)

Irgendwie ist der Spruch zwar gut und und schön, bringt aber zur Zeit in mir nichts zum klingeln… Ist eben einfach nur ein Spruch. Das Bild hingegen auf dem Kalender gefällt mir sehr 🙂

Am Freitagabend waren wir ja in der Oper und ich muß sagen die Musik von Puccini hat mir sehr gut gefallen. Da ich La Bohème vorher noch nie gesehen hatte, hab ich mich schon sehr drauf gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Aufwendiges Bühnenbild, gute darstellerische Leistung, klasse Gesangsleistung der Akteure und nette Begleitung haben den Abend speziell gemacht. Ein guter Start ins Wochenende.

Zu Hause hatten Jim und ich dann endlich mal WirZeit 🙂 Wir sind allerdings auch erst um 1 Uhr nachts ins Bett. Es war schön, an meinen Mann gekuschelt einzuschlafen. Allerdings waren wir beide recht früh wieder wach, Jim ist aufgestanden, ich bin liegen geblieben und hab Gott sei Dank noch 2 Stunden geschlafen. Ich hatte den Schlaf auch dringend gebraucht. Nach einer Katzenwäsche und zwei Tassen Kaffee ging es endlich zum Optiker. Irgendwie hatte ich ja schon Streß im Kopf, mir eine lange Arie ausgemalt, was die jetzt testen müssen, Zentrierung etc. ändern, alles aufwendig und mit ungewissem Ergebnis. Wir wurden sehr nett begrüßt und die Dame die mich seinerzeit bediente war mitfühlend und drückte ihr Bedauern aus, daß es nicht klappte mit der Brille. Sie meinte, sie wäre froh, daß wir wieder hier seien um es zu richten. Und dann übergab sie mich an ihren Chef 🙂 Der hat alles nachgemessen, mit dem Gerät und dann auch manuell. Und zeigte mir vorher noch die Werte und er fragte mich, wieso das rechte Auge um 0,75 Dioptrin abgeschwächt wurde in der Ferne. Ich war ganz überrascht und sagte nur: Das weiß ich nicht, aber ich wollte eine Eins-zu-Eins-Kopie meiner jetzigen Brille. Ich wollte keine Veränderung der Stärke.  Dann gingen wir manuell messen und er nahm sich super viel Zeit. An einem Punkt sagte er dann: Wird es mit dem nächstens Glas besser oder bleibt es gleich? Und ich sagte, besser. Er: Dann lesen sie mir den Buchstaben vor, den letzten in der ersten Reihe, den sie vorher nicht genau lesen konnten. Ich: Geht nicht, der ist nur noch ein schwarzer Punkt. Er: Aber es ist doch angeblich besser geworden. Ich: Es ist klarer, aber ich kann schlechter lesen. Da grinste er und meinte: Da haben wir es doch. Wir hätten die 2,75 drin lassen müssen und nicht auf 2,0 abschwächen dürfen. Wahrscheinlich war das an dem morgen im Dezember genau so und meine Kollegin hat einfach nicht genau genug nachgefragt. Sie haben zwar schärfer gesehen, aber nicht wirklich besser. Vorher hatten sie das K als X gelesen, was durchaus vorkommen kann, aber mit dem anderen Glas war das K nur noch ein schwarzer Punkt. Aber sie meinten es wäre besser geworden. Es geht immer nur um die Buchstaben, nicht um das Gesamtbild… Wir ändern das Glas nun ab. Dann ist auch das Kopfbewegen etc. viel viel weniger und ihnen wird nicht mehr schwindelig werden.
Ich war total erleichtert. Das es so simpel war rauszufinden was falsch war. Ein wenig ärgert mich, daß die Dame meinem Wunsch nicht entsprach die Brille 1:1 zu kopieren… Aber egal. Man lernt dazu und beim nächsten Mal frage ich ganz sicher genauer nach 😉

Danach ging es einkaufen und ich war prächtig gelaunt. Wieder was abgehakt und ich freue mich nun auch auf die neue Brille. Zu Hause haben wir noch ein wenig gekruschelt und ich hab später gekocht. Der Abend war einfach mal auf der Couch abhängen und Film schauen 🙂

Sonntag morgen der Weg zum Gottesdienst war mehr als eisig. Jim wollte nicht aus dem Haus. Gott sei Dank war bei uns in der Kirche wie immer recht gut geheizt, obwohl dieses Mal die Kirche kühler war. Dafür war es wohl einfach zu kalt. Die Pfarrerin hat uns vor dem Gottesdienst noch auf das Traugespräch angesprochen, machen wir wohl Mitte März, wenn Jim aus China zurück ist. Danach ging es nach Hause, knappes Frühstück und dann rüber zur katholischen Kirche um dort nach dem Gottesdienst die ScholaProbe zu absolvieren. Wir proben ja schon fleißig für Ostern… Das wird wirklich noch eine Herausforderung. Nächte Woche Sonntag singen wir auch eine Gottesdienstbegleitung, nehmen aber zwei Lieder aus dem Repertoire. Die lateinischen Messen können wir sowieso, haben nur das große lateinische Credo nochmal kurz aufgefrischt und singen noch ein neues Lied. Das wird schön 🙂

IMG_20180226_063908.jpg Zurück zu Hause hab ich erst mal den Kamin im Wohnzimmer angeworfen, es war in der Kirche schon recht kalt wieder. Mein Bruder kam auf einen Besuch vorbei, danach ging ich ans Klavier, an den Schimmel und hab alte Stücke aufgefrischt. Aber länger als eine Stunde hab ich es am Klavier nicht ausgehalten, denn es steht direkt links neben dem Kamin, ich fühlte mich schon wie ein Grillwürstchen 😉 Aber es hatte auch gereicht, denn ich wollte ja noch was von meinem Mann haben.  Und irgendwie war auch RuckZuck der Sonntag rum. Aber ich bin an dem WE zur Ruhe gekommen, hab Klavier gespielt, hab meinen Mann um mich gehabt, durfte schöne Lieder singen und proben. Alles gut 🙂

Zwar geht mir nun dauernd im Kopf rum, daß Jim am 06.03. nach China fliegt und bis zum 18. bleibt, aber ich versuche mal das ein wenig zu verdrängen die Woche noch. Morgen früh geht es erstmal nach Düdo bis Mittwoch abend und dann sehen wir weiter.

Heute wird jedoch mein Highlight ein ganz Besonderes sein 🙂 CB und ich gehen heute abend noch auf ein Sinfoniekonzert.  Brahms und Sibelius werden gespielt. Ich freu mich schon sehr drauf. Musik ist Seelennahrung und ein Sinfoniekonzert sowieso, denn nur die Musik spielt die Hauptrolle. Augen zu und genießen 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen! Und eine guten Wochenstart wünsche ich Euch.

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Und das sollte man sich echt hinter die Ohren schreiben!

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Ja, der Spruch ist einfach klasse:

Das Leben ist viel zu wichtig, um es ERNST zu nehmen.

Oscar Wilde

Ich unterschreib das sofort 🙂 Dummerweise nimmt der Ernst ganz oft überhand und man vergißt zu leben! Oder das Leben nicht vom Ernst erdrücken zu lassen. Einfach mal 5 gerade sein zu lassen, aber nicht nur einfach mal, zig-einfach-mal
Guter Spruch, den ich mit in die Woche nehmen will und werde!

Ansonsten… Das WE lief rund 🙂 Geschwisterfrühstück war ganz schön, hab mich ein wenig geärgert, weil meine Tante über meinen Bruder abgesagt hatte (wegen Grippe) und mein Schwager nicht kam, sondern nur meine Schwester mit einer lahmen Entschuldigung für ihn. Geärgert aus dem Grund: Die beiden größten Esser sind nicht gekommen! Ich hatte also schon bei meinen Lieblingsbäcker zu viele der teuren Brötchen geholt und zu viele gefüllte Eier gemacht (mein Schwager zieht sich locker 6-7 Eierhälften rein an so einem morgen) Vom Käse der zuviel ist ganz zu schweigen. Meine Schwester wollte zum Schluß auch nichts mitnehmen und ich hasse es z.Bsp. Käse einzufrieren und auch Brötchen, schmeckt aufgetaut mir alles nicht. Letztlich mußte ich Eier wegschmeissen und meinem Bruder hab ich die Brötchen aufgedrückt 😉

Aber ich will es ja locker nehmen 😉 Hätte den Spruch am Samstag gebraucht! Das Theater (wieder das experimentelle) war aber sowas von experimentell, daß ich froh war, als die eine Stunde um war 😉 Aber egal, wir haben im Nachhinein superviel gelacht mein Mann und ich, und wenn es auch nur deswegen war, weil wir über die Schauspieler, die Darstellung an sich  und den nichtvorhandenen (oder sich uns nicht erschlossenen) Inhalt gelästert haben 🙂

Sonntag morgen hab ich mal schlafen müssen, aber zur ScholaProbe sind wir gegangen. Das katholische Gottesdienstschwänzen muß aufhören, es fehlt mir, aber wohl nicht so sehr, daß ich  den Arsch hochzukriege… Witzigerweise ist unser evangelischer Gottesdienst ja eine Stunde früher (alle 14 Tage) und den verpaß ich nicht… Aber ich denk nicht drüber nach, wird sich alles wieder einstellen, wie das Klavierspielen. Anscheinend ist die Zeit momentan nicht da für den katholischen Gottesdienst oder das Klavier und mit Zeit meine ich gerade die Muße, oder die Bereitschaft mich drauf einzulassen. Also mach ich es auch nicht. Am Wochenende hab ich 2 Enyastücke gespielt die ich auswendig kann. Das wars! Hab meine Zeit mit lesen, Tablet zocken und Aufräumen verbracht. Das hat alles gut getan und dazu war ich motiviert 🙂

Jim ist wieder arbeiten, es geht ihm ein gutes Stück besser 🙂 Ich fahre heute gegen 3 Richtung Düdo, da ich morgen schon um halb 9 zu der Veranstaltung der Firma muss. Da muß ich einen Tag vorher anreisen.  Zum Glück fährt ein Kollege mit und da wir tatsächlich ein wenig Sonne haben, freue ich mich darauf gleich im Auto zu sitzen und auf der sonnigen Straße zu fahren 🙂

Evtl. gibt es morgen abend einen Blogeintrag… Mittwoch nachmittag bin ich wieder hier im Büro, hab also zwei Auswärtsübernachtungen… Aber für morgen ist ein 101-Eintrag schon eigestellt 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen 🙂

Ereignisreich war

das Wochenende, aber zuerst mal der Spruch der Woche von meinem Kalender 🙂
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Möge das Glück der Kleeblätter das ganze Jahr über mit Dir sein

wie schön ist der denn!  🙂 Ich freu mich schon den ganzen Morgen über diesen wirklich schönen Spruch, vor allem für mich als Irlandliebhaber 🙂

Am Wochenende kamen Samstag und Sonntag die Meldungen hoch, von den automatisch geposteten Beiträgen *grins* das hat mich zuerst total irritiert… Da muß ich mich erst dran gewöhnen. Irgendwie ist das schon merkwürdig wenn der „Ghostwriter“ dann unterwegs ist, aber es sind ja meine Gedanken, die ich vorher verfasst hab.
Freitag abend waren wir noch beim Friseur, Jim hat sich über seine Frisur total geärgert am nächsten Tag und mich gebeten bei dem betreffenden Mädel keinen Termin mehr für ihn zu machen, meine Stammfriseurin hat bei mir auch ein wenig am Wirbel sich vertan, das hat Jim am nächsten Tag auch mit dem Langhaarschneider zu Hause korrigiert… Seit dem meine alte Freundin HF den Laden an ihre Nachfolgerin übergeben hat, hat der Laden echt nachgelassen. Ich muß HF mal privat anrufen und fragen ob wir evtl.  privat was machen, denn sie ist eine Topfriseurin, eine Meisterin vom alten Schlag und wahnsinnig kreativ… Irgendwie dachte ich, das eine neue Meisterin von 29 Jahren und ein Mädel von 24 den Laden ganz anders führen würden (moderner etc.) aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall, vor allem in der Qualität… Naja, mal sehen wie sich das noch entwickelt und vor allem was HF sagt, wenn ich sie anrufe…
Danach sind wir noch zu unserem Lieblingsasiaten was essen und der Freitag abend lief recht gemütlich auf der Couch aus. Am nächsten Morgen waren wir früh raus, obwohl die Versicherungsdame erst um 11 Uhr kommen sollte. Allerdings haben Jim und ich vorher noch mal alles durchgesprochen und ich war mir dann unsicher. Hab sie angerufen, sie war nicht begeistert, den Termin haben wir aber gecancelt und ich bat um andere Berechnungen noch…
Ganz ehrlich, das Thema Versicherungen geht mir auf den Sack. Muss halt was wegen meiner privaten Krankenversicherung machen, da ist eine Versicherungsleistung drin (gewesen), die eine Beitragsentlastung im Alter versichert. Der Beitrag hierfür ist im letzten Jahr um 60,- Euro monatlich angestiegen, da hab ich gesagt es reicht. Da spar ich das Geld doch besser so und nun such ich dafür eine sichere, halbwegs rentable Anlage. Ich hasse diese ganzen Fondsgeschichten, ich bin einfach da absolut konservativ und hab keinen Bock Fonds zu beobachten und dieses Spiel zu machen, hier raus, dort rein etc. Auch wenn die Dame mir zusichert, das sie das machen würde. Kurz und gut: Das Thema nervt mich total an und als ich gesehen hab, daß der Ausgabeaufschlag 8% sind hab ich erst mal gesagt Stop! Ich mach mir im Laufe des Februars mal Gedanken drum. Fakt ist aber, ich muß was zur Seite legen, nur für meine Krankenversicherung und das fest und unantastbar, die horrenden Beiträge kann ich mir im Alter nicht leisten von der Rente, da muß ich auf Erspartes zurückgreifen!
Irgendwann mittags sind wir zu einem neuen Möbelhaus gefahren, Jim wollte da unbedingt mal hin. Auf Klavier hatte ich sowieso keinen Bock. Das Möbelhaus war auch nicht so der Bringer, aber die Neugierde meines Mannes war befriedigt 🙂 Danach hatte ich immer noch keinen Bock auf Klavier, wir haben gemeinsam einen Film geschaut und sind abends in unser Lieblingsrestaurant essen. Und sind natürlich bis kurz vor eins nachts hängen geblieben. Wir kennen die Besitzer (die hatten mal eine TapasBar, in der wir vor 5,5 Jahren unsere Hochzeit gefeiert hatten und seitdem sind wir quasi befreundet) und haben uns einfach „verquatscht“. Was aber gut getan hat 🙂

Am nächsten Morgen ging es dann recht früh wieder raus, denn der Gottesdienst stand an, mit meiner offiziellen Aufnahmezeremonie in die Kirche und Gemeinde. Natürlich war ich nervös, aber es lief gut. Die Pfarrerin und ich hatten ja vorher telefoniert und sie meinte: Setzt Euch bitte weit nach vorn, damit Du gleich nach vorne kommen kannst, wenn ich Dich darum bitte. Also saßen Jim und ich in der dritten Reihe bei den ganzen Konfirmanden und harrten der Dinge. Sie kam vor dem Gottesdienst noch zu uns und meinte Jim könne gerne später mit mir nach vorne kommen. Wir verständigten uns aber drauf, das ich alleine gehe 🙂 Unseren gemeinsamen Auftritt haben wir ja im Juni 😉
Als ich dann mit TG nach vorne ging stellten sie, TG und zwei weitere Presbyter sich im Altarraum im Halbkreis zur Gemeinde hin, ich stand mit dem Rücken zur Gemeinde und erhielt von der Pfarrerin, TG und einem anderen Presbyter Ansprachen und Segenswünsche. Vor allem die Ansprache der Pfarrerin, in der sie der Gemeinde erzählte, daß ich ein Grenzgänger bin, sehr katholisch geprägt bin, sie es gut findet, daß ich beides lebe und sie sich sehr freut, daß ich mich für die evangelische Kirche und ihre Gemeinde entschieden hab. Sie erzählte auch von meinen Überlegungen, meinem Abwägen und das ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht habe. Ich war wirklich gerührt 🙂 Sie kam dann zu mir fragte mich laut ob ich der evangelischen Kirche mit all ihren Rechten und Pflichten (irgendwie so 😉 ) angehören möchte und mußte dann antworten: Ja, mit Gottes Hilfe. Und dann legte sie ihre Hände auf meinen Kopf und sprach Segenswünsche. Er war sehr bewegend! Dann kam TG sagte auch noch was offizielles und wir drückten uns, der andere Herr überreichte mir Glückwünsche und eine Lutherbibel und die Küsterin drückte mir die Hand und strahlte mich an. Dann sind wir zurück auf die Plätze und sangen das nächste Lied.
Schön war es, feierlich und wirklich sehr bewegend 🙂 Als der Gottesdienst um war, haben wir in der Kirche noch ein wenig geflachst, die Pfarrerin kam noch zu mir und hat mich fest gedrückt. TGs Frau (sie waren ja auch mit in Irland) drückte mich auch und meinte: Ich hab den gleichen Segensspruch wie Du erhalten, als ich vor Jahren konvertiert bin, ich freu mich sehr für Dich. Ja, es war rund, schön und herzerwärmend.
Danach ging es nach Hause, wir frühstückten und dann ging es in die katholische Kirche zur Scholaprobe.

Jim wollte danach noch unbedingt einen Film schauen, was wir auch machten, dann ging ich eine Stunde ans Klavier und das lief überhaupt nicht gut. Da muß ich heute abend ganz dringend mit CB drüber reden. Zur Zeit bin ich sowas von lustlos, was Klavier betrifft… Vielleicht hab ich auch nur die falschen Stücke… Keine Ahnung! Anschließend zogen wir uns um und es ging ins Staatstheater zu My fair Lady. Die Vorstellung war einfach nur klasse, hob meine Laune wahnsinng an und ich war froh, daß wir Karten hatten und diese sehr schöne Darstellung und Abend genießen konnten 🙂 Ein krönender Abschluß für meine Feier morgens 🙂

Tja und heute das Übliche…Montag morgen, Regen (ich kotze, ich kann es nicht mehr ab) und Arbeit… Willkommen im Trott!

IMG_20180129_072523.jpgAch ja, für Linda fotografiert: Mein Rumgemale auf meiner Schreibtischunterlage im Büro 😉 Das ist so mein Zeitvertreib in langen Telefonkonferenzen. Es hilft mir mich zu konzentrieren, besser zuzuhören, aber auch abzuschalten und trotzdem mit einem Ohr zuzuhören, wenn ich gelangweilt oder genervt bin 😉 Mir diese Unterlage zuzulegen vor ein paar Monaten war ein absoluter Gutkauf 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen und habt einen guten Start in die neue Woche 🙂

In uns selbst

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In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks

Heinrich Heine

Wie wahr und wie schwer! Oft stehen wir uns halt selbst im Weg…
Der Spruch der Woche aus meinem Kalender soll mich aber diese Woche begleiten und er paßt ja auch ganz gut. Vor allem weil Jim nun auf dem Weg nach Asien ist und ich mich mal nicht irre machen soll mit Sorgen… Aber das ist eben nicht so leicht abgestellt, vielleicht hilft mir ja ein wenig der Spruch und ein wenig in mich gehen. Was mir in Momenten, wenn mein Hirnfick zu groß wird auf jeden Fall immer hilft, mich ein wenig runterzubringen ist: das Ave Maria zu beten. Ein paar Mal hintereinander, meist kommt dann ein wenig Beruhigung.
*lach* wenn der Spruch schon am frühen Morgen diese Gedanken auslöst, bin ich mal auf den Rest des Tages gespannt 😉

Jim sitzt in der Bahn nach FFM. Wir sind um 4 Uhr heute morgen aufgestanden, um 5 hab ich ihn zum Bahnhof gefahren und seit 05:40 sitze ich auf der Arbeit. Sehr ungewöhnliche Zeit… Auf jeden Fall werde ich heute früh gehen, denn die Müdigkeit ist jetzt schon da. Natürlich hab ich die Nacht kaum geschlafen, weil ich nie vor so einer Reise schlafe, wenn mein Mann so weit weg fährt… Aber ich muß da die nächsten 11 Tage durch.

Gestern im Ballett bin ich tatsächlich eingenickt. Wunderbare Musik, tänzerische Leistung (soweit ich das beurteilen kann) auch gut, aber ich bin eben kein BallettFan. Im Gegenteil, ich finde es sogar langweilig. Nun ja, dafür aber das klasse Orchester und die wunderbare Musik von Tschaikowsky. Dafür haben sich die Karten echt gelohnt. Jim war nicht mit, denn er hatte keine Karte. *lach* Zuerst war ich ganz verunsichert, als ich im Stapel der Karten nur eine Karte fand, dann rief ich CB an, sie schaute nach und meinte: Nee waren nur wir drei geplant. Dein Mann wollte damals nicht (als wir den Abend hatten um die Saison zu planen). Und dann kamen auch bei mir Erinnerungn hoch, wie der Spruch von ihm: Laßt mich mal beim Ballett außen vor… Also fuhren wir nur zu dritt 🙂

Die Geburtstagsparty am Samstag war auch recht gemütlich… Ist wohl glaube ich mittlerweile so, wenn die meisten um die 50 sind 😉 Aber ich fand es gut, so hat man auch viel bessere Gespräche, als wenn ewig laut die Musik donnert und es nur aufs „Saufen“ ankommt. Irgendwie bin ich dem Alter allerdings schon seit über 20 Jahren entwachsen 😉

Als C&WB am Freitag nachmittag den Käse abholen kamen, haben wir ausgemacht, daß wir uns am kommenden Samstag abend bei uns (eigentlich bei mir, mein Mann ist ja nicht da) treffen und mal anfangen den Gottesdienst für die Trauung zu planen, zumindest musikalisch. Ich muß die Woche abends mal noch surfen um überhaupt Ideen zu bekommen was ich will und zu uns paßt. Jim ist da nicht beteiligt, hab ihn gefragt, er hat keine Vorstellungen was und was nicht. Aber ist auch o.k. Früher hätte ich das als Desinteresse gewertet, aber ist es nicht. Er will einen schönen Gottesdienst und das reicht ihm. Diesen zu gestalten mag er nicht. So ist mein Mann. Wie gesagt, früher hätte es mich geärgert, aber der Vorteil seiner Einstellung ist halt auch, daß er mit allem zufrieden ist und ich freie Hand hab und er auch nicht rummault 🙂 Man muß die Menschen nehmen wie sie sind 😉 Ich darf nur nicht (und mache es auch
nicht mehr, man wird älter und klüger 😉 ) daran festmachen, ob es ihm wichtig ist, oder gar ich ihm wichtig bin oder nicht. Das hat nichts mit mir zu tun oder der Hochzeit… *lach* die schmerzliche Erfahrung hab ich nämlich vor 5,5 Jahren schon gemacht und ich habe daraus gelernt 😉 Auf jeden Fall muß ich mich die Woche ein wenig vorbereiten damit wir Samstag zumindest die Liedauswahl machen und entscheiden können, was die Schola singt und ob Jim und ich auch bei einem Lied der Schola mitsingen oder uns nur vorne hinsetzen und hübsch aussehen und uns trauen lassen 🙂
Auf dem Pfarramt muss ich die Woche auch noch anrufen um das Pfarrheim zu mieten, wir werden unsere Feier dort machen. Wenn Jim zurück ist, wird dann endlich die Gästeliste festgezurrt, damit ich mal einen Caterer ausfindig machen kann. Letztlich sind es nur noch 5 Monate bis dahin und die werden wie im Fluge vergehen, vor allem wenn es um Vorbereitungen für die Hochzeit geht.
Allmählich überwinde ich auch meine Einstellung, daß ich nicht groß feiern will. Ich wollte ja nur die kirchliche Trauung und wäre mit der engsten Familie ins Restaurant gegangen. Da Jim aber eine Feier will muss nun doch mehr gemacht werden. Wobei ich in Hintergedanken immer noch hab: Unsere Familie und Freunde hatten mit uns vor 5 Jahren eine wunderschöne Feier, das hier wird auf jeden Fall kleiner ausfallen. Mir schwebt Mittagessen vor, mit anschließendem Kuchenbüffet und spätestens ab 18 Uhr ist dann Ende. Trauung gerne um 10:30 Uhr. Und abends will ich nur noch meinen Mann und die Kinder um mich haben (o.k. nur meinen Mann, aber die Kinder werden ja das ganze WE da sein 😉 )
Ja, das zur Hochzeit, da kommen sicher noch mehrere Einträge mit dem Inhalt 😉

Und nun gilt es wach zu bleiben 😉

Die Woche zu genießen und mir nicht zu viel Hinrfick zu machen wegen Jim…
Paßt auf Euch auf da draußen und einen guten Start in die neue Woche.

Müde…, neue Woche…, ich will Urlaub

so könnte ich es gerade zusammenfassen 😉

Das Wochenende war ja recht voll. Die Oper war gut inszeniert 🙂 Die Akteure verstanden ihr Handwerk, Tell und Mathilde waren krank und sind kurzfristig durch zwei „eingeflogene“ Künstler ersetzt worden. Beide recht hochrangig und wirklich gut 🙂 Die Musik gefiel mir sehr gut,  ich finde es immer wieder faszinierend wie gut unser Staatsorchester ist. Der Abend war gelungen, allerdings sind 3:30 Stunden sehr lange und meine 4 Buchstaben taten entsprechen weh nach der Zeit.

Der Samstag floß mir/uns zeitlich einfach so durch die Hände… Um 16 Uhr mußten wir noch zur Generalprobe für Sonntag, wir hatten Gottesdienstbegleitung mit der Schola. Unsere Missa de Angelis muß definitiv mal wieder anständig aufgefrischt werden, vor allem bei Jim der ja erst später dazukam. Wir lieferten trotzdem ganz annehmbar ab am Sonntag.  Ein wenig war ich hin und her gerissen, denn bei uns gab es einen Gottesdienst mit Abendmahl, den ich nicht besuchen konnte. Aber so ist es wenn man auf zwei Hochzeiten tanzen will. Die Schola und das Singen ist mir sehr wichtig, der nächste Gottesdienst mit Abendmahl wird kommen, es ist halt gerade diese Anfangseuphorie die es mich stärker bedauern ließ, das Abendmahl verpaßt zu haben. Aber evangelisch bin ich ja noch länger 😉

Sonntag am späten Nachmittag sind wir zu viert noch in ein Kirchenkonzert in der Nachbargemeinde. Es lief unter dem Motto Echos und es war eine Mischung aus Pilgerliedern, Gittarre, Percussion, Keyboard, Orgelstücken, einem super Alt und einem Countertenor… Ganz viel Herz und Seele. Aber in der Kirche war es arschkalt…

Tja so verflog das Wochenende wie im Fluge, ans Klavier kam ich gar nicht. Ich hatte keine Muße. Mich für 10 Minuten mal ransetzen finde ich doof. Aber ich muß da was dran ändern. In letzter Zeit kommt mein Klavierspielen zu kurz und das nervt halt auch.

Wir haben es nicht mal geschafft, das tolle Bild aufzuhängen…

Morgen hab ich Telco mit meinem Boss. Dann frag ich ihn auch, was mit der Arbeitszeitverkürzung ist, schließlich hab ich morgen vor 14 Tagen bei ihm nachgefragt. Da muß ja schon mal eine Aussage da sein.

Gerade merke ich, ich werde ungeschmeidig… Firma und Arbeit nerven heute, das ist eine ungünstige Kombi… Das das eine oder andere mal nervt, meist die Firma mehr als die Arbeit kenn ich und kann mit umgehen. Aber wenn beides nervt finde ich es schwierig…

Paßt auf Euch auf da draußen!