In uns selbst

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In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks

Heinrich Heine

Wie wahr und wie schwer! Oft stehen wir uns halt selbst im Weg…
Der Spruch der Woche aus meinem Kalender soll mich aber diese Woche begleiten und er paßt ja auch ganz gut. Vor allem weil Jim nun auf dem Weg nach Asien ist und ich mich mal nicht irre machen soll mit Sorgen… Aber das ist eben nicht so leicht abgestellt, vielleicht hilft mir ja ein wenig der Spruch und ein wenig in mich gehen. Was mir in Momenten, wenn mein Hirnfick zu groß wird auf jeden Fall immer hilft, mich ein wenig runterzubringen ist: das Ave Maria zu beten. Ein paar Mal hintereinander, meist kommt dann ein wenig Beruhigung.
*lach* wenn der Spruch schon am frühen Morgen diese Gedanken auslöst, bin ich mal auf den Rest des Tages gespannt 😉

Jim sitzt in der Bahn nach FFM. Wir sind um 4 Uhr heute morgen aufgestanden, um 5 hab ich ihn zum Bahnhof gefahren und seit 05:40 sitze ich auf der Arbeit. Sehr ungewöhnliche Zeit… Auf jeden Fall werde ich heute früh gehen, denn die Müdigkeit ist jetzt schon da. Natürlich hab ich die Nacht kaum geschlafen, weil ich nie vor so einer Reise schlafe, wenn mein Mann so weit weg fährt… Aber ich muß da die nächsten 11 Tage durch.

Gestern im Ballett bin ich tatsächlich eingenickt. Wunderbare Musik, tänzerische Leistung (soweit ich das beurteilen kann) auch gut, aber ich bin eben kein BallettFan. Im Gegenteil, ich finde es sogar langweilig. Nun ja, dafür aber das klasse Orchester und die wunderbare Musik von Tschaikowsky. Dafür haben sich die Karten echt gelohnt. Jim war nicht mit, denn er hatte keine Karte. *lach* Zuerst war ich ganz verunsichert, als ich im Stapel der Karten nur eine Karte fand, dann rief ich CB an, sie schaute nach und meinte: Nee waren nur wir drei geplant. Dein Mann wollte damals nicht (als wir den Abend hatten um die Saison zu planen). Und dann kamen auch bei mir Erinnerungn hoch, wie der Spruch von ihm: Laßt mich mal beim Ballett außen vor… Also fuhren wir nur zu dritt 🙂

Die Geburtstagsparty am Samstag war auch recht gemütlich… Ist wohl glaube ich mittlerweile so, wenn die meisten um die 50 sind 😉 Aber ich fand es gut, so hat man auch viel bessere Gespräche, als wenn ewig laut die Musik donnert und es nur aufs „Saufen“ ankommt. Irgendwie bin ich dem Alter allerdings schon seit über 20 Jahren entwachsen 😉

Als C&WB am Freitag nachmittag den Käse abholen kamen, haben wir ausgemacht, daß wir uns am kommenden Samstag abend bei uns (eigentlich bei mir, mein Mann ist ja nicht da) treffen und mal anfangen den Gottesdienst für die Trauung zu planen, zumindest musikalisch. Ich muß die Woche abends mal noch surfen um überhaupt Ideen zu bekommen was ich will und zu uns paßt. Jim ist da nicht beteiligt, hab ihn gefragt, er hat keine Vorstellungen was und was nicht. Aber ist auch o.k. Früher hätte ich das als Desinteresse gewertet, aber ist es nicht. Er will einen schönen Gottesdienst und das reicht ihm. Diesen zu gestalten mag er nicht. So ist mein Mann. Wie gesagt, früher hätte es mich geärgert, aber der Vorteil seiner Einstellung ist halt auch, daß er mit allem zufrieden ist und ich freie Hand hab und er auch nicht rummault 🙂 Man muß die Menschen nehmen wie sie sind 😉 Ich darf nur nicht (und mache es auch
nicht mehr, man wird älter und klüger 😉 ) daran festmachen, ob es ihm wichtig ist, oder gar ich ihm wichtig bin oder nicht. Das hat nichts mit mir zu tun oder der Hochzeit… *lach* die schmerzliche Erfahrung hab ich nämlich vor 5,5 Jahren schon gemacht und ich habe daraus gelernt 😉 Auf jeden Fall muß ich mich die Woche ein wenig vorbereiten damit wir Samstag zumindest die Liedauswahl machen und entscheiden können, was die Schola singt und ob Jim und ich auch bei einem Lied der Schola mitsingen oder uns nur vorne hinsetzen und hübsch aussehen und uns trauen lassen 🙂
Auf dem Pfarramt muss ich die Woche auch noch anrufen um das Pfarrheim zu mieten, wir werden unsere Feier dort machen. Wenn Jim zurück ist, wird dann endlich die Gästeliste festgezurrt, damit ich mal einen Caterer ausfindig machen kann. Letztlich sind es nur noch 5 Monate bis dahin und die werden wie im Fluge vergehen, vor allem wenn es um Vorbereitungen für die Hochzeit geht.
Allmählich überwinde ich auch meine Einstellung, daß ich nicht groß feiern will. Ich wollte ja nur die kirchliche Trauung und wäre mit der engsten Familie ins Restaurant gegangen. Da Jim aber eine Feier will muss nun doch mehr gemacht werden. Wobei ich in Hintergedanken immer noch hab: Unsere Familie und Freunde hatten mit uns vor 5 Jahren eine wunderschöne Feier, das hier wird auf jeden Fall kleiner ausfallen. Mir schwebt Mittagessen vor, mit anschließendem Kuchenbüffet und spätestens ab 18 Uhr ist dann Ende. Trauung gerne um 10:30 Uhr. Und abends will ich nur noch meinen Mann und die Kinder um mich haben (o.k. nur meinen Mann, aber die Kinder werden ja das ganze WE da sein 😉 )
Ja, das zur Hochzeit, da kommen sicher noch mehrere Einträge mit dem Inhalt 😉

Und nun gilt es wach zu bleiben 😉

Die Woche zu genießen und mir nicht zu viel Hinrfick zu machen wegen Jim…
Paßt auf Euch auf da draußen und einen guten Start in die neue Woche.

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Müde…, neue Woche…, ich will Urlaub

so könnte ich es gerade zusammenfassen 😉

Das Wochenende war ja recht voll. Die Oper war gut inszeniert 🙂 Die Akteure verstanden ihr Handwerk, Tell und Mathilde waren krank und sind kurzfristig durch zwei „eingeflogene“ Künstler ersetzt worden. Beide recht hochrangig und wirklich gut 🙂 Die Musik gefiel mir sehr gut,  ich finde es immer wieder faszinierend wie gut unser Staatsorchester ist. Der Abend war gelungen, allerdings sind 3:30 Stunden sehr lange und meine 4 Buchstaben taten entsprechen weh nach der Zeit.

Der Samstag floß mir/uns zeitlich einfach so durch die Hände… Um 16 Uhr mußten wir noch zur Generalprobe für Sonntag, wir hatten Gottesdienstbegleitung mit der Schola. Unsere Missa de Angelis muß definitiv mal wieder anständig aufgefrischt werden, vor allem bei Jim der ja erst später dazukam. Wir lieferten trotzdem ganz annehmbar ab am Sonntag.  Ein wenig war ich hin und her gerissen, denn bei uns gab es einen Gottesdienst mit Abendmahl, den ich nicht besuchen konnte. Aber so ist es wenn man auf zwei Hochzeiten tanzen will. Die Schola und das Singen ist mir sehr wichtig, der nächste Gottesdienst mit Abendmahl wird kommen, es ist halt gerade diese Anfangseuphorie die es mich stärker bedauern ließ, das Abendmahl verpaßt zu haben. Aber evangelisch bin ich ja noch länger 😉

Sonntag am späten Nachmittag sind wir zu viert noch in ein Kirchenkonzert in der Nachbargemeinde. Es lief unter dem Motto Echos und es war eine Mischung aus Pilgerliedern, Gittarre, Percussion, Keyboard, Orgelstücken, einem super Alt und einem Countertenor… Ganz viel Herz und Seele. Aber in der Kirche war es arschkalt…

Tja so verflog das Wochenende wie im Fluge, ans Klavier kam ich gar nicht. Ich hatte keine Muße. Mich für 10 Minuten mal ransetzen finde ich doof. Aber ich muß da was dran ändern. In letzter Zeit kommt mein Klavierspielen zu kurz und das nervt halt auch.

Wir haben es nicht mal geschafft, das tolle Bild aufzuhängen…

Morgen hab ich Telco mit meinem Boss. Dann frag ich ihn auch, was mit der Arbeitszeitverkürzung ist, schließlich hab ich morgen vor 14 Tagen bei ihm nachgefragt. Da muß ja schon mal eine Aussage da sein.

Gerade merke ich, ich werde ungeschmeidig… Firma und Arbeit nerven heute, das ist eine ungünstige Kombi… Das das eine oder andere mal nervt, meist die Firma mehr als die Arbeit kenn ich und kann mit umgehen. Aber wenn beides nervt finde ich es schwierig…

Paßt auf Euch auf da draußen!

 

Mein letzter freier Tag

und ich hab heute endlich mal länger geschlafen, bis 9 Uhr 🙂

Ich mußte dann auch gleich wieder in die Werkstatt, endlich haben nun die beiden Privatautos TÜV (beide sind im November fällig) beide haben Winterreifen, bei Jims Wagen waren noch Reparaturen… *lach* das zieht sich schon seit Montag … Egal nun ist alles gemacht. Jim hat meinen Dienstwagen mit nach HD.

Gestern hatte ich Klavierstunde und wir haben fast mehr geredet und gelacht denn Stunde gehabt. Ich hatte ja nicht viel geübt, aber sie fand mich trotzdem besser in den Stücken, einfach mal liegen lassen hilft auch oft bei viel geübten Stücken wenn man nicht weiterkommt 🙂

Heute abend geht es in die Oper. Wilhelm Tell… Ich bin gespannt. Ich weiß nur, daß sie von Rossini ist. Im Gegensatz zu sonst, wenn ich in eine mir unbekannte Oper gehe, lese ich heute mal gar nichts drüber und lasse sie einfach mal so auf mich wirken 🙂 Manchmal belastet Wissen einfach 😉

Ab nächste Woche komme ich fleißig wieder rund bei Euch. Gelesen hab ich, aber so gut wie gar nicht kommentiert.

Paßt auf Euch auf da draußen und ein wunderschönes Wochenende wünsche ich Euch 🙂

Fairies und Klavier

img_20171017_0712271783855413.jpg Wie schön, daß die Feen so einen Anklang finden 🙂 Hätte ich nicht gedacht 🙂 Heute morgen hab ich mal meine Schätze kurz fotografiert, die sollen bei uns in den Fliederbaum rein, der mit der Kletterrose total zugewuchert ist 🙂
In so einem Park (in Irland) sieht das nur genial aus. Die hatten auch so kleine „Dörfer“ draus gebaut und kleine Hängebrücken zur Verbindung zwischen Ästen… Einfach schön. Hab gestern noch Bilder gecheckt aber irgendwie sind die alle nicht so geworden wie ich mir das vorstelle und die Idee rüberbringt. Mal sehen wann Jim und ich es in unserem Garten angehen 🙂 Auf jeden Fall will ich noch eine kleine Hängeleiter basteln 🙂
Die Klavierstunde gestern war anstrengend. Ich hab mit dem Adagio begonnen und mich schon am Anfang dauernd verspielt. CB merkte das und meinte: Warte mal einen Augenblick und achte mal auf die 4. Note, nach den drei Vorschlägen. DA beginnt schon Deine Hektik, die 4 Note ist schon zu kurz, hier beginnt schon Dein Streß. Versuch das lockerer zu sehen. Du bist zu angespant. Tja, dann hat es ein wenig besser geklappt. Zu Hause klappt es ja schon ganz gut, aber ich bekomm das Teil ihr nicht so vorgespielt. Zwischen drin hatten wir einen kurzen Theoriepart, Akkorde erkennen, vor allem in Umkehrungen auf das Adagio und das Enyastück bezogen. Die kleine „gemeine“ Frage kam von ihr so zwischendrin: Wie heißt der Akkord 😉  *lach* Ich freue mich, daß ich es mir herleiten konnte, mit der Hilfe: Wo liegt die Terz? Da wo die Terz liegt ist der erste Ton der Grundton des Akkords, also welcher ist es etc. Da merkte ich, daß doch schon viel Theorie da ist, aber die a) aufgefrischt werden muß und b) erweitert werden muß 🙂 Gelacht haben wir trotzdem ganz viel.
Sie hat sich auch sehr gefreut, daß ich ihr für das 4. und 5 Sinfoniekonzert im Februar und  März nächsten Jahres Karten geschenkt hab. Ich hab nämlich keinen Bock alleine hinzugehen :))) Und es ist einfach was Besonderes mit ihr so ein Konzert zu erleben. Wenn unsere Männer dabei sind, geht es nicht so sehr um Musik. CB und ich können uns da voll austauschen in der Pause, schauen uns während des Konzertes bei bestimmten Passagen an und grinsen, weil wir gleiche Gedanken haben und wenn ein Klavier involviert ist, freut sie sich immer über mein maßloses Staunen ob der Fingerfertigkeit des Pianisten… 🙂 Das sind immer ganz besondere Momente für mich und als ich sah, daß das 4. Sinfoniekonzert den Titel „Seelenlandschaften“ trägt, Brahms und Sibelius gespielt wird, war klar, da muß ich rein. Im 5. Sinfoniekonzert kenn ich einen Komponisten überhaupt nicht, aber  sein Stück wird von einem KlavierDuo gespielt, da muß ich ja wohl rein 😉 und CB muß mit 🙂

Und nun muß ich irgendwie hier mal ran… Heute abend ProjektChor (irische Lieder und wohl ein paar Weihnachtslieder) Ich hab CB gestern gesagt, daß ich bis zum 31. die Dienstag noch mitmache, bis zum Auftritt in der evangelischen Kirche, danach aber den Dienstag für mich brauche und nur noch Sonntags in die Probe komme. Sie hat nicht nachgefragt warum, aber ich erklär es ihr mal bei einem schönen GinTonic 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen!

Der 2. Auftakt ist gelungen

🙂 Gestern ja im ersten Konzert für diese Theatersaison gewesen. Im 1. Sinfoniekonzert hatten wir Dvořák, Gershwin und Brahms. Total begeistert war ich von George GershwinKonzert für Klavier und Orchester F-Dur. Bin ja eigentlich nicht so der Gershwin Fan, aber die Pianistin war grandios und vor allem virtuos und es war ein Ohrenschmaus. Ich freu mich einfach, daß wir nach wie vor 4 Sparten bei uns im Staatstheater haben und nun schon 2 Sparten einen guten Start (für mich) hatten und freue mich im November auf unsere erste Oper für diese Saison 🙂

Nach der Arbeit hab ich mich noch für eine halbe Stunde ans Klavier gesetzt und danach ging es mit CB ins Konzert. Dementsprechend spät war es gestern abend auch schon wieder. Heute morgen gleich eine super lange Sitzung, KleinRoberto hat sich auch ein paar Mal gut aufgeregt dabei und nun hätte ich auch noch tausend Dinge zu tun, aber mein Kopf ist müde und ich sowieso…

Was aber alles nichts hilft, heute abend erst mal noch in den ProjektChor. Auf die irischen Sachen freue ich mich eigentlich und ich denke beim Singen wird die Müdigkeit auch vergehen. JA, ich hab irgendwie gerade zu viel um die Ohren. Daher werde ich ja den Dienstag ab November wieder für mich haben. Ich muß dringend eine körperlichen Ausgleich für die ganze Sitzerei finden, auch für die ständigen Düdofahrten. Wenn der Fuß wieder mitspielt, wird Donnerstag wieder der WalkingAbend werden mit JG. Nächste Woche ist schon terminiert. Den werd ich auf jeden Fall halten, der Fuß muß dann einfach mitspielen. Da sich ja Donnerstag so ein wenig als der TheraTag etabliert hat, muß ich schauen wie ich nach dem frühen Feierabend beides koordiniert kriege. Aber vielleicht ist es gar nicht schlecht, nach der Thera zu Walken. Mit JG kann ich da sicher auch einiges thematisieren, das Vertrauen hab ich zu ihm 🙂

Und weil mir gerade danach ist, ein Meerbild aus Irland 🙂 Damit schließe ich auch den Eintrag. Paßt auf Euch auf da draußen!

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