Zum Umfallen müde

eigentlich tausend Sachen zu erzählen, aber ich häng hier in den Seilen und sogar das Tippen fällt schwer… Heute morgen aufzustehen war Schwerstarbeit. Ich wollte Jim auch gar nicht fahren lassen. Ich merke ich brauche Zeit für mich, aber auch Zeit für uns. Beides kommt mir im Moment zu kurz. Dabei war das Wochenende zwar voll aber erfüllt mit schönen Dingen. Freitag mittag bis in den späten Abend der Weihnachtskäse war gelungen, gemütlich und herzerwärmend. Die beiden Exkollegen sind bis 21 Uhr geblieben, Jim ist um 19 Uhr in der Runde dazugekommen. Der Mann vom Chef kann schließlich an so was ja teilnehmen, zumal Jim auch alle meine Mitarbeiter kennt, ob nun aktuell oder nicht 🙂  Wir haben danach zusammengeräumt, mit RK und seiner Freundin einen Termin in HD vereinbart im Februar (ich wollte ja sowieso schon lange mir Jims Wohnung ansehen) und schließlich ging es nach Hause. SaSa hatte von unterwegs geschrieben, daß sie noch unterwegs sind und es nicht zum Weihnachtskäse schaffen (also er, seine Familie wäre im Hotel geblieben). Gerade als Jim und ich zu Hause ankamen, ging das Telefon, sie wären jetzt im Hotel. Ob wir noch vorbeikämen. Es war kurz vor 22 Uhr. Ich war total platt, aber wir haben uns aufgerafft und sind wieder losgedüst, zum Glück nur 20 km entfernt das Ganze. Der Abend mit Sasa, seiner Frau und den Kids war sehr schön. Wir haben bis halb 3 in der Hotelbar abgehangen… und dann sind wir nach Hause gefahren und mußten früh raus, denn um 10 Uhr war schon das Geschwisterfrühstück bei meinem Bruder. Das war auch richtig gemütlich und schön und zum Teil in alten Weihnachtsliedern geschwelgt, schön wars. Danach sind Jim und ich noch in 2 Läden, weil wir noch Kerzen für unseren Adventskranz IMG_20171203_150316.jpg benötigten, den Rest hatten wir alles. Allerdings waren die Läden doof, ich wollte unbedingt weinrote Kerzen haben, damit es zum restlichen Wohnzimmer paßt, aber es gab überall nur das grelle Rot. Also haben wir uns trotz Müdigkeit entschieden in die Gegenrichtung zu fahen um bei Depot unser Glück zu versuchen. Da hatten sie die weinroten Kerzen, aber die Auswahl war so groß, wir haben uns dann für die silber/anthrazit entschieden 🙂 incl. neuer Deko für den „Kranz“ und die Kerzen. Jim wollte noch nach Kugeln für den Weihnachtsbaum schauen, ich sagte nur, wir haben soviel rot wir brauchen nichts Neues… Rausgekommen ist das hier 😉 IMG_20171203_150507.jpg einfach mal alles neu 😉 Rote und rotweiße Kugeln, mit Sprüchen drauf, groß und klein, etc. Als wir dann endlich zu Hause waren, haben wir uns gemütlich einen Kaffee auf der Couch genehmigt und dann stand irgendwie schon der Weihnachtsmarkt an. Unser Hauptort macht seit über 10 Jahren schon einen eigenen kleinen Weihnachstmarkt am 1. Adventwochenende. Irgendwie ist das für mich auch eine Verpflichtung 😉 Denn was soll ich in die nächstgrößere Stadt fahren, wenn quasi unsere Gemeinde so viel Aufwand betreibt, das will ich honorieren. Wir sind abends zu Fuß dahingelaufen (das sind ca. 3 km). Hat natürlich den Vorteil, daß man was trinken kann 😉 Und das haben wir auch getan 🙂 Ein Stand hatte JohannisbeerGlühwein und der Schuß der reinkam war Whiskey, total lecker 🙂 . Als wir dann genug gefroren hatten, trotz einigen Glühwein, sind wir den Marsch nach Hause wieder angetreten. Es gibt da zwar alle halbe Stunde einen Bustransfer, aber wir hatten den gerade verpaßt und entschieden uns auch nach Hause zu laufen. Das Gehen in der eiskalten Luft war richtig gut 🙂 Danach gab es noch eine Runde fernsehen und dann ins Bett. Der Sonntag war frei (dachte ich zumindest). Wir konnten mal länger schlafen, was wir beide auch dringend brauchten bis um kurz nach 10 Uhr das Telefon ging. Die Nummer kannte ich nicht, ich ging nicht ran. Nach 20 Minuten sind wir dann aufgestanden und mein Handy meldete auch 2 Anrufe (das liegt am WE immer in der Diele auf dem Schrank, ich brauch mein Handy am WE nicht, außer wenn ich aus dem Haus geh). Die Anrufe waren von CB und WB. Sie fragen an, wo wir blieben (das stand dann in WhatsApp) für 10 Uhr wäre eine ScholaProbe geplant gewesen. Ich wußte von nix, Jim auch nicht. Später als wir telefonierten meine WB, wir hätten das letzten Sonntag nach dem Auftritt so vereinbart. Ich wußte von nix und in meinem Kalender stand auch nix drin. Irgendwie hatte mich das ein wenig angepißt. Nicht weil ich die Probe verpaßt hab, sondern weil ich Termine immer aufschreibe und nie was versäume. Und dann wir hätten drüber gesprochen. Ich hab bis heute keine Erinnerung dran und vor allem: Termine trag ich sofort ins Handy ein. Mein Leben besteht NUR aus Terminen… Egal, nach dem Frühstück hatte ich es halbwegs verdaut den Ärger und der Tag wurde noch richtig schön. Jim hat den Baum geschmückt und ich spielte Klavier, später hab ich was gekocht und es war ein wunderbarer Gammeltag zu Hause. Ich war nur vor der Tür um den Bioabfall vom Kochen in die Tonne zu bringen 😉

Im Moment bin ich sowieso gereizt… Ich will hoffen, daß CB heute abend bei der Klavierstunde kein Drama aus der verpaßten Probe macht. Ich weiß nämlich nicht ob ich dann an mich halten kann… Ihr kennt das ja, aufgestaute Sachen. Ich bin immer pünktlich, bin immer da, hab Jim verpflichtet mitzusingen… Ich tu sehr viel für die Schola. Die beiden Jungs (die Söhne von C&WB) die ja auch mitsingen, kommen zu JEDER Probe zu spät. LB kam teilweise schon halbe Stunden zu spät und es passiert nie was… (was auch, wir brauchen jeden Mann 😉  ) … aber vegessen wir das. Ich muß mich fragen, warum ich so ein super schlechtes Gewissen hab. Da kann CB auch nix für. Ist mein Ding. Ich ärger mich über mich selbst, weil ich nicht einfach sagen kann: Scheiß drauf, habs halt verpaßt, weil irgendwas in mir schreit: mit mir hat keiner drüber gesprochen das Probe ist… Und selbst wenn es so ist, daß keiner mit mir gesprochen hat, warum kann ich es dann nicht ruhen lassen? Und wenn ich mir so sicher bin, warum hab ich dann überhaupt ein schlechtes Gewissen? Und überhaupt, ist das gerade ein FUCK, woanders verbrennen Leute im Adventsfeuer und ich mach mir um so einen Scheiß einen Kopp. Ich hab sie nicht mehr alle!

Paßt auf Euch auf da draußen!

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Müde…, neue Woche…, ich will Urlaub

so könnte ich es gerade zusammenfassen 😉

Das Wochenende war ja recht voll. Die Oper war gut inszeniert 🙂 Die Akteure verstanden ihr Handwerk, Tell und Mathilde waren krank und sind kurzfristig durch zwei „eingeflogene“ Künstler ersetzt worden. Beide recht hochrangig und wirklich gut 🙂 Die Musik gefiel mir sehr gut,  ich finde es immer wieder faszinierend wie gut unser Staatsorchester ist. Der Abend war gelungen, allerdings sind 3:30 Stunden sehr lange und meine 4 Buchstaben taten entsprechen weh nach der Zeit.

Der Samstag floß mir/uns zeitlich einfach so durch die Hände… Um 16 Uhr mußten wir noch zur Generalprobe für Sonntag, wir hatten Gottesdienstbegleitung mit der Schola. Unsere Missa de Angelis muß definitiv mal wieder anständig aufgefrischt werden, vor allem bei Jim der ja erst später dazukam. Wir lieferten trotzdem ganz annehmbar ab am Sonntag.  Ein wenig war ich hin und her gerissen, denn bei uns gab es einen Gottesdienst mit Abendmahl, den ich nicht besuchen konnte. Aber so ist es wenn man auf zwei Hochzeiten tanzen will. Die Schola und das Singen ist mir sehr wichtig, der nächste Gottesdienst mit Abendmahl wird kommen, es ist halt gerade diese Anfangseuphorie die es mich stärker bedauern ließ, das Abendmahl verpaßt zu haben. Aber evangelisch bin ich ja noch länger 😉

Sonntag am späten Nachmittag sind wir zu viert noch in ein Kirchenkonzert in der Nachbargemeinde. Es lief unter dem Motto Echos und es war eine Mischung aus Pilgerliedern, Gittarre, Percussion, Keyboard, Orgelstücken, einem super Alt und einem Countertenor… Ganz viel Herz und Seele. Aber in der Kirche war es arschkalt…

Tja so verflog das Wochenende wie im Fluge, ans Klavier kam ich gar nicht. Ich hatte keine Muße. Mich für 10 Minuten mal ransetzen finde ich doof. Aber ich muß da was dran ändern. In letzter Zeit kommt mein Klavierspielen zu kurz und das nervt halt auch.

Wir haben es nicht mal geschafft, das tolle Bild aufzuhängen…

Morgen hab ich Telco mit meinem Boss. Dann frag ich ihn auch, was mit der Arbeitszeitverkürzung ist, schließlich hab ich morgen vor 14 Tagen bei ihm nachgefragt. Da muß ja schon mal eine Aussage da sein.

Gerade merke ich, ich werde ungeschmeidig… Firma und Arbeit nerven heute, das ist eine ungünstige Kombi… Das das eine oder andere mal nervt, meist die Firma mehr als die Arbeit kenn ich und kann mit umgehen. Aber wenn beides nervt finde ich es schwierig…

Paßt auf Euch auf da draußen!

 

Was war ich gestern

müde, als ich nach Hause kam… Anstrengender Tag mit viel Gehirnschmalz im Büro verbraten und mit dem Gefühl nach Hause: Ich hab Recht behalten. Obwohl ich das gerne vermieden hätte. Mein neuer Boss (ist er ja schon seit über einem Jahr, aber nur alle zwei Monate mal hier am Standort, wir sehen uns jeden Donnerstag morgen in einer Videokonferenz) ist der Idiot für den ich ihn vor Jahren (als ich mal beruflich mit ihm Kontakt hatte) gehalten hatte. Die ersten Monate hat er sich ganz gut verstellt, fast hätte ich ihm vertraut, aber wenn mich meine fast 50 Lebensjahre eins gelernt haben: Mein BAUCH hat immer Recht, vor allem wenn es um Menschen geht.
Nun ja, ist kein Beinbruch, mein alter Boss hatte ja auch seine Lieblinge, zu denen ich nicht gehörte und wir hatten einmal im Jahr einen handfesten Krach, ich bin es also gewohnt ohne Rückendeckung zu arbeiten.
Ein wenig kommt gerade der Gedanke hoch: Die harte Schule (netter Ausdruck dafür 😉 ) die ich durch meinen Vater erlebt hab, muss ja auch mal was Positives haben 😉

Wie ihr seht nehm ich mich und das Leben heute nicht ganz so ernst. Warum auch, es kommt zum einen sowieso immer anders als man denkt und zum anderen, lebt es sich so leichter. Wie lange der „Zustand“ bei mir anhält sehe ich dann 😉

Der umgewandelte ProjektChor hat ein wenig Streß mit den alten irischen Liedern. Ich finde CB erwartet von den Neuen einfach zu viel, in zu kurzer Zeit. Sogar ich hab bei dem einen Lied (was ich mal richtig gut konnte) Streß in meiner Stimme zu bleiben… Liegt wohl daran, daß die gewohnte Konstellation diesmal nicht da ist… Egal, der 31. naht. Der Reformationstag wird in der evangelischen Kirche gefeiert und ich werde mein Bestes geben wie immer, alleine schon für die Pfarrerin die ich so mag 🙂 Danach ist der Dienstag wieder mir allein. Ich werde über ihn verfügen. Kein ProjektChor mehr, auch nicht für die Weihnachtslieder, das hab ich gestern abend CB wieder gesagt. Ich probe Sonntags und wenn die Leute aus dem Projekt dann mit den Männern proben wollen, sollen sie Sonntags kommen. Desweiteren hab ich ihr auch gesagt, es wird Zeit die Gregorianik wieder aufzufrischen und neue Stücke einzustudieren. Ich sah ihren Blick, der mir auch leid tat. Hab dann aber nix mehr gesagt. Natürlich ist der Konkurrenzkampf gerade groß. Von den drei Organisten wird wohl einer den Job verlieren. Sie will durch ihre Projekte glänzen. Was sie auch kann. Aber wir haben seit über 5 Jahren die Schola. Wurden über den Klee gelobt. Vor allem weil in der katholischen Kirchenmusik die Gregorianik ganz hoch im Kurs steht und WB und ich sie auch wahnsinnig gerne singen. Da sollten wir uns doch ein wenig mehr darauf besinnen 🙂 Letztlich entscheidet das Bistum mit dem Pfarrer, welche Stelle gestrichen wird und bei dem kommt die Gregorianik besser an als das afrikanische Projekt zum Beispiel…

O.K. kurz und gut: ICH WILL GREGORIANIK SINGEN. Deshalb haben wir die Schola gegründet. Nicht als Feuerwehr um in Projekten zu singen, oder in anderen Chören auszuhelfen!

Was viel wichtiger ist: Der Dienstag gehört wieder mir. Werde am Donnerstag mit dem Walken wieder anfangen und mit JG verabreden, daß wir dann auf Dienstag ausweichen und Donnerstags würde ich wieder gerne schwimmen gehen. Bevor der Rücken wieder anfangt zu stressen. Ich habe mein ganzes Leben immer Sport gemacht. Bis auf die lezten 7 Jahre, wo zuerst das Laufen wegen Bandscheibe wegfiel, dann das Walken wegen Fuß etc. Da mein erklärtes Ziel ist, 95 Jahre alt zu werden, geht dies nur mit einem ausgewogenen Sportprogramm. Und so gerne ich auch singe. Es ist halt eben auch nicht wirklich sportlich. Durch das Klavierspielen hat sich die Rückensituation ja wirklich verschlimmert, aus dem Grund muß der Ausgleich her 🙂 (Jetzt muß nur der Fuß wieder mitspielen beim Walken, aber ich verraue einfach drauf, dass er ja noch 4 Wochen hat 😉 )

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Heute morgen wurde ich mit diesem Anblick verwöhnt. Ich hab mir die Zeit genommen, das Fenster geöffnet und den Anblick ein paar Sekunden ganz still genossen. Die Augen es aufsaugen lassen. Mich gesammelt. Fand diese „Übung“ sehr sehr angenehm und die Vorfreude auf den sonnigen Oktobertag tut meiner guten Laune zusätzlich einen Schub verpassen 🙂

Nun will ich hoffen, daß es so bleibt, meine Gelassenheit bleibt und der Tag mir viele gute und schöne Momente bringt. Und das wünsche ich Euch auch 🙂

Das letzte Gefecht

wurde geschlagen. Zumindest laut der sehr netten Krankenschwester heute morgen im Bestrahlungscenter. Sie begrüßte mich mit der Worten: Guten Morgen, auf zum letzten Gefecht. Ich mußte schon gleich lachen, denn mein manchmal auch dunkler Humor kam gleich hoch und ich sagte lachend zu ihr: Das ist ja echt zweideutig. Gut das sie es zu mir sagen, der nur den Sporn bestrahlt bekommt…., andere Patienten könnten das anders anders auffassen… Die Bestrahlung ist also um. Am Wochenende hab ich schon starke Schmerzen gehabt im Fuß, aber ich übe mich in Geduld. Andere Optionen gibt es zur Zeit nicht. Entlassen wurde ich heute morgen mit dem Spruch: Sie wissen, es kann 6 Wochen dauern, bis eine Verbesserung eintritt. Nun denn, warten wir mal ab und hoffen, daß die Entzündung auch einen Kalender hat und weiß, wann die 6 Wochen rum sind und dann pünktlich aufhört zu schmerzen 😉

Ansonsten war das WE voll, mit angenehmen Dingen. Freitag am Nachmittag einkaufen und abends gemütlich einen Film und Austausch mit meinem Mann 🙂 Am nächsten Morgen das Geschwisterfrühstück, das ja in der Vorbereitung immer einiges an Arbeit ist, aber dann rundum gemütlich mit netten Gesprächen 🙂 und danach hatte ich Zeit fürs Klavier. An dem war ich gute 2 Stunden, ich arbeite an Watermark, der Nuvole, dem Dietro Casa, dem Adagio und zwischen drin frische ich Stücke auf. Abends ging es ins Theater, ich sagt ja immer experimentell zu der Sparte…, denn sie spielen in dem Bereich keine großen klassischen Werke, sondern Stücke die neu sind, bzw. sehr viel anders interpretiert als klassisch vorgesehen. Ich bin froh, daß wir diese Sparte hier zusätzlich bei uns haben.  Dieses Mal ging es um Europa und den Zusamenbruch der europäischen Union, gespielt auf einem Raumschiff und es sind nur noch 4 Mitgliedsstaaten vorhanden. Witzig, kritisch, nicht zu viel erhobener Zeigefinger und das ganze vermischt mit Eurovision Contest Songs, die zumeist auf eigenwillige Art interpretiert wurden, live. Einfach klasse.
Sonntag morgen früh hoch und in den evangelischen Gottesdienst. Unsere Pfarrerin (mit der wir auch in Irland waren) hat Urlaub und ein Ersatz war da. Es war gut somit auch einen Vergleich zu haben. Bei dem Pfarrer war es ernüchternder, aber immer noch anders als bei (uns) Katholen. Mir gefällt dieses Jesusbezogenheit, die ich in beiden Gottesdiensten bisher erlebte. Jim meint: Das ist bei uns immer so, er kennt es nicht anders. Was mich bei den Katholen stört (in den Predigten) ist oft auch der zu stark mahnende Finger. Gefühlt (und das ist meine persönliche Meinung) beschäftigt sich die katholische Kirche, auch in den Messen, zuviel mit sich selbst (und im Hintergrund sowieso, da hab ich ja verstärkte Einsichten). Einsichten hinter die Kulissen bei den Evangelen fehlen mir natürlich… Auf jeden Fall werd ich (hab ich glaube ich schon geschrieben) einfach jetzt immer abwechseln. Eine Woche da, die nächste wieder dort. Mit Jim ist besprochen, daß ich Anfang Dezember mit dem katholischen Pfarramt in Kontakt trete und frage wie ein Wiedereintritt sich gestaltet. Wobei ich mit meiner Entscheidung immer noch nicht ganz durch bin 😉   Nach dem Gottesdienst hatten wir eine Stunde „Pause“ zu Hause und dann ging es zur ScholaProbe. Hier üben wir schon Weihnachtslieder. Danach gab es ein sehr spätes Frühstück und ich ging wieder für mindestens 2 Stunden ans Klavier. Jim ist im Sessel dabei eingeschlafen 🙂

Der ProjektChor wird am 31.10. für die evangelische Pfarrerin im Gottesdienst 4 irische Lieder singen (die wir jetzt noch einhämmern, zumindest den neuen, die bei dem irisch/gälischen Projekt nicht dabei waren). Die Pfarrerin hatte sich das für den Reformationstag gewünscht. Die afrikanischen Lieder konnte sie wohl nicht so einbinden in ihr Thema. Das heißt die nächsten Dienstag bis 31.10. werden noch heftig, aber danach ist SCHLUSS für mich. ProjektChor wird abgehakt. Ich will den Dienstag für mich haben. Und ich werde mich nicht umstimmen lassen, egal wie geil das nächste Projekt sich auch anhört.

Heute abend geht es noch in das 1. SinfonieKonzert für die Saison. Nur CB und ich. Ich freu mich schon 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen!

Das Leben mit Leben gefüllt

so könte man das WE umschreiben…

Die Geburtstagsparty war ganz schön, sogar mein Cousin war erträglich… Irgendwann hab ich bemerkt: Der mag mich anscheinend doch ganz gern…. Was ja aber auch nichts nutzt, denn mein Fall ist er halt nicht und wird es nie werden. Seine Frau ist eine ganz Liebe und die schreienden, kreischenden Kniebeisser sind groß geworden und haben ihre Liebsten auch schon dabei gehabt.

Im Ganzen hat es dann doch Spaß gemacht und das Schönste Kompliment kam dann nach ca. 2 Stunden von Cousins Frau: Ihr zwei seid die Bestangezogensten heute abend 🙂

Das hört man ja gern. Zwei große, gebräunte Männer, in maßgeschneiderten Smokings, schwarzen Fliegen, Smokinghemden mit Initialen, Manschettenknöpfen mit Initialen und schwarzen Lackschuhen. Wer kann da widerstehen 😉 … Allerdings ist mein Smoking eng geworden, ich muß dringend abnehmen…

Sonntag abend waren wir noch in der Oper: Simon Boccanegra, die mir sehr gut gefiel zumal mein LieblingsBass mitsang und ein neuer Tenor, der wirklich stimmgewaltig, aber vor allem eine wunderschöne, warme Stimmfarbe hat.

Die Probe zu Pfingsten war ganz o.k. Das Programm wird wie folgt sein: Die christlichen Lieder werden von der Gemeinde bestritten (abends beim Gottesdienst), den jüdischen Teil macht die Schola incl. zwei Gastsängerinnen aus dem JungendChor ( wir müssen jetzt 4 Lieder einstudieren für PfingstSonntag) und der muslimische Teil wird von syrischen Flüchtlingen gestaltet, die bei uns im Pfarrheim wohnen. CB meint alles wäre chaotisch, sie baut drauf, daß die Schola einiges „heilen“ wird. Ich hab ihr gesagt, daß wir noch einige christliche Pfingstlieder im Repertoire haben und wir in der regulären ScholaProbe die auffrischen sollten. Ich will endlich wieder das Veni Creator Spiritus singen. Das Stück lieb ich einfach und es bei uns in der Kirche zu singen ist so wunderbar. Ich hab vorgeschlagen, daß wir drei gregorianische Stücke in den Seitenkapellen singen können, vielleicht auch ein wenig gehen dabei. Sie denkt drüber nach 🙂

Mein armer Jim hat sich wohl einen Magen-Darm-Virus eingefangen. Die Oper hat er gestern gerade noch so geschafft. Die Nacht war der Horror (für mich auch, denn ich war ja ständig mit wach) heute morgen hab ich ihn zum Arzt gefahren und wieder nach Hause und dann bin ich zur Arbeit. Er ist zumindest heute und morgen mal krank geschrieben und als ich eben zu Hause anrief meinte er, das Sichübergeben hätte nun aufgehört. Mein armer Schatz tut mir echt leid. Ich will hoffen, dass ich davon verschont bleibe. Ich muß heute nur irgendwie den Tag hier rumkriegen, denn ich bin sowas von hundemüde…

Das mit dem Wintergarten kann ich mir abschminken. Ich brauche dafür eine Baugenehmigung. Und die werde ich nicht kriegen. Weil ich auf die Grenze bauen will. Zwar würde der einen Nachbar da mitspielen, aber der andere nicht, das weiß ich. Zumal wenn ich auf die Grenze gehe, muß ich auch noch eine Brandschutzmauer hochziehen. Har Har. Ein Wintergarten wo ich auf die Länge von 5 Meter eine Mauer vor die Scheiben baue… Mal sehen wie lange ich das so noch mitmache…. Vielleicht schauen wir doch nach einem anderen Haus. Im Moment häng ich noch zu sehr an meinem Schätzchen, aber ein anderes, größeres Haus, hätte vielleicht Platz für einen Flügel….*breitgrins*

Paßt gut auf Euch auf da draußen!