Ausblick

in doppelter Hinsicht 🙂 Zum einen IMG_20171113_085244.jpg auf das nahende Wochenende dank Mittwoch 😉 und die freie Woche danach. Ich kann gar nicht beschreiben wie sehr ich mir diese freie Zeit, Zeit für mich gerade herbeisehne 🙂 Das Bild hab ich die Tage aus meinem Bürofenster geschossen, das Licht wirkte so überirdisch schön :). Zumal mir der Ausblick auf die Bäume sowieso gut gefällt, hinter den Bäumen verläuft die Bahn. Ich weiß noch nicht was ich nächste Woche an meinem Geburtstag koche, klar einen Eintopf oder was Ähnliches… aber es ist halt auch die Herausforderung, glutenfrei (geht noch) aber auch komplett milchfrei. Diverse Gemüse gehen ja auch nicht… *grins*, mir wird da aber noch was einfallen, wie immer 😉 . Bin sowieso relaxed was das betrifft. Ich hab Null Ahnung wer alles kommt… Wenn die „StammMannschaft“ kommt sind wir so um die 20 Leute. Da ich aber 50 werde und die meisten das wissen und die Leute auch wissen, daß ich immer Tag der offenen Tür mache, sprich keiner bekommt eine Einladung, laß ich mich einfach mal überraschen. Ich werd für ca. 30 Leute kochen und dann schauen wir mal. Notfalls wird der Pizzaservice bestellt 😀 . Hauptsache die Getränke gehen nicht aus, dafür werde ich aber sorgen 🙂 (wie immer eigentlich 😉 )

Gestern war JG relativ pünktlich da zum Laufen. Wir hatten uns dieses Mal aber anders verabredet, sprich bei mir. Da er quasi Luftlinie 1 km an meinem Haus vorbeifährt über die Autobahn um zum Lauftreff zu kommen, wenn er von der Arbeit kommt, hab ich ihm gesagt wir treffen uns bei mir. Beim Laufen brauchen wir ja Licht, da ist es egal ob wir in einen beleuchteten Park fahren, oder einfach durch unser Dorf laufen… Wir sind dann los und gleich gelaufen, die gleiche Strecke die ich letzte Woche lief/ging, dieses Mal aber nur gelaufen (ganz sachte, mußte ich bremsen) und sogar noch ein Stück weiter. Herrlich war es. Zu Hause hat er noch einen Espresso bekommen, ich hab mir Tee gemacht, schnell umgezogen und noch eine gute Stunde gemeinsam palavert 🙂 Ich hab es genossen. Und der Fuß macht nach wie vor brav mit, obwohl er heute schon meint sich ein wenig beschweren zu müssen… 😉

Danach war ich allerdings ziemlich platt, bin nicht mehr ans Klavier, hab noch ein wenig gesurft und dann bin ich ins Bett und hab gelesen. Gegen halb 12 das Licht gelöscht und auch relativ schnell eingeschlafen (alles was bei mir sich um eine halbe Stunde dreht ist schnell 😉  )

Auf jeden Fall bin ich gerade hoch zufrieden mit mir. Der neue „freie Dienstag“ wird genutzt für Sport und sonstige angenehme Aktivitäten. Morgen will ich auch wieder schwimmen gehen. Die zwei Mal pro Woche Sport will ich wirklich durchziehen, mein Körper wird es mir danken. Heute abend in der Klavierstunde allerdings, werde ich abkacken, ich hab ja nicht so viel geübt, aber die Prioritäten lagen die Woche halt anders 🙂

Ich kann gar nicht ausdrücken, was das Laufen in mir bewirkt. Ich habe es immer geliebt. Es hat mir immer den Kopf freigeblasen. Und das ich es nun jahrelang eben nicht mehr konnte wegen Rücken und später Fuß, hat mich ziemlich gestreßt. Das Walken oder das Schwimmen war nie ein adäquater Ersatz. Alleine schon die Schublade mit meinen Winterlaufsachen aufzuziehen, die Sachen anzuziehen, in die kalte Luft rauszugehen, sich ein wenig zu schütteln weil es doch sich frostig anfühlt und sich dann den ersten Laufschritten hinzugeben, in den Rhythmus zu kommen, in sich reinzuhören, der Atmung zuzuhören und sie zu fühlen, zu steuern, ganz ich Körper ganz Geist, Geist ganz Körper, nix anderes ist dann da. Das ist wunderbar.

Deshalb war ich eigentlich immer ein AlleineLäufer. JG hält die Fresse und läuft einfach mit. Das ist o.k. Ich drücke mir gerade selbst die Daumen, daß der Fuß weiter mitspielt und der Rücken nicht mehr aufmuckt. Aus dem Grunde trainiere ich mir auch gerade eine neuen Laufstil an. Kleinere Schritte um nicht zu stark auf der Ferse immer aufzukommen, denn je weiter der Schritt, je höher der Fuß oder das Bein, desto größer die Erschütterung. Ziel ist also: Kleinere Schritte, Füße ganz dicht am Boden halten und „Schleichen“ auch wenn es komisch aussieht, es ist trotzdem mein geliebtes Laufen 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen!

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Erfolgreicher und erfüllender

freier Abend war das gestern 🙂
Kurz vor 6 im Büro hier, meldet sich mein Laufpartner: Ich bin zu spät von der Arbeit weg und steh im Stau. Ich schaff das nicht! *grummel* Ich hab mich trotzdem im Büro umgezogen und bin nach Hause gefahren um dort Walken zu gehen. Zu Hause angekommen hab ich mir noch eine weitere Jacke übergezogen (der Hammer wie viele Laufsachen ich hab, vor allem für den Winter… Nun ja, war ja früher mein Hauptsport) und bin dann raus. Hab noch eine Sicherheitsweste drübergezogen, damit ich auch gut gesehen werde und bin losgewalkt. Was TOTAL langweilig war. Also hab ich mit Laufen angefangen. GAAAAAAAAAAAANZ langsam und versucht flacher zu laufen um a) dem Rücken nicht zu viele Schläge zu verpassen und b) die Ferse durch Aufsetzen der Hacke nicht zu sehr zu reizen… Ein merkwürdiger Laufstil aber es ging. Ich bin wirklich ganz langsam gelaufen, weil KEINE Kondition mehr da ist, wie auch 😦 Nach 28 Minuten war ich alle, aber glücklich. Es hat genieselt und ich genoß das Gefühl der Kälte und Feuchtigkeit, den Schweiß auf meiner Haut, den zum Teil schweren Atem und das Gefühl: ICH LEBE. Wie sehr hab ich das Laufen doch vermißt. Mit einem richtigen Hochgefühl bin ich nach Hause. Der Fuß hat sich schon während des Laufens bemerkbar gemacht, aber ich ignorier ihn. Heute geht es mit den Schmerzen, hab auch keine Tabletten genommen. Mal sehen wie sich das über das WE entwickelt. Dem Rücken geht es auch heute noch sehr gut 😀 Einfach herrlich war es 🙂

Danach hab ich mich umgezgoen, im Haus ein wenig geräumt, mir eine Tasse Tee gemacht und dann bin ich ans Klavier 🙂 IMG_20171108_074303.jpg Wie man im Hintergrund sieht, hab ich auch die Picards Air gestern wieder mir ausgedruckt. Zum Glück hatte ich mal ein Bild hier hochgeladen und hatte so meinen Fingersatz und die Akkordbezeichnungen wieder. Die hab ich dann auf das Blatt wieder übertragen und angefangen zu spielen. Nach dem dritten Durchgang war es wieder recht präsent, incl. der damaligen Dinge die mich gestört haben, aber ich war ganz entspannt und locker. Dann hab ich das Möge die Straße mir vorgenommen und angefangen mir das Stück mit den Akkorden zu erarbeiten. Mal sehen wie das wird, gestern abend liefen die Strophen relativ gut, aber im Refrain bin ich viel zu langsam. Mir gefällt auch nicht, daß ich da so tief bin mit den Akkorden, die Begleitung ist mir da auch „zuviel“ ich hab das Gefühl die dominiert dann im Refrain. Aber für das erste richtige Arbeiten an dem Stück war ich hochzufrieden mit mir und hab danach noch zwei Enyastücke wiederholt und dann den Deckel von Lucia zugeklappt 🙂
Es folgte eine weitere Tasse Tee, ein wenig Wäsche machen, zwei postalische Neueingänge wurden auch sofort abgeheftet (schließlich ist die Ablage ja fertig 😉 ) und dann hab ich es mir mit meinem Tablet auf der Couch gemütlich gemacht 🙂

Ein wunderbarer Abend, nur für mich. Ein Programm das Körper und Geist erfreut hat. Das hätte ich alles nicht gehabt, wenn ich Dienstags weiterhin zum ProjektChor ginge 🙂 Ich bin wirklich zufrieden mit mir 🙂 Und heute abend geht das Verwöhnprogramm weiter, zuerst Fußpflege, danach Massage 🙂 und danach wieder MEIN Abend ohne Verpflichtungen. Ich fühle mich gerade ein wenig befreit und von gestern abend noch wunderbar ausgeglichen, es war so gut mich selbst wieder zu spüren beim Laufen 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen!