Es ist schon wieder

Hektik angesagt, mal sehen wie lange ich an dem Eintrag in Etappen rumtippe 😉

Gestern gleich zwei schwierige Gespräche gehabt. Erst mit HS über mein Patenkind, der heute 21 wird, aussieht wie 15, Diabetiker ist und immer fetter wird. Als Pate nahm ich mir das Recht raus, mit seinem Vater mal gezielt drüber zu reden. Denn mit ihm, meinen Patensohn, hab ich kein besonderes Verhältnis. Wir mögen uns beide gegenseitig nicht wirklich, aber das entbindet mich nicht von der Verpflichtung mich in sein Leben einzumischen. Seine Eltern sind einfach zu weich, lassen ihm alles durchgehen und unterstützen jeden Mist mit dem er um die Ecke kommt. Mit seiner Mutter hatte ich deswegen vor Jahren schon Krach, also rede ich über diese Punkte nur noch mit seinem Vater. Ich will gar nicht alles wiedergeben, was schief läuft, aber es ist massiv. Und in seinem Fall auch gesundheitsgefährdend, denn massives Übergewicht bei Diabetes geht gar nicht! HS war nicht böse, ich war auch recht nüchtern und nicht aufbrausend, mal sehen was er umsetzt.

Auf dem Nachhauseweg dann endlich mal Sohn1 ans Telefon bekommen. Vor 3 Tagen hatte er Geburtstag (22), der Scheisser hat mich immer weggedrückt (klar, wenn man mit Kumpels unterwegs ist 😉  ) und ich hab es dann aufgegeben an dem Tag. Gestern hatten wir ein gutes Gespräch, er ist ja Koch, hatte nun schon 2 Stellen nach der Ausbildung und ist seit 3 Monaten arbeitslos. Ihn kotzen die Küchen an, die Chefs, die Arbeitszeiten etc. In Holland hatten wir da schon ein ernstes Gespräch. Hab ihm auch gesagt, daß wir ihn  gegebenenfalls bei einer neuen Ausbildung unterstützen, aber NUR wenn er dieses Mal für den Job brennt. Und da muß er uns überzeugen. Dummerweise hat er null Ideen was er sonst machen will, denn er kocht für sein Leben gern, arbeitet gern mit Lebensmitteln, aber nicht unter den Umständen… Schwierig! Auf jeden Fall wollte ich ihm signalisieren: Wir sind da. Rede mit uns, auch wenn es die dümmsten Ideen sind, man weiß nie was sich daraus entwickelt.
Ein ernstes Wort kam dann doch, oder eine Drohung von mir: Er hatte uns ins Holland erzählt, daß er einen Termin beim Arbeitsamt verpaßt hatte und eine Woche das Geld gesperrt bekam. Da setzte ich ihn auf den Pott. Hab ihm gesagt er solle aufhören jedem anderen die Schuld zu geben, er hat den Arsch nicht hochbekommen um dahin zu gehen und das ist nicht zu entschuldigen! Und wenn das nochmal passiert komm ich persönlich nach BO und reiße ihm den Arsch auf.  Nach einer Stunde Wut hatte er sich in Holland abreagiert und wir konnten den Urlaub dann wieder genießen zu 5… 😉 Und ja, ich muß immer der Harte sein. Jim ist da entweder zu weich, oder schreit gleich rum… Und das braucht der Junge im Moment nicht, aber ich werde den Teufel tun und ihn mit Samthandschuhen anfassen!

Zu Hause bin ich dann gleich ans Klavier ran 🙂 Und hab bemerkt: Mein Musikgarten ist wirklich schlecht gepflegt 😦  Ich kann gar nicht beschreiben was alles nicht mehr richtig läuft. Aber das war abzusehen und ich mache mir keinen Kopf drum, ist eben so!

IMG_20171108_074303.jpg Ich hab CB gestern abend das Möge die Straße vorgespielt, das flüssig lauft. Meine Herausforderung bestand ja darin, die Begleitung anhand der Akkorde zu spielen, ohne sie auszunotieren. Ich hatte mich dazu entschieden Prime, Quinte, Oktave, Quinte zu spielen (ganz viele Stücke werden so begleitet) und KEINE Umkehrungen zu spielen. Den A-moll hatte ich mit C-Dur auch ersetzt, aber nicht immer. Auf jeden Fall läuft es flüssig, aber es ist mir zu starr, es lebt nicht und zum Teil ist es mir in der Begleitung zu tief. CB hat sich dann ans Klavier gesetzt und mir das Stück mit verschiedene Begleitungen vorgespielt und auch in der Melodie was verändert und ich rief mittenrein: HALT. Was machst Du gerade rechts? Sie lachte und meinte: Ich nehme den Akkord rechts mit auf, dadurch ist es voller. Und dann lies ich es mir erklären 🙂 Im ersten Takt ist die erste Note ein A, der Akkord der dazu gespielt werden soll ein F-Dur. Sie ist also hingegangen, hat den F-Dur (F,A,C) umgekehrt, daß das A in der Quint ist (C, F, A) und eben zu dem A in der rechten Hand noch C und F gespielt, das ganze bei der Achtel  (auch ein A) wieder angeschlagen und bei dem folgenden C das C und F einach liegen lassen. Und das alles nur rechts….  Die Umkehrung ist nötig und wichtig, damit der Melodieton auf jeden Fall der höchste Ton ist, damit man die Melodie wahrnimmt. Haut man den Melodieton in die Terz oder die Prime ist das Stück ohne Melodie… Und so geht es dann durch das ganze Stück mit leichten Variationen, wo mal die Prime weggelassen wird oder im Refrain ich den vollen G7 greifen soll, oder bei den 8teln die dazugenommen Töne liegen lassen soll, sonst wird es zu unruhig…

Ich weiß gar nicht, was sie links als Begleitung gespielt hat, ich war von rechs so fasziniert 🙂 Ich hab dann mit ihr angefangen das Stück so zu erarbeiten, hab laut gestöhnt, viel mit ihr gelacht und es hat nur Spaß gemacht 🙂 Zum Anfang soll ich als Begleitung nur den Grundton des Akkords links spielen, mein armes Hirn ist sowieso schon total mit rechts überfordert, aber ich denke ich nehme links den Grundton in der Oktave, das ist voller…

Die Schwierigkeit ist, hier überhaupt mal die Akkorde zu lesen und die Finger gleich in die Umkehrung zu kriegen, damit auch ein zügiges Weiterspielen funktioniert. Vorausgesetzt man hat sofort die Noten parat (im Kopf und in den Fingern), die im Akkord drin sind um entsprechend die Prime und die Terz zu füllen 😉 Es ist eine echt geile Herausforderung und ich brenne darauf mir das Stück heute abend weiter zu erabeiten. OHNE Notierungen 🙂  Einfach gut war das gestern abend 🙂

Ach ja, Möge die Straße, wird in unserem Hochzeitsgottesdienst eines der Lieder sein, die wir mit der Gemeinde singen 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen (der Eintrag ist ein wenig verhackt, Sorry….) 🙂

Advertisements

Erfolgreicher und erfüllender

freier Abend war das gestern 🙂
Kurz vor 6 im Büro hier, meldet sich mein Laufpartner: Ich bin zu spät von der Arbeit weg und steh im Stau. Ich schaff das nicht! *grummel* Ich hab mich trotzdem im Büro umgezogen und bin nach Hause gefahren um dort Walken zu gehen. Zu Hause angekommen hab ich mir noch eine weitere Jacke übergezogen (der Hammer wie viele Laufsachen ich hab, vor allem für den Winter… Nun ja, war ja früher mein Hauptsport) und bin dann raus. Hab noch eine Sicherheitsweste drübergezogen, damit ich auch gut gesehen werde und bin losgewalkt. Was TOTAL langweilig war. Also hab ich mit Laufen angefangen. GAAAAAAAAAAAANZ langsam und versucht flacher zu laufen um a) dem Rücken nicht zu viele Schläge zu verpassen und b) die Ferse durch Aufsetzen der Hacke nicht zu sehr zu reizen… Ein merkwürdiger Laufstil aber es ging. Ich bin wirklich ganz langsam gelaufen, weil KEINE Kondition mehr da ist, wie auch 😦 Nach 28 Minuten war ich alle, aber glücklich. Es hat genieselt und ich genoß das Gefühl der Kälte und Feuchtigkeit, den Schweiß auf meiner Haut, den zum Teil schweren Atem und das Gefühl: ICH LEBE. Wie sehr hab ich das Laufen doch vermißt. Mit einem richtigen Hochgefühl bin ich nach Hause. Der Fuß hat sich schon während des Laufens bemerkbar gemacht, aber ich ignorier ihn. Heute geht es mit den Schmerzen, hab auch keine Tabletten genommen. Mal sehen wie sich das über das WE entwickelt. Dem Rücken geht es auch heute noch sehr gut 😀 Einfach herrlich war es 🙂

Danach hab ich mich umgezgoen, im Haus ein wenig geräumt, mir eine Tasse Tee gemacht und dann bin ich ans Klavier 🙂 IMG_20171108_074303.jpg Wie man im Hintergrund sieht, hab ich auch die Picards Air gestern wieder mir ausgedruckt. Zum Glück hatte ich mal ein Bild hier hochgeladen und hatte so meinen Fingersatz und die Akkordbezeichnungen wieder. Die hab ich dann auf das Blatt wieder übertragen und angefangen zu spielen. Nach dem dritten Durchgang war es wieder recht präsent, incl. der damaligen Dinge die mich gestört haben, aber ich war ganz entspannt und locker. Dann hab ich das Möge die Straße mir vorgenommen und angefangen mir das Stück mit den Akkorden zu erarbeiten. Mal sehen wie das wird, gestern abend liefen die Strophen relativ gut, aber im Refrain bin ich viel zu langsam. Mir gefällt auch nicht, daß ich da so tief bin mit den Akkorden, die Begleitung ist mir da auch „zuviel“ ich hab das Gefühl die dominiert dann im Refrain. Aber für das erste richtige Arbeiten an dem Stück war ich hochzufrieden mit mir und hab danach noch zwei Enyastücke wiederholt und dann den Deckel von Lucia zugeklappt 🙂
Es folgte eine weitere Tasse Tee, ein wenig Wäsche machen, zwei postalische Neueingänge wurden auch sofort abgeheftet (schließlich ist die Ablage ja fertig 😉 ) und dann hab ich es mir mit meinem Tablet auf der Couch gemütlich gemacht 🙂

Ein wunderbarer Abend, nur für mich. Ein Programm das Körper und Geist erfreut hat. Das hätte ich alles nicht gehabt, wenn ich Dienstags weiterhin zum ProjektChor ginge 🙂 Ich bin wirklich zufrieden mit mir 🙂 Und heute abend geht das Verwöhnprogramm weiter, zuerst Fußpflege, danach Massage 🙂 und danach wieder MEIN Abend ohne Verpflichtungen. Ich fühle mich gerade ein wenig befreit und von gestern abend noch wunderbar ausgeglichen, es war so gut mich selbst wieder zu spüren beim Laufen 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen!

Gestern und heute morgen hatte

S_DSCN1760 ich ganz viele Ideen für einen Post. Und irgendwie sind sie gerade weggeblasen. Deshalb starte ich mit meinem letzten auf Vorrat hochgeladenen Meeresbildern aus Irland 🙂 Draufklicken macht wie immer groß 🙂 Das WE war schön, aber irgendwie viel zu kurz. Mein Halbbruder kam nicht zum Geschwisterfrühstück. Meine Schwester erzählte uns, als wir dort waren,  er hätte abgesagt, weil er Nachtschicht habe und das dann zu spät wäre. Ist ja verständlich. Ich lad ihn die Tage zu meinem Geburtstag ein, der ja bald ist, mal sehen ob er dann kommt. Da ich aber an dem Tag selbst feier, an einem Dienstag, weiß ich nicht ob er dann kann. Nach dem Frühstück hatte Jim GAR keine Lust zum einkaufen. Ich fragte ihn, was ich kochen solle, wenn wir nicht einkaufen gehen und er grummelte sich was in den Bart wie: Wir finden schon was… Normalerweise reagiere ich ja ganz böse auf sowas, denn ich kann mir ja dann einen Kopf machen, aber es war mir in dem Moment einfach gleich. Zu Hause bin ich sogleich ans Klavier und hab geübt. Da wir am Reformationstag unter anderem das Lied: Möge die Straße uns zusammenführen gesungen haben, hier ein Video von YT (sind aber nicht wir 😉 ), hab ich beschlossen das am Klavier zu spielen. Die Noten aus dem Gesangsbuch waren mir zu klein, bin im Netz schnell fündig geworden und hab mir auf Umwegen (Tinte am Drucker zu Hause leer 😉 ) dann die Noten gedruckt. Es ist nur der Violinschlüssel notiert, die Akkorde stehen drüber. Mein Ehrgeiz war gepackt, mir anhand der Akkorde eine eigene Begleitung zu basteln, wie damals mit Captain Picard 🙂 (die Noten such ich wieder im Netz und werde das auch wieder angehen, hab sie ja damals wegeschmissen 😉 )  Zuerst hab ich einfach mal rechts die Melodie geübt, die ja super einfach vom Blatt zu spielen ist, wenn man ein paar Jahre Klavierunterricht hatte (*freu* ich hätte nie gedacht, DIESEN Satz jemals so schreiben zu können) und dann hab ich den Grundton eine jeden Akkords dazugespielt (und dabei entdeckt, daß Noten im Netz auch Fehler haben, einmal war der Akkord zu früh über eine Note gepinselt und an anderer Stelle hat man in der Melodie statt einer Viertel Note 2 Achtel gesetzt, die Vocalverteilung paßte gar nicht). Danach hab ich den Grundton in der Oktave dazu gegriffen, was schon viel schöner war. Und dann hab ich die Akkorde gebrochen und gemerkt, mein Hirn setzt aus 😉 Gestern abend in der Klavierstunde bin ich mit CB das ganze durch und sie schlug vor, die Begleitung so zu spielen: Grunton Akkord in der Oktave und die Quint dazu. Bei C dur wäre das: C G C G. Und das hört sich in der Begleitung echt gut an 🙂 Das werde ich also in nächster Zeit üben. CB hat sich riesig gefreut, daß ich mir das selbst rausgesucht hab und das Begleiten wieder angehen möchte 🙂 Und das Lied ist sowieso wunderschön und ich will mich dazu auch selbst begleiten beim Singen 🙂

Am Sonntag morgen waren wir im evangelischen Gottesdienst. Dieses Mal mit Abendmahl. Es war wunderschön. Die Pfarrerin bat uns zum Abendmahl nach vorne zu kommen und um den Altar einen großen Kreis zu bilden. Sie lud alle dazu ein, auch wenn man nicht evangelisch ist. Sie lud jeden getauften Christen ein und das fand ich sehr schön 🙂 Als wir vorne standen wurden noch ein paar erkärende Worte gesprochen und dann reichte jeder seinem Nächsten das Brot weiter (den dazugehörigen Spruch hab ich vergessen). Als jeder sein Brot genommen hatte führten wir gemeinsam das Brot zum Mund und hielten stille Einkehr was ich sehr genoß. Danach ging sie mit einem Tablett rum, und verteilte den Wein (in kleinen Bechern, Wein oder Traubensaft, wie man mochte). Wer wollte durfte aber auch mit ihr aus dem Hauptkelch trinken. Ich entschied mich für meinen eigenen kleinen Pokal mit dem Wein :). Wir tranken dann wieder gemeinsam, stellten dann die Gläser auf das Tablett zurück, bildeten dann wieder den Kreis und wurden aufgefordert uns bei den Händen zu greifen. Sie sprach noch ein paar bewegende Worte und lud uns dann dazu ein uns in der Runde umzusehen, mit wem wir das Abendmahl geteilt haben, damit wir uns der Gemeinde bewußt werden.
Ich fand das alles wirklich sehr sehr schön und es hat mir gutgetan. Hab mich wunderbar aufgehoben und angenommen gefühlt 🙂 Einige Leute erkannten mich, weil ja unser Chor am Reformationsabend den Gottesdienst begeleitet hatte und ich mit 1,90 cm schwer zu übersehen bin und auch noch Bass singe 😉 Wie gesagt, ich hab mich wunderbar aufgehoben gefühlt 🙂

Ich tippe diesen Beitrag seit heute morgen 8:30 Uhr…. und irgendwie verliere ich wegen den ganzen Pausen den Faden… Aber eigentlich hab ich soweit alles gesagt was raus sollte 😉

Gestern abend nach der Klavierstunde hab ich endlich die Ablage zu Hause gemacht. Ein Jahr meines Lebens mal in Ordner verfrachtet 😉 und gleichzeitig die Unterlagen für die Steuer 2016 rausgesucht. Jim gibt alles am Montag morgen beim Steuerberater ab 🙂 Ich liebe es wenn das getan ist, damit ist für mich auch immer irgendwie das Jahr abgeschlossen. Ist zwar noch ein wenig früh Jahresbilanz zu ziehen, aber so fühlt es sich gerade an.

Heute abend ist Dienstag und ich bin FREI 😉 Kein ProjektChor. Hab mich ja rausgezogen. Und gleich den Tag wieder belegt 😉 Um 18:15 treff ich mich mit einem Freund zum Powerwalken. Trainingsklamotten hab ich mit, zieh mich auf der Arbeit um und dann geht es los in den Park. Der Fuß macht mit, sonst hack ich ihn ab 😉 Und danach hab ich den Abend für mich 🙂 Der dann ab 20 Uhr zu Hause beginnt und nicht wie früher Dienstags von 20 Uhr bis knapp 22 Uhr der ProjektChor. *freu* Sprich ich hab auch Zeit für Klavier oder was auch immer heute abend 🙂

Ich jag den Beitrag nun endlich raus. Paßt auf Euch auf da draußen 😀

Fairies und Klavier

img_20171017_0712271783855413.jpg Wie schön, daß die Feen so einen Anklang finden 🙂 Hätte ich nicht gedacht 🙂 Heute morgen hab ich mal meine Schätze kurz fotografiert, die sollen bei uns in den Fliederbaum rein, der mit der Kletterrose total zugewuchert ist 🙂
In so einem Park (in Irland) sieht das nur genial aus. Die hatten auch so kleine „Dörfer“ draus gebaut und kleine Hängebrücken zur Verbindung zwischen Ästen… Einfach schön. Hab gestern noch Bilder gecheckt aber irgendwie sind die alle nicht so geworden wie ich mir das vorstelle und die Idee rüberbringt. Mal sehen wann Jim und ich es in unserem Garten angehen 🙂 Auf jeden Fall will ich noch eine kleine Hängeleiter basteln 🙂
Die Klavierstunde gestern war anstrengend. Ich hab mit dem Adagio begonnen und mich schon am Anfang dauernd verspielt. CB merkte das und meinte: Warte mal einen Augenblick und achte mal auf die 4. Note, nach den drei Vorschlägen. DA beginnt schon Deine Hektik, die 4 Note ist schon zu kurz, hier beginnt schon Dein Streß. Versuch das lockerer zu sehen. Du bist zu angespant. Tja, dann hat es ein wenig besser geklappt. Zu Hause klappt es ja schon ganz gut, aber ich bekomm das Teil ihr nicht so vorgespielt. Zwischen drin hatten wir einen kurzen Theoriepart, Akkorde erkennen, vor allem in Umkehrungen auf das Adagio und das Enyastück bezogen. Die kleine „gemeine“ Frage kam von ihr so zwischendrin: Wie heißt der Akkord 😉  *lach* Ich freue mich, daß ich es mir herleiten konnte, mit der Hilfe: Wo liegt die Terz? Da wo die Terz liegt ist der erste Ton der Grundton des Akkords, also welcher ist es etc. Da merkte ich, daß doch schon viel Theorie da ist, aber die a) aufgefrischt werden muß und b) erweitert werden muß 🙂 Gelacht haben wir trotzdem ganz viel.
Sie hat sich auch sehr gefreut, daß ich ihr für das 4. und 5 Sinfoniekonzert im Februar und  März nächsten Jahres Karten geschenkt hab. Ich hab nämlich keinen Bock alleine hinzugehen :))) Und es ist einfach was Besonderes mit ihr so ein Konzert zu erleben. Wenn unsere Männer dabei sind, geht es nicht so sehr um Musik. CB und ich können uns da voll austauschen in der Pause, schauen uns während des Konzertes bei bestimmten Passagen an und grinsen, weil wir gleiche Gedanken haben und wenn ein Klavier involviert ist, freut sie sich immer über mein maßloses Staunen ob der Fingerfertigkeit des Pianisten… 🙂 Das sind immer ganz besondere Momente für mich und als ich sah, daß das 4. Sinfoniekonzert den Titel „Seelenlandschaften“ trägt, Brahms und Sibelius gespielt wird, war klar, da muß ich rein. Im 5. Sinfoniekonzert kenn ich einen Komponisten überhaupt nicht, aber  sein Stück wird von einem KlavierDuo gespielt, da muß ich ja wohl rein 😉 und CB muß mit 🙂

Und nun muß ich irgendwie hier mal ran… Heute abend ProjektChor (irische Lieder und wohl ein paar Weihnachtslieder) Ich hab CB gestern gesagt, daß ich bis zum 31. die Dienstag noch mitmache, bis zum Auftritt in der evangelischen Kirche, danach aber den Dienstag für mich brauche und nur noch Sonntags in die Probe komme. Sie hat nicht nachgefragt warum, aber ich erklär es ihr mal bei einem schönen GinTonic 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen!

Da macht und tut man

und dann klappt es doch nicht 😉 Ich rede von der Klavierstunde. Das Adagio läuft ja besser (noch lange nicht gut, aber eben viel besser) und ich kann es CB nicht vorspielen… Total nervös war ich, die Dinge die zu Hause saßen liefen nicht etc. Das hatte ich schon lange nicht mehr bei ihr so verspürt. Das liegt aber wohl auch daran, daß in dem Andante mittlerweile viel meiner kostbaren Zeit liegt und ich es „beweisen“ wollte. CB hat sich einen gegrinst und Verständnis gezeigt und meinte: Ich fühle mit Dir. Seit dem ich wieder Unterricht hab, geht es mir genau so. Sie hat vor einem halben Jahr bei einem Kollegen der den A-Schein für Orgelmusik/Kirchenmusik hat, (sie hat den C-Schein, dafür muß man nicht studieren, aber eine zwei, oder dreijährige Ausbildung machen, soweit ich das noch im Kopf hab)selbst wieder mit Stunden angefangen und ihr geht es nämlich genau so :). Der Kollege ist ein ganz netter, total in seine Musik verliebt und arbeitet in einer der Nachbarpfarreien. Da CB für den Kollegen schon super viel Gottesdienste als Vertretung gespielt hat, hat er ihr angeboten ihr Stunden zu geben, da er diese ganzen Gottesdienststunden nie zurückspielen kann. Zuerst hatte CB große Scheu, denn bei einem Kollegen, der das gleiche wie sie macht und evtl. auch Konkurrent ist (wenn mal wieder bei ins Stellen zusammengestrichen werden in der Gemeinde) sich so zu offenbaren, ist natürlich nicht ganz einfach. Sie hat es aber gemacht. Und wenn ich dann manchmal sehe, welche Übungsaufgaben sie hat, dann muß ich echt kotzen. Ja kotzen, das würde NIEMALS in mein Gehirn reingehen. 2 Manuale und 1 Pedal zu bedienen (also DREI Notenzeilen lesen und rechts, links und mit beiden Füßen spielen), zwischen drin noch die Orgel zu registrieren etc. ist ja sowieso schon Wahnsinn und das kann sie ja auch, sonst wäre sie nicht Organistin. Aber dann die Übungen, wo sie dann zwischen drin aus dem Kopf transponieren soll, selbst eine Begleitung spielen soll (und nicht nur einfach Akkorde legen, sondern quasi beim Spielen in der Begleitung sich um die Melodie rumwinden soll etc. ) da bekomme ich alleine beim Erklären, was sie üben soll Kopfschmerzen…
Tja und wenn sie ihm dann vorspielen muß, geht es ihr wie mir 😀 und das ist doch positiv. Ich fühl mich dann nicht ganz so blöd. Ach ja, den Orgelunterricht bei ihr merkt man schon seit ein paar Wochen im Gottesdienst, sie spielt „aufwendiger“. Kanns nicht besser beschreiben 🙂
O.K. zurück zu mir 😉 Das Adagio läuft besser, nur nicht wenn ich es vorspiele. In der Stunde hab ich mir dann noch gewünscht, mein drittes Enya-Stück anzufangen, Watermark, das älteste von Enya das ich kenne. Hier in der Pianoversion (die gefällt mir am Besten, weil es auch die Geschwindigkeit ist, in der ich es spielen werde, einfach medidativ). Ich freu mich schon drauf 🙂

Der Dienstag wurde von mir dann zelebriert 🙂 Sprich ich hab tatsächlich bis kurz vor 10 Uhr schlafen können, was sehr gut tat. Danach mit meinem Mann gemütlich gefrühstückt und dann raus an die frische Luft. Fast 2 Stunden übers Feld und am Waldrand vorbei. Unser Weg führte auch am Friedhof vorbei und ich sagte Jim: Ich wohne nun schon seit 21 Jahren hier in dem Ort und hab mir noch nie den Friedhof angeschaut (meine Familie und Freunde (gar nicht drüber nachdenken…) liegen alle im Nachbarort, aus dem wir stammen). Jim wollte zuerst nicht, aber wir gingen doch dann über den Friedhof. Der ist wunderschön angelegt, mit einem Stückchen Wald und in Terrassen. Er hat 5 Ebenen ins Tal runter und strahlt wirklich Ruhe und Frieden aus. Mir war nicht bewußt, das der so schön ist. Mit tut sowas ja ganz gut. Die Sonne schien, hab ein paar Gräber mir angeschaut, in mir kam ich zur Ruhe. Jim hat dann ein wenig gedrängt zu gehen und wir sind durch den Ort und das Neubaugebiet zurück und haben uns noch Häuser angeschaut. Letztlich kamen wir bei EINEM auf einen gemeinsamen Nenner, das wir nehmen würden… Wir haben erkannt, daß wir es mit unserem gut getroffen haben, wenn auch der Garten zu klein ist und Du von 7 Nachbarn quasi umzingelt bist…

Danach hab ich mich mit der Technik rumgeschlagen über eine Stunde, ich sag nur Alexa & Co lassen grüßen. Vor allem Grüße an die WLAN-Verstärker etc. Um es mal zusammenzufassen: Es geht nichts über ein gutes Kabel (keine Verbindungsabbrüche) und Schalter (statt der Stimme) um Dinge an- und auszuschalten. Aber die TechnikTucke in mir wollte ja den ganzen Mist, also muß ich damit auch leben 😉

Als ich mich davon losreißen konnte, ging es ans Klavier. Aber ich hab nur alte Stücke wiederholt, an den beiden Enya Stücken rumgeschliffen und bei dem Neuen angefangen, mir die Begleitung anzuschauen, vor allem mit dem Übergreifen 🙂 Zum Glück hab ich die Nuvole gelernt, da ist das Gang und Gebe, zwar andere Griffe, aber das ständige Übergreifen in der Begleitung erschrickt mich nicht mehr 🙂

Abends ging es ins Kino. Neuverfilmung von ES. Ich sag mal so: Geschmackssache. Mir gefiel seinerzeit ja auch die Fernsehverfilmung, von daher hätte ich es nicht neu verfilmt. Zumal gefühlt die Zeit dafür abgelaufen ist, das war halt 80iger, 90iger. Damals las ich auch noch King, aber jetzt paßt es nicht mehr. Ob wir uns noch den 2. Teil ansehen, wenn er rauskommt, wissen wir nicht. Jim faßte es ganz gut zusammen: Der Film erinnert mich an die Goonies. Die Goonies, Kultfilm 🙂 Ich kann mir auch nicht vorstellen, diesen in einer Neuverfilmung zu sehen…

Ach ja, die Bestrahlung… Heute morgen die 5. gehabt. Mal sehen ob es was hilft. Der Fuß tut mehr weh, als nach Irland… Angeblich ein gutes Zeichen…

So, nun muß ich mal ran. Morgen und Freitag Düdo… Ich hab ehrlich gesagt NULL Bock dazu!

Paßt auf Euch auf da draußen!