Bei der Wahrheit bleiben

ist oft schwer, vor allem wenn man andere nicht verletzten will. Hab ich heute morgen schon wieder gemerkt. 😦 Die „Notlüge“ fiel mir schwer, aber eine ehrliche Antwort wäre glaube ich verletzender gewesen, zumal die zweite ehrliche Antwort die ich auf den Chatverlauf gab dann auch schon getroffen hat…

Bekannte von uns heiraten, im März an einem Donnerstag auf dem Standesamt, im August an einem Samstag große Feier. So gut so schön. Die Einladung kam Anfang November. Wir waren überrascht überhaupt eingeladen zu sein, da wir wirklich nur bekannt sind, wir waren zu viert 3-4 Mal gemeinsam aus und mal gegenseitig auf 2 Geburtstagen, mehr nicht. Als die Einladung kam, war mir klar, Donnerstags würde ich auf keinen Fall aufs Standesamt gehen, ich nehm mir ja dafür keinen Urlaub. Mein Mann hatte sich wegen August und Samstags nicht geäußert. Heute morgen kam eine WhatsApp mit der Rückfrage, da man bis heute zu-/absagen mußte. Ich war im Gewissenskonflikt. Auf die Feier hatte ich keinen Bock, weil a) auf einer Ranch gefeiert wird und b) schon die Einladung lautet: …. freuen uns mit Euch zu singen, tanzen, lachen, spielen… ein Erlebnis auf der Ranch…. Aber die Antwort mußte ja raus! Also griff ich zur Notlüge und schrieb wir haben Urlaub, ich hätte noch auf eine Buchungsbetätigung für das Ferienhaus gewartet, die wäre vor Weihnachten gekommen und leider hätte ich vergessen abzusagen… Kam mir doof dabei vor 😦  Denn wie sagt man, Leuten die Anfang 30 sind: Ich hab keinen Bock auf eine Erlebnishochzeit womöglich mit Pferden und sonstigen Tieren… Da schien mir die Notlüge besser. Innerhalb von Minuten, kam dann die Rückfrage: Standesamt? Mehr stand nicht in der Message. Da schrieb ich nur: Jim ist unter der Woche in Heidelberg und ich will keinen Tag Urlaub opfern, ich weiß das ist egoistisch…. Da wollte ich einfach ehrlich sein, das davor ging mir nämlich schon auf den Sack. Es kam auch nur zurück: Ja das ist es.  Das ging mir bis vorhin durch den Kopf aber ich bin gerade dabei es abzulegen. Ich bin froh abgesagt zu haben, beides. Unser Urlaub ist eh knapp und auf eine Ranchhochzeit hab ich keinen Bock (vielleicht auch weil ich es vor Jahren schon mal erlebt habe und es doof fand, aber egal). Schließlich ist es meine Zeit, mein Leben!

Ansonsten: Der Ablauf unseres Hochzeittages steht 🙂 Der Ablauf für den Gottesdienst auch, zumindest sind die Musikstücke und Lieder ausgewählt. Einziges was noch fehlt ist der Choral, CB macht sich noch Gedanken und gibt Bescheid, damit wir auch demnächst in die Proben schon einsteigen können (denn wir haben viel vor der Brust mit Fastenzeit, Ostern und der Hochzeit von MB etc….)  Mittlerweile hab ich alles schon in Listen gepackt, ich muß jetzt diese abarbeiten und mal mit der Pfarrerin noch ein Termin vereinbaren.

Das Essen kam gut an, ich war erstaunt wie gut mir der Käsekuchen doch geschmeckt hat, meine Gäste lobten mich, es war ein wunderschöner Abend. Am nächsten Morgen fiel das Aufstehen umso schwerer damit ich um 09:30 Uhr den evgl. Gottesdienst besuchen konnte. Ein wenig Kater war auch mit dabei 😉 Als ich in der Kirche ankam wurde ich aber belohnt für mein Aufstehen 🙂 Die Küsterin begrüßte mich ganz warm und herzlich, ich war der erste Besucher. Ich sagte nur: Das wir ja heute gemütlich 🙂 Bis zum Beginn des Gottesdienstes waren wir genau 8 Leute, dazu kamen noch die Küsterin, die Organistin, der Leser und die Ersatzpfarrerin. Unsere hatte wohl frei… Kurz nach Beginn des Gottesdienstes kamen noch zwei Teenies reingestürmt. Die beiden brauchen wohl noch Stempel für ihren Konfirmation (sie werden nur zur Konfirmation zugelassen, wenn sie eine bestimmte Anzahl von Gottesdiensten vorher besucht hatten) 😉 Auf jeden Fall war der Gottesdienst schön, gemütlich, warm und ein wenig bewegend. Die Stimmfarbe der Ersatzpfarrerin war mir nicht so angenehm. Der Leser, einer der Presbyter der immer da ist, ging mit dem Klingelbeutel rum (er weiß auch, daß ich neu beigetreten bin und wird in 14 Tagen dabei sein, wenn ich offiziell aufgenommen werde) und raunte mir zu: Schön, daß sie da sind 🙂 Irgendwie ist mir da wirklich richtig warm ums Herz geworden. Zur Erläuterung: Unsere Gemeinde hat zwei Gotteshäuser, und besteht eigentlich aus zwei Pfarrgemeinden, mit aber nur einer Pfarrerin (für Katholen sind das paradiesische Zustände, da deckt ein Pfarrer 4-5 Gemeinden ab). Damit keiner benachteiligt ist, wechseln wir uns wöchtentlich mit den Gottesdienstzeiten ab. Eimal haben wir um 09:30, die anderen dann um 10:45 und umgekehrt. Unnötig zu sagen, daß die 10:45 Uhr-Zeiten viel stärker besucht sind 😉  Da ich ja meinen Teppich mit den Katholen weiter webe, besuche ich die evgl. Gottesdienste bei uns in der Gemeinde um 09:30, damit ich um 11:30 dann zur katholischen Kirche kann um dort die ScholaProbe zu absolvieren. An den Tagen an denen bei uns der Gottesdienst um 10:45 stattfindet, gehe ich in den katholischen Gottesdienst, der um 10:30 Uhr beginnt und bleibe dann zur anschließenden ScholaProbe 🙂

Die ScholaProbe selbst lief auch recht gemütlich ab, es waren auch nur WB und ich da. CB weiß noch nicht welchen Sonntag wir in der Fastenzeit begleiten werden, sie sortiert sich noch. Das Programm für die Osternacht hat sie schon, wir haben also schon für Ostern das erste Stück begonnen. Es wird auf jeden Fall ein ziemlich schweres Stück, auf Russisch 😉  Wunderschön anzuhören, von einer Frau gesungen (muß mal den Link wieder raussuchen), aber es gibt auch eine zweistimmige Version. Unsere Tenöre bekommen die Oberstimme auf jeden Fall hin, MB und Jim kommen ja super hoch, WB muß sich anstrengen und LB und ich singen den Bass. Nur das der Bass recht hoch ist, ich krieg es gerade noch so hin, LB wir da Streß haben. CB überlegt nun ob wir generell transponieren, oder ob wir nur den Bass senken. Ich mag sowas ja super gerne. Das rumtesten und das geht nur wenn wir bloß zu dritt sind. WB versucht dann die Tenorlagen, ich die Basslagen und wie wir drei uns dann einigen, wird es gemacht 🙂  Der  Rest des Sonntages war von übler Müdigkeit geprägt. Wetter war schön aber sau kalt, ich hab vorm Rechner abgehangen und diverseste Listen für die Hochzeit gemacht 🙂 Später dann Reste essen und fern geschaut. Ans Klavier hab ich es nicht geschafft, aber die Hochzeitssachen vorbereiten waren mir wichtiger. Wird heute abend spassig in der Klavierstunde 😉

Ich vermisse Jim! Es geht ihm ein wenig besser, den Inlandsflug hat er gut überstanden mit der Erkältung. Heute geht es mit dem Zug weiter… Ich bin nur heilfroh wenn er Freitag endlich wieder da ist. Ich hab schon hier auf Arbeit eingetragen, daß ich Freitag nur 2 Stunden da sein werde. Er kommt glaube ich um halb 11 hier an. Dann gibt es kein Halten mehr für mich im Büro 😉

Aber heute ist erst Montag und erst mal den Tag hier gebacken kriegen. Ich hab so nervige Sachen mit total viel lesen und NULL, NULL Bock dazu…

Paßt auf Euch auf da draußen!

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Geht gar nicht

IMG_20180109_100817.jpg ich würge immer noch 😦  Wer kommt auf solch eine Kombi? Der Geschmack ist ätzend. O.K. ich stehe Smoothies sowieso sehr kritisch gegenüber, vor allem den gekauften. Von denen die den ganzen Morgen in Hotels an der Frühstückstheke stehen reden wir besser erst gar nicht. Auf jeden Fall mag mein Mann die Dinger. Und so sehr ich ihn liebe, ich kaufe sie ihm nie. Kann ich mit mir nicht vereinbaren. Nun ist er ja nach Asien unterwegs, vielmehr in Asien unterwegs, er ist die Nacht glücklich gelandet und ist nun schon am Arbeiten und Rumfahren etc., und hat diesen einen Smoothie zu Hause im Kühlschrank gelassen. Der hält sich noch genau 3 Tage. Also dachte ich (mache Home Office, dazu später mehr) ich trinke das Teil, denn wegwerfen ist mir das Geld zu Schade. Ich öffne die Flasche und denke: Riecht nicht doll, setze sie an und nehme den ersten zaghaften Schluck und, wäre ich nicht im Arbeitszimmer gewesen, hätte ich den Inhalt einfach so ausgespuckt. Wie ekelig ist das denn? ÜBEL 😦  Nun ja,  um diese Erfahrung bin ich reicher.

Reicher bin ich auch um zwei geschwollene dicke Augen 😉  Das rechte hat ja gestern morgen schon wieder angefangen, sich mittags ein wenig gelegt und das linke hat heute morgen mehr als gleich gezogen. Ich sehe wieder aus wie ein verprügelter Mister Wu. Dicke geschwollene Schlitzaugen… Aus dem Grund bin ich zu Hause geblieben und mache Home Office. Am Freitag mußte ich meinen Düdotermin für heute absagen, da mein Chef morgen zu uns kommt um wegen dem AL Kollegen klar Schiff zu machen… Also egal wie ich morgen aussehe, ich werde morgen ins Büro gehen, mit Augen und hoffentlich weniger schlitzig und verquollen. Bin mal gespannt wie lange das wieder anhält. Ich nehme es gelassen, die Arie vom letzten Jahr wiederhole ich nicht wegen Allergien etc…. hat ja alles nix gebracht. Hatte jetzt über ein halbes Jahr Ruhe ich hoffe einfach ich hab es in ein paar Tagen durchgestanden. Ich überlege auch nicht mehr ob Tabletten, Cremes, Lebensmittel es verursachen, wie gesagt, hat ja alles nix gebracht. Und es dauert mit und ohne Antihistamine gleich lang, also nehm ich auch keine… Das einzige was hilft ist es mit Humor und Gelassenheit hinzunehmen 🙂

IMG_20180109_101343.jpg Am Sonntag haben wir noch die Sternsinger abpassen können und wir haben den Segen an die Haustür bekommen. Manchmal klappt es halt nicht und wir haben dann keinen, was mir aber nicht gefällt. Bin da wohl auch ein wenig abergläubig… Auch wenn ich jetzt evangelisch bin, will ich auf diese Tradition nicht verzichten und freue mich, wenn die Sternsinger vorbeikommen, ihre Sprüche aufsagen und das Haus segnen 🙂 Ich freu mich das ganze Jahr über den Segen an der Tür. Sie ist unter anderem ein Ausdruck meiner Religiösität und meines Wesens. Jim hat sich wohl damit abgefunden und unterstützt mich auch 🙂 Vor zwei Jahren ist er doch tatsächlich um den Block gelaufen und hat sie Sternsinger zurückgeholt, damit ich meinen Segen an die Tür bekomme 🙂

Anonsten geht es mir wie vielen gerade, das Grau in Grau geht mir auf den Sack. Schlecht geschlafen sowieso, aber ich denke das wird nun besser, da Jim zumindest mal in China nun ist und dort die Arbeit aufgenommen hat. Er hat zwar noch einige Inlandsflüge und viel Stress, aber ich hab hier ja auch mein Programm. Dem Grau kann ich DAS entgegenstellen: IMG_20180109_112614.jpg 🙂 Vor einer guten Stunde hat die Sonne es geschafft und ist durchgebrochen. Das ist die erste Sonne die ich seit Tagen sehe. Meine Augen tun weh davon, ach es ist einfach nur herrlich 🙂 Die Sonne läßt hoffen und mir wird ein wenig leichter ums Herz.

Vielleicht schaffe ich es heute auch mal wieder ans Klavier 😉  Wäre ja mal wieder schön. Aber ich stresse mich nicht mit meinen Hobbies mehr. Wenn es paßt, paßt es, wenn nicht nicht 😉

Paßt auf Euch auf da draußen und ich wünsche Euch auch Sonne heute, die das Grau verdrängt 🙂

Gestern hat uns

unsere Putzfee zu Hause mit einem süßen Geschenk für Weihnachten überrascht
IMG_20171221_131801.jpg Ein GinCocktailBuch und zwei unserer Lieblingsmarmeladen 🙂 Ich fand das wirklich süß von ihr 🙂 Natürlich bekommt sie auch immer was, aber darum geht es gar nicht, ich hab mich einfach nur gefreut, daß sie sich Gedanken gemacht hat, dieses farblich auf unsere Deko zu Hause angepaßte Buch sogar gefunden hat und uns geschenkt hat. Das zeigt doch, daß man Menschen mag 🙂 Der Arbeitstag war stressig, ich konnte abends nicht mal mehr geradeaus schauen. Viel zu tun, den ganzen Tag nur in den Monitor gestarrt und dazu die neue Brille. Kopfschmerzen ahoi 😦 Wenn ich nicht einem Teil der Irlandtruppe versprochen hätte nach der 4. Stillen Zeit mit Essen zu gehen, hätte ich alles sausen lassen und wäre zu Hause geblieben. So hab ich mich also aufgerafft, bin zur Kirche, hab die Stille Zeit genossen und danach sind wir in den Nachbarort in ein Restaurant gefahren. Netterweise haben mich Leute mitgenommen, so konnte ich auch Alkohol trinken 🙂 Der half dann auch endlich gegen die Kopfschmerzen in Verbindung mit Kopfschmerzmitteln 😉 Der Abend war klasse. Wir waren zu elft. 4 von der Truppe waren das Jahr vor uns mit der Gemeindereise in Irland gewesen, die kannte ich also noch nicht, nur aus den Gottesdiensten. Unsere Pfarrerin war mit ihrem Partner auch mit. Wir haben viel gelacht, waren auch alle sofort beim Du (die 4 die ich ja noch „nicht“ kannte) und es war ein geselliger Abend. Sie alle meinten, es wäre ja gut und schön, daß wir jetzt zusammen säßen, aber Jim würde fehlen, wir wollen in der gleichen Besetzung im Januar mal essen gehen. Alle (außer der Pfarrerin, die muß in alle 3 Gottesdienste 😉 ) wollen am 24. um 18 Uhr in die ChristVesper. Ich hab gesagt, daß Jim und ich uns das noch überlegen. Die Pfarrerin ist mir zur Hilfe geeilt und meinte: Hackt nicht auf dem armen Roberto rum, der muß um 22 Uhr noch bei der Konkurrenz singen. Zwei Jungs die mit uns in Irland waren meinten dann nur: Das paßt doch, dann könnt ihr ja um 18 Uhr in die Vesper kommen. Also haben wir das nun fest vereinbart und wir treffen uns dort 🙂 Ich freu mich schon riesig drauf. Dieses Angenommen fühlen, mich in der evangelischen Kirche wohlfühlen, dort schon ein Teil der Gemeinde zu sein, bei der Stillen Zeit schon zweimal auch Fürbitten vorgetragen zu haben, all das gibt mir ein gutes Gefühl und schließt mich mit ein. Es bestätigt mich einfach in meiner Entscheidung 🙂 Den Katholen werd ich aber nicht ganz abtrünnig 😉

Vorsichtig hab ich mal bei der Pfarrerin nachgehört, wie es denn mit einem Chor aussehe in unserer Pfarrgemeinde und sie sagte: Wir haben keinen. Es hat einfach nicht geklappt, mangels Interesse der Leute, die meisten sagen halt, sie können nicht singen und wollen nicht in einen Chor. Ein paar die sie kennt haben sich katholischen Chören angeschlossen. TG meinte dann: Du kannst ja mit der Organistin reden und bei uns einen Chor gründen. Ich mußte lachen. Wenn ich das täte würde CB mich umbringen. Ich will es auch nicht, das wäre unfair. Was ich aber nächstes Jahr auf jeden Fall bei CB vorbringe ist, daß ich mit der Schola auch bei uns in der evangelischen Kirche mal singen mag. Schließlich ist es ein Geben und Nehmen. Mit CB und den Jungs werden wir auf jeden Fall aber auch unsere Trauung gestalten und ich denke Jim und ich singen zumindest ein Lied auch mit 🙂

Letztlich kann ich wirklich das Ganze mit einem Wort beschreiben: Angekommen! Und es fühlt sich wunderbar an 🙂

Natürlich wurde es gestern abend spät, umso schwerer fiel mir heute morgen das Aufstehen… Letztlich hab ich es irgendwie geschafft 😉 Heute abend geht es zur Massage und dann verpacke ich in aller Ruhe die Geschenke für Jim. Weihnachten und Geburtstag. Eben in der Pause hab ich die „frischeren“ oder nicht so lange haltbaren Produkte gekauft, hier auf der Arbeit in den Kühlschrank gepackt und hab jetzt alles, außer dem Fleisch, das hole ich morgen nachmittag nach der Arbeit ab, zum Glück ist es vorbestellt. Trotzdem muß ich mich anstellen im Markt (denke ich mal, hab dort zum ersten Mal in Spitzenzeiten vorbestellt….)  und an der Kasse dann wieder, aber mal sehen, vielleicht wird es auch nicht so wild…

Am Klavier war ich immer noch nicht, es fehlt total die Zeit, aber ich denke am Samstag nach der Generalprobe werde ich mal ein paar Stunden für mich haben und kann dann ran. Abends will ich auf jeden Fall meinen Weihnachtsfilm schauen. Ich bin schon ganz gespannt drauf… Den Film hab ich als Kind schon immer geschaut und war immer total gerührt. Gefühlt schau ich den Film seit 50 Jahren jedes Weihnachten. Dummerweise lief er ja nicht immer. Vor etlichen Jahren hab ich mir dann mal das Video gekauft. Später die DVD. Und letztes Jahr NACH Weihnachten hab ich die BlueRayEdition entdeckt, in der der Film total überarbeitet wurde und sogar nachcoloriert wurde. Ich hab NICHT reingeschaut und lass mich nun überraschen. Vielleicht muß ich ihn auch 2mal schauen, denn ich weiß ja nicht, ob die colorierte Fassung die gleiche Wirkung auf mich hat 😉

Nun muß ich heute abend nur noch das leidige Verpacken hinter mich bringen (ich hasse Verpacken, ich kann es einfach nicht) und dann kann Weihnachten kommen 🙂

Paßt gut auf Euch auf da draußen!

P.S. Tippe den Beitrag über lange Etappen schon…. Also wenn er ein wenig wirr ist und hin-  und hergehüpft in den Themen, ist das der langen Bearbeitungsdauer geschuldet 😉

 

Die ersten Einkäufe

IMG_20171219_155138.jpg für Weihnachten, sprich das Kochen, sind gemacht. Incl. Süßigkeiten zum Verschenken an unsere Putzfee zu Hause (zusätzlich zu ihrer Weihnachtsgratifikation), der Putzfee hier im Büro (von mir privat, weil sie so ein Schatz ist) und noch Süßigkeiten für meinen Mann, damit der nicht die Krise bekommt, wenn das Zeug alle wird 😉 Am Donnerstag noch das ganze Gemüse kaufen (auch in der Pause) und Freitag nachmittag werde ich das Fleisch abholen für Sonntag. Dann bin ich eigentlich durch. An Heilig Abend wird einer auf faul gemacht… zumindest für meine Verhältnisse (kochtechnisch).  Zu Essen gibt es Rinderrouladen in einer leckeren Rotweinsoße, mit Rotkohl (aus dem Glas von Hengstenberg, das liebe ich, sind Kindheitserinnerungen) und Kartoffelklöße. Alles selbstgemacht, grins, der Rotkohl wird natürlich verfeinert mit Äpfeln, Speck, ein wenig Zimt und das war es dann auch. Keine Vorspeise, kein Nachtisch. Weihnachten der Völlerei ist Vergangenheit, schon länger bei uns. Die Rouladen zu machen und die Klöße ist eh genug Arbeit. Zumal es auch gleich für 2 Tage ist. Am 26. gibt es nix zu Hause, weil wir morgens schon nach Holland aufbrechen werden 🙂

Jim meinte am Wochenende, daß wir ja gar nicht zu uns in die Christmette um 22 Uhr könnten… Klar, können wir nicht, weil wir ja um 22 Uhr in der katholischen Christmette singen werden. Ich hab ihm dann angeboten, daß ich ja morgens schon kochen kann, wir ausgiebig frühstücken um 18 Uhr bei uns in die evangelische Kirche zur Christvesper gehen, danach Bescherung machen und uns dann um 21 Uhr zur katholischen Kirche aufmachen um uns dort einzusingen und ab 22 Uhr die Mette zu feiern. Ich selbst hab es ja auch bedauert nicht in unsere Christmette gehen zu können (die ich ja noch nie erlebt hab und total neugierig bin), aber so haben wir einen Kompromiss. Mir ist es auch ganz wichtig, an dem Tag in meiner Kirche auch den Gottesdienst zu besuchen. Nächstes Jahr werde ich CB auf jeden Fall Weihnachten schon absagen, denn nächstes Jahr besuche ich bzw. wir auf jeden Fall bei uns Evangelen die Christmette. Denn ganz ehrlich, an Heilig Abend brauch ich eigentlich nicht gleich zwei Gottesdienste 😉 Aber gespannt bin ich trotzdem dieses Jahr drauf und freue mich auch auf beide Gottesdienste.

Die letzten Jahre hat die Christmette an Zauber für mich verloren. Wenn man zum Chor gehört und die Mette mitgestaltet geht von dem Zauber verloren, des sich einwickeln lassen, sich dem ganzen hingeben zu können… es ist halt nicht das Gleiche ob man bedient wird, oder andere bedient (ganz platt ausgedrückt 😉 )

Job ging heute, ich mußte mich mal nicht überschlagen 😉 Brille nervt 😦  Müde bin ich auch, aber ich muß ja nur noch die Chorprobe schaffen heute abend 😉

Paßt auf Euch auf da draußen!

 

3. Stille Zeit

und es war genau richtig nach dem ganzen Stress. Die Lichttüten gibt es ja zu jeder stillen Zeit. Auf ihnen sind Drucke von Malereien, die auch eine Geschichte symbolisieren die auch vorgelesen wird. Zu Hause hab ich sie auf dem Klavier aufgestellt und erfreue mich daran. Nur noch eine und dann ist Weihnachten ganz nah.