Sprüche

Mit guten Sprüchen das neue Jahr anzufangen hat ja Tradition 🙂 Ich wünsche Euch allen Alles Gute für das neue Jahr!
In meinem Wochenkalender für 2018 (365 Tage Gelassenheit) ist dies der erste Spruch für die Woche: Dem Ruhigen Geist ist alles möglich. (Meister Eckhart) Das hört sich doch schon mal vielversprechend an und sollte mir eigentlich als Maxime für das ganze Jahr gelten 😉 Einnen ruhigen Geist brauche ich öfter, vor allem wenn der Hirnfick anfängt.
Ich/Wir haben schöne Tage verlebt. Ein gemütliches Weihnachten trotz 2 Gottesdiensten, mit schönen Geschenken gegenseitig, aber vor allem mit ganz viel gegenseitiger Liebe und Zuneigung und vor allem Zeit füreinander verbracht. Dafür bin ich wirklich dankbar. Am 26. ging es nach Holland an die See, einige Bilder hab ich ja gepostet. Die Kinder kamen ca. 1 Stunde nach uns an und wir hatten eine gute Zeit. Trotzdem war ich froh, als sie am 30. am Mittag wieder fuhren. Dafür war die Ferienwohnung dann doch zu klein für 5 Erwachsene. Nach spätestens 3 Tagen rasseln Tochter und ich halt immer aneinander 😉 Ich find mich halt damit ab. Jims Geburstag am 28. konnte er im Kreise seiner Allerliebsten verbringen, eben der Kinder und mir und er war glücklich, das hat man ihm angemerkt. Am 31. hatten wir leider kein schönes Wetter mehr an der See, sondern ganz fester und fieser Dauerregen aber in der Wohnung war es kuschelig. So ein ruhiges Silvester hab ich noch nie vebracht. Meinem Mann war es zu ruhig, für dieses Jahr hab ich gesagt feiern wir halt wieder mit Freunden 😉
Im Schlafzimmer der Ferienwohnung stand dieses Schild:
Gib mir immer einen GuteNachtKuss 🙂 Ich liebe diesen Spruch. Er verkörpert all das, was ich mit Jim leben will und meist auch lebe 🙂 Nie im Streit ins Bett gehen. Eine Versöhnung muß vor dem Schlafengehen her. Streits sind verlorene Energie und das Schild drückt es wunderbar aus. Ich finde es gerade auf Englisch wunderbar einfach ausgedrückt und so interpretationsfähig 🙂
Nun beginnt der Alltag wieder und ich freu mich drauf. Ich freu mich sehr auf die Woche hier für mich. Auch auf das Klavierspielen. Ich hab in Holland endlich es wieder vermißt, das Spielen und freu mich drauf alte Sachen aufzufrischen und neue anzufangen. Mein Geist hat einfach mal 3 Wochen Abstand vom Klavier und meinen Hobbies gebraucht. Auch vom Lesen und Singen… In dieser Hinsicht hat mir die Vorweihnachtszeit und der anschließende Hollandurlaub gut getan. Vor allem die steife Nordseebrise die mein Hirn durchgeblasen hat 🙂

2018, gehen wir es also an, mit einem ruhigen Geist und wunderbaren GuteNachtKüssen 🙂 Das wünsch ich Euch allen 🙂

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Surfen auf dem USB-Stick

bringt ungeahnte Schätze hervor 🙂 Ich weiß ja nicht wie ihr zu Silbermond steht, ich mag sie ja ganz gern. Vor ein paar Jahren hab ich mir Alles auf Anfang 2014-2004 gekauft und wie immer auch gleich gerippt und ins Auto getan.
Per Zufall hab ich heute morgen dieses Lied entdeckt. Gehört hatte ich es wohl bisher nicht wirklich, aber es ging mir heute morgen sofort rein in den Kopf und ich hab es ca. 25 Minuten in Schleife gehört zur Arbeit. Eigentlich das! Lied auch für Wolf 😉

Manche Textpassagen… so genial, hier der gesamte Text: klick

Wenn alles zuviel wird, bring mich dort hin,
dreh meine müden Segel in den Wind,
füll meinen Atem, feder mein Herz, bring mich zurück,
bring mich ans Meer.

Ja, irgendwie ist das Lied bei mir heute morgen eingeschlagen und läßt mich nicht mehr los….

Ansonsten; Müde… Gedanken im Dauerlauf, oder wie ich so gerne sage: Hirnfick. Tausend Dinge die mich beschäftigen. Gut eingeschlafen, aber eine Stunde vor dem Wecker wach gewesen. Auch wenn Sohn2 easy ist, bin ich doch in meiner Privatsphäre gestört und hätte gerne mal einen Abend für mich. Die Klavierstunde hat Spaß gemacht, wir haben viel gelacht, viel neues kam ja nicht rum, denn ich hatte ja nicht allzuviel Zeit zum Üben seit Donnerstag…

Kennt ihr das?: Eigentlich ist alles gut, aber…
Ich will mit dem Aber gar nicht anfangen, sonst hörts vielleicht nicht auf. Ich bin wohl auch urlaubsreif. Gerade gezählt, in 13 Tagen fliegen wir nach Irland. Irgendwie ist das noch komplett unwahr und super weit entfernt für mich.

Aber da seh ich das Meer und kann mich aus der Pflicht nehmen 🙂

Paßt gut auf Euch auf da draußen!

Montag morgen

und ich hab mich hier im Büro schon über einige Sachen aufgeregt 😦 Gerade verspüre ich eine totale Wut und am Liebsten würde ich auf die betreffenden Personen einfach nur einschlagen. Gott sei Dank ist es nicht mein doofer Mitarbeiter, der das ausgelöst hat… Nein, mein Chef (obwohl er im Urlaub ist) und ein anderer AL „Kollege“. Ich frage mich immer, was für Klopper man hier in der Firma noch bringen muß um gefeuert zu werden. Besagter AL Kollege hat schon eine Abmahnung und was weiß ich nicht alles; und geändert hat sich nix!  Dass ich ihn eben anrief, weil ich was von ihm brauchte (was auch seinem Mitarbeiter zu Gute kommt) und er mal wieder total schnippisch am Telefon war (wir können uns nicht ausstehen, nur bin ich professionell, er nicht) ärgert mich dermaßen, daß ich am Liebsten die 4 Büros weiter gehen würde, seine Tür aufreißen und ihm in die Fresse hauen. Mitten in die 12! Solche Aggressionen löst das Arschloch schon seit Jahren in mir aus. Ursprung des Ganzen: Der alte ist homophob. Als ich mich von meiner Frau trennte, hat er mir damals was von Ehre, heiliges Versprechen etc. vorgefaselt. Als ich mich dann als schwul outete, ging er total auf Abstand. Dieses Arschloch und Kirchgänger (ja ich bin auch einer, aber nicht wie der, der verkörpert genau das, was ich an den vermeintlichen Katholiken und Christen so hasse)  hatte mittlerweile mehrere  Affären in der Firma (von zweien hab ich sogar von den betreffenden Damen die mündliche Bestätigung)  und sich vor knapp 4 Jahren von seiner Frau getrennt. Dieses scheinheilige Arschloch! Wir hatten uns vor Jahren schon für knapp drei Jahre ein Büro teilen müssen und da hatten wir uns schon gezofft, weil er immer so laut telefonierte etc. Und mir auch noch dumm kam. Da ich beim alten Chef bessere Karten hatte als er, wurde der ganze Bereich „umbelegt“ und ich bekam innerhalb von 2 Wochen mein Einzelbüro. Das trägt besagter Kollege mir natürlich auch nach. Aber wie heißt es so schön: Wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus! Die Zeiten wo ich wegen dem lieben Frieden willen die Fresse hielt, sind schon seit Jahren bei mir vorbei. Ganz sicher nicht mehr. Und vor allem nicht bei solchen Idioten!

Und komm mir keiner mit dem Spruch: Der Klügere gibt nach! Das ist der blödeste Spruch ever. Denn wenn der Kügere immer nachgibt wird die Welt bald von Doofen regiert. Und wie das aussieht haben wir ja gerade als Musterbeispiel Live und in Farbe,  mit dem blonden Depp aus Übersee!

Nun versuche ich mich wieder zu beruhigen…. Vielleicht hilft es ja, vom WE zu erzählen…

Das WE war voll aber schön. Einkaufen, gemeinsam kochen, gemeinsam fernschauen, Mann und Sohn sind Radgefahren, ich hab Klavier in der Zeit gespielt, es war rund 🙂 Sonntag der Auftritt verlief gut. Ich hatte mich für eine dunkle Hose (ich hab gar keine schwarze Jeans, das muß ich echt mal ändern) das bunte Shirt und darüber das schwarze Hemd, offen getragen. Das war bunt genug 🙂 Gesungen und performt haben wir hinter dem Altar im Chorraum was eine super schöne Akustik bietet. Allerdings waren wir dadurch ein wenig weiter von den Gottendienstbesuchern entfernt was schade war. Die Stimmung beim ersten Auftritt war nämlich besser, die Leute haben viel mehr mitgeklatscht, weil wir einfach viel näher dran waren.  Es hat soweit alles geklappt ich hatte einen Patzer, den man auch gehört hat, bzw. nicht gehört hat, ich war aus meiner Stimme raus bei einem Lied und konnte erst nach 4 Takten wieder reinfinden. Sprich da hat dann in den Takten der Teppich des Basses gefehlt…., denn bei dem Stück sind wir nur 2 Bässe, der dritte Mann, eigentlich Tenor, darf in dem Part auch mal Tenor singen 😉

Die Krönung war die Zugabe. Der Chor hat sich rechts und links der Bänke in der Kirche verteilt. Über die komplette Länge. Sprich jeder von uns stand dann richtig alleine und mitten in den Leuten und dann haben wir das Nkosi sikeleli Afrika gesungen (die Aufnahme ist nicht von uns 😉 ) Das war Gänsehaut pur und einfach nur schön! Danach haben die Leute viel applaudiert, da waren sie und wir endlich angekommen 🙂 Danach ging es noch auf das Pfarrfest und da haben wir uns noch eine wenig feiern lassen 🙂 Der Rest vom Sonntag war dann wieder Klavier, Rad und Kochen 🙂

Auch wenn ich die Lieder des ProjektChores nicht mehr hören kann, beim Singen im Gottesdienst sind sie wunderschön und wenn die Leute dann noch mitklatschen (wie könnte man das nicht, wenn man 2 Percussionisten noch dabei hat 😉 ) ist es einfach nur mitreißend 🙂

Gestern beim Klavierüben hab ich noch recht viel an dem Adagio gearbeitet und bemerkt, wenn ich die einzelen Takte, bzw. Passagen, in einer Schleife spiele (sprich ein paar mal wiederhole, bis zu 10 Mal) und dann ein Stück dranhänge, ich mehr Übungseffekt habe, als das Stücke dauernd komplett runterzuspielen 🙂 Heute abend ist Klavierstunde (die regelmäßige). Letzten Donnerstag war ja nur, weil der Montag bei CB nicht ging und Dienstag Feiertag war und wir sonst keinen anderen Termin gefunden haben.

Kurze Diskussion gab es gestern mit Jim wegen Sohn2. Sohn sollte beim Kochen helfen, Jim rief ihn (Sohn im Arbeitszimmer am Computer)  und er kam nicht. Nachdem ich dann schon den Salat und das Gemüse geschnibbelt hatte und fast fertig war, hab ich Jim angemault wo der Junge bleibt. Jim meinte er könne ihn ja nicht an den Haaren herbeischleifen. Und da konnte ich mir mal wieder den Spruch nicht verkneifen: Schön, wenn ein anderer die Kids erzieht. Bei mir macht er das nämlich nicht, der „Kleine“ . Ich rufe max. 2 Mal und dann ist er da, oder ich geh hoch und „bring“ ihn runter. Das weiß er. Sunshine Daddy zu sein (Jim)  ist halt ganz oft Scheisse, aber das bring ich meinem Mann nicht mehr bei. Solange die Kids bei mir spuren, sollte es mir egal sein, da muß ich noch an mir arbeiten. Auch wenn sich das jetzt schlimm anhört. Ist es nicht! Die Kinder haben Regeln und die sind zu befolgen, dann geht es uns allen besser und das Zusammenleben gestaltet sich netter und schöner. Um das zu Erreichen muß man konsequent sein und zu dem was man sagt auch stehen. Ich drohe keine Konsequenzen an, die ich nicht auch umsetze (Fernsehen aus, Computer für den Rest des Tages aus oder sonstwas…) Sowas kann mein Mann nicht. Die Kinder werden bei mir nicht ausgebeutet, geschlagen oder sonstwas Böses widerfährt ihnen. Im Gegenteil, wenn sie da sind bin ich eine Glucke…  Aber den geringen Part, wie mal Gemüse schnibbeln, oder Tisch eindecken, den haben sie zu leisten. Und mit 17 kann ich das von ihm erst recht erwarten. Basta!

Interessant nur, daß wir unter der Woche die Probleme gar nicht haben, wenn wir alleine sind 😉

So, nun habe ich mich beruhigt. Den Eintrag in Etappen geschrieben, dauernd telefoniert zwischen drin, aber es geht mir besser.

Paßt auf Euch auf da draußen!

P.S. Ich bin todmüde 😦 Jim hat die Nacht dauernd gehustet und somit war ich dauernd wach. Er ja auch der arme Kerl und er mußte ja noch die Strecke nach HD fahren. Aber gerade könnte mir hier der Kopf auf den Tisch fallen, so müde bin ich.

Glückliche sizilianische Mamma

so kam ich mir heute morgen vor 😉

Als ich aus dem Haus ging um zur Arbeit zu fahren 🙂 …. Aber der Reihe nach: Gestern hab ich Sohn2 vom Bahnhof abgeholt, mußte zwischendrin noch zu zwei Terminen und dann haben wir abends auf der Couch abgehangen 🙂 IMG_20170811_134354
Nach dem Theratermin hatte ich eine WhatsApp von Tochter und weil mich das gerade auch sehr Happy macht, hier der Chatverlauf 🙂 Ich lass das auch vollkommen unkommentiert, es hat mich einfach sehr gefreut. Denn der eine Vorwurf den ich ihr machte, sie wäre so undankbar, da konnte sie ausnahmsweise Mal nix für. Mein lieber Mann hatte nämlich das Geld an Tochter noch gar nicht überwiesen damals! Deswegen hatte ich Jim letztes WE total in den Senkel gestellt. Zumal ich ihm meinen Anteil (sie hat von uns 400 Euro bekommen zum bestandenen Abschluß, mein Anteil war 200 Euro) schon vor Monaten überwiesen hatte. Und eines meiner Hauptaufreger war ja, daß sie sich nicht mal für das vermeintlich überwiesene Geld bedankt hatte….

Heute morgen um 7 Uhr stand ich auf, schlurfte (nicht nakisch zum Glück, weil Sohn2 auch im Haus ist) in die Küche, geh zur Kaffeemaschine um sie einzuschalten und sehe durch das Küchenfenster G. mit seiner Stieftochter M. (sie ist 5) vor dem Haus stehen. Sie waren gerade angekommen. Mama N. gab im Wagen L. noch die Brust. Hab sie dann gleich reingelassen und M. hat, obwohl sie mich erst einmal im März gesehen hatte für 2 Tage, nicht gefremdelt was mich sehr gefreut hat 🙂 Dann hab ich G. mal heftig gedrückt und M. ging mit mir alleine ins Haus und G. holte den Rest der Bande aus dem Auto. Nach einer halben Stunde Austausch, wo was im Haus ist etc. und das sie auf jeden Fall frühstücken sollen, ich hatte ja alles schon besorgt, bin ich ins Bad um mich für die Arbeit fertig zu machen. Als ich runterkam waren sie beim Frühstück, ich setzte mich dazu, zwang mir einen Toast rein (grins, war mir zu früh zum Essen) und wir unterhielten uns noch. Zwischenzeitlich kam Sohn runter und begrüßte auch alle 🙂 Und dann mußte ich mich verabschieden und zur Arbeit. Auf dem Weg zur Arbeit fühlte ich mich innerlich rund. Sohn im Haus, liebe Freunde im Haus, allen gings gut 🙂

G. kenn ich ja nun auch schon 7 Jahre, N. M. und L. hab ich erst im März kennengelernt (G. und N. sind seit 2 Jahren ein Paar) G. ist ein Chaot, aber ich mag ihn. Einen der wenigen Freunde von Jim, den ich wirklich schätze 🙂 Und seine Frau N. die schloß ich im März gleich ins Herz. Ja und kleine Mädchen mit 5 sind sowieso süß und die kleine L. die im März mal gerade 4 Monate alt war ganz besonders 🙂 Auch sie hat mit mir gelächelt, meinen Finger festgehalten und Patschehändchen mit mir gespielt. Immerhin ist sie jetzt auch schon 9 Monate alt 🙂

Bin gespannt wie es am WE nun weitergeht, aber auch voller Vorfreude.

Ja, ich mag Familie und Freunde um mich. Warum ich mich jedes Mal mit Tochter so zoffe wenn sie da ist weiß ich nicht. Irgendwas triggert sie anscheinend bei mir…

Auf jeden Fall geht es dem Herz der sizilianischen Mamma in mir gerade gut. Der Besuch von Sohn und den Freunden ist gerade Balsam, vor allem nach der Thera gestern 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen und ein wunderschönes WE wünsche ich Euch 🙂

P.S. Wenn ich hier um 3 losdüse hab ich frei bis Mittwoch, wir haben hier nächste Woche Dienstag einen Feiertag und ich mache mal eine Brücke 🙂

P.P.S. Mama wird im italiensichen mit 2 m geschrieben 🙂 Finde das viel schöner als im deutschen 😉

Ich lass mich nicht stressen

denn das bin ich schon genug.
Gestern abend, endlich von der Einkaufstour zu Hause angelangt, ist mir eine gute Ecke vom Schneidezahn abgebrochen, als ich ein Stück vom krossen Baguette aß 😦   Ich hab fast gekotzt gestern abend, genau das brauch ich für morgen (sprich heute) nicht auch noch im Terminplan.
Dann fiel mir wieder der Spruch von Jutta ein, den ich die Tage las:

„Hast du es eilig, so mache einen Umweg“ 

Den fand ich ja die Tage schon faszinierend und gut.

Also hab ich heute morgen um 7 auf der Arbeit angerufen, daß ich später komme (grins, früher gehen mach ich ja auch heute, nämlich um 14:30 Uhr) ich muß zum Zahnarzt, weil mir der Zahn abgebrochen ist. Um kurz nach 8 ging ich in die Praxis rüber (50 m Luftlinie von meiner Haustür entfernt, da geh sich schon seit 18 Jahren hin), Frau H. kennt mich ja auch schon länger und ihr mein Leid geklagt. Sie meinte, ich bin gerade dabei alles hochzufahren, kommen Sie doch in 15 Minuten wieder (sie weiß wo ich wohne 😉 ) . Das machte ich auch so. Als ich kam, war eine Patientin vor mir, aber danach wurde ich eingeschoben. Er hat bohren müssen, denn es war schon ein „Eckaufbau“ auf dem Schneidezahn vorhanden, davon war ein Teil weg und ein Stück Zahn auch noch. Kurz an den Nerv gekommen beim Bohren (ohne Narkose, er meinte das würde nicht schlimm werden), ich gejault, dann kam die neue Füllung als „Eckaufbau“ wieder drauf und mein Lächeln ist wieder schön 😉 Die ganze Aktion hat mich eine Stunde gekostet, die ich somit auch später auf der Arbeit war…

Um halb drei geht es auch schon wieder Richtung Bahnhof Sohn2 abholen. Wenn er denn im Zug sitzt, gemeldet hat er sich nicht. Wird sich auch nicht melden können, weil der Herr mal wieder ohne Guthaben auf der HandyKarte unterwegs ist. Hab ihm ja gestern mittag deswegen schon den Kopf gewaschen, aber ich wette, er wird immer noch kein Guthaben drauf haben. Ich frage mich wieso er Taschengeld etc. bekommt… Aber ich reg mich nicht auf. Werde ihm nur die Ansage machen, das er sich nicht wagen soll vom Festnetz auf Handys anzurufen, dann setzt es was!

Und wieder kommt die Frage auf: War ich mit 17 auch so? Nee, war ich nicht, ich war defintiv selbständiger, zwangsläufig: Tote Väter und Mütter die eine Bierkneipe betreiben (und somit auch nie da sind) lassen einen halt schon mit 13 erwachsen werden… (aber das ist ein anderes Thema, aber eine gute Überleitung 😉 )

Sohn zu Hause absetzen und dann wieder zurück in die Stadt zur Thera. Versuchen mich dann zu sammeln auf der halbstündigen Fahrt nach Hause, ganz kurz Sohn bespaßen und dann in die KG… Wunderbarer Donnerstag.

ABER, ich hab es nicht Eilig 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen und einen ruhigeren Tag wünsch ich Euch 🙂