Hochzeit und mehr

church Über die anstehende Hochzeit wollte ich schon die ganze Zeit schreiben, aber man kommt ja zu nix 😉
Vorgestern ging die Einladung per WhatsApp raus 🙂 Ich hab einen schönen Text für die Einladung mit Jim abgestimmt, das ganze mit einem Bild von uns in PowerPoint aufgearbeitet, als Bild gespeichert und dann eine WhatsAppGruppe aufgemacht und die wenigen Leute die wir einladen geaddet und dann das Einladungsbild reingestellt 🙂
Fand ich effektiv 🙂 Die Resonanz ist gut. Wir werden also mit 19 geladenen Gästen unsere kirchliche Trauung feiern. Inclusive der Pfarrerin und ihrem Lebensgefährten, die hab ich auch eingeladen 🙂 Und wir feiern bei uns zu Hause. Ablauf wird sein: 10:30 Uhr Gottesdienst, ca. 1 Stunde, danach Stehtische an der Kirche und Umtrunk mit den Leuten die auch einfach nur so vorbeikommen und den Gästen. Nach ca. einer halben Stunde dann der Aufbruch nach Hause und dort gibt es Kaffee und Kuchen. Geschmierte Stullen, Antipasti vom Türken, ich bestell wohl auch eine fertige Currywurst beim Partyservice und um 16 Uhr schmeisse ich alle raus. Außer unseren Kindern und meiner Schwägerin, die aus Düdo anreist 🙂
*freu* Es wird also ganz klein gefeiert und der Traugottesdienst steht im Vordergrund und der Segen Gottes. Genau so wie ich es haben wollte und Jim eigentlich auch (nach ein wenig Überzeugungsarbeit 😉 )
Wie schon mal erwähnt. Die große Feier hatten wir vor 6 Jahren, die war megagenial und alle unsere Freunde und Familie waren da. Da braucht es das 6 Jahre danach nicht wieder 😉
Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Ich werde gemütlich am Strand die nächste Woche mal meine Liste mit ToDos für die Hochzeit komplettieren und mit Jim durchsprechen. So Sachen wie: Wer stellt die Stehtische an die Kirche und räumt sie wieder weg?, Wer tischt zu Hause auf, während wir in der Kirche sind? … etc.

Das Bügeln gestern abend lief aus zwei Gründen sehr gut 🙂 Zum einen wegen meinem GinTonic und zum anderen weil ich über eine Stunde mit Tochter telefoniert hab. Und das hat mal richtig gut getan 😀 So schön, wie erwachsen sie mittlerweile ist. Der neue Freund tut ihr gut (seit drei Monaten). Sie will ihn aber nicht zur Hochzeit mitbringen, er muß sich erst noch bewähren 😉 Ich hab nicht gefragt, was er tun muß um sich zu bewähren, bei einer 24jährigen fragt man sowas nicht 😉 Ich freu mich drauf Freitag in 8 Tagen die Kinder zu sehen. Schwiegermutter zu treffen und das wir das WE in NRW verbringen, nach unserer Woche Strand in Holland. Sohn1 versucht auch zu kommen, Hochzeit hat er gestern abgesagt, er muß arbeiten. Er hat eine neue Stelle angenommen ab dem 01.04. und bekommt nicht frei. Jim war enttäuscht, ich weniger. Ist halt wie immer… Er hätte ja auch sagen können, beim Einstellungsgespräch, daß er das WE im Juni auf jeden Fall frei haben muß und es zur Bedingung machen. Er ist Koch. Die werden händeringend gesucht. Der neue Arbeitgeber hätte da sicher mitgespielt. Aber wie gesagt, man muß selbst entscheiden, was einem wichtig ist und dann auch dran denken.
Sohn2 hat sich gar nicht gemeldet,weder für den Termin nächste Woche, noch wegen der Hochzeit. Ich lauf auch keinem mehr nach. Und ich red auch nicht mit Jim drüber. Da prallen dann wieder Welten aufeinander 😉 und den Streß brauch ich nicht.

Ich hau den Text nun raus. Ich tipp schon über 2 Stunden dran rum und weiß schon gar nicht mehr was ich alles geschrieben hab 😉

Paßt auf Euch auf da draußen!

Es wird ein paar Meerbilder geben die nächsten Tage, mehr aber nicht. Ich versuche mich dem Internet fern zu halten.

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26. Was war dein größter Erfolg im letzten Jahr und was hast du daraus gelernt?

101Fragen

Aber Hallo… Spontan fällt mir dazu ein: Mit den Kindern auch mal einen Krach richtig auszutragen! Ja, das ist ein Erfolg über mich selbst gewesen. Über meinen Schatten zu springen. Meine Wut zu kontrollieren, sprich sie auch gezielt einzusetzen. Und auch mal zu schreien. Und meinen Mann mit anzuschreien. Sprich ganz ehrlich und offen zu sein. Die Kinder sind erwachsen, mein Mann auch. Und wir müssen nicht wie in den vergangenen Jahren eine Front bilden und ich muß Dinge, die mir partout nicht passen, schlucken, nur damit wir bei den Kindern ein gemeinsames Bild abgeben. Wir hatten letztes Jahr einen Riesenstreit als Tochter und Sohn1 da waren. Tochter hat noch die Freundin im Schlepptau gehabt und es gab im Vorfeld schon Diskussionen. Nach 2 Tagen ist es dann ganz eskaliert. Ich hab geschrien, rumgetost, Tochter angeschrien, meinen Mann angeschrien. NICHT mehr des lieben Friedens willen meine Fresse und Wut gezäumt. Und nachdem alle Argumente von beiden Seiten ausgeschrien waren, hab ich mich dem ganzen entzogen. Keine gute Miene zu bösem Spiel gemacht, denn weder mein Mann noch die Kinder sind bereit am nächsten Tag sowas aufzuarbeiten.

Gelernt hab ich daraus, daß egal was ist, man es rauslassen soll. Die anderen, zumindest meine angeheiratete Familie macht es ja auch aber ich bin da anders. Will es nicht eskalieren lassen, weil ich die gallopierenden Pferde nicht so schnell einfangen kann. Bei meinem Mann und den Kindern sind das immer nur Strohfeuer. Bei mir ist es heiße Kohle, die lange lange nachglimmt. Aus dem Grund beherrsche ich mich zumeist, damit ich gar nicht erst Kohle werde. Letztes Jahr hab ich es rausgelassen. Bin zur Kohle geworden und es war gut. Seit dem bin ich cooler geworden und denke: Sie sind erwachsen, Scheiss drauf! Als wir in Holland nach Weihnachten mit Tochter eine Diskussion wegen einer Versicherung hatten und sie meinte es immer besser wissen zu müssen, hab ich das Ganze so beendet: Tochter, wenn Du denkst, daß die Beratung Deiner Girlies besser ist als meine und die Deines Vaters, der über ein Jahr Versicherungen verkauft hat und Du so überzeugt bist von Deiner Meinung, dann mach es so. Frag uns einfach nicht mehr und damit ist das Thema jetzt beendet. Schmeiss Dein Geld raus, aber jammer später nicht bei uns rum! Das hätte ich vor dem besagten Streit nie so gekonnt. Ich bin halt anders erzogen. Gelernt hab ich dadurch: Kinder müssen ihre eigenen Fehler machen und sie müssen die Konsequenzen dann auch aushalten und das muß mein Mann dann auch noch lernen 🙂

Mal schauen wie das heute

noch wird. Hab Halsschmerzen und fühle mich total schlapp. Augen brennen 😦 Ich glaube nun erwischt es mich doch 😦
Jim geht es ein wenig besser, aber natürlich sind das die Medis. Hab ihn vor einer Stunde zur Bahn gebracht nach FFM und heute mittag um 1 Uhr fliegt er dann 13 Stunden nonstop nach China. Dort dann ein Anschlußflug an seinen Zielort.
Es ärgert mich gerade, daß ich nun wohl doch die Erkältung bekomme. Wozu kämpft mein Körper seit November dagegen an und nun kommt es doch?! Aber vielleicht bin ich zu negativ. Ich sage mir einfach, daß ich heute abend zu Hause keinen weiteren Bazillen etc. ausgesetzt bin, viel Ruhe haben werde und doch nicht richitg krank werde. Ich versuche mal meinen Geist positiv zu beeinflussen 😉

Gestern hab ich zu Hause noch gekocht für meinen Mann und die Reste hab ich heute mit auf die Arbeit 🙂 Ich mag es ja Reste zu essen 🙂 Ansonsten nichts Neues…

Tochter hat sich gestern bei Jim gemeldet. Sie ist krank und lag das ganze Wochenende flach (angeblich). Jim natürlich gleich voller Sorge und Mitgefühl. Ich hab nur gesagt: Da hätte sie erst Recht Zeit gehabt Dir zumindest mal eine WhatsApp zu schreiben, denn sie war doch sowieso dauernd online. Mehr hab ich dazu nicht gesagt. Sollen doch alle machen was sie wollen. Einer 24jährigen bringt man da auch keinen Anstand mehr bei. Ich hoffe inständigst, daß ihre Kinder mal richtige „Schweine“ in der Richtung werden. Verdient hätte sie es 😉

Paßt auf Euch auf da draußen und hütet Euch vor Bakterien, Bazillen und Viren…

Ein wenig angeschlagen…

Jim ist wieder krank 😦  Freitag morgen schrieb er mir schon, daß seine Erkältung zurückkommt. Freitag nachmittag, als er endlich zu Hause war, war er schon heiß und fiebrig und schon wieder voll in der Erkältung drin. Ich hatte mir Sorgen gemacht, weil wir hier ja den Eisregen und dann Schnee hatten, ich kam ganz gut nach Hause vom Büro aus, war sogar noch beim Optiker die Brille abholen (die ich aber mal schön auf den Schrank zu Hause gepackt hab, hab zur Zeit keinen Nerv für eine Umgewöhnung).

Ich hab Jim auf die Couch gepackt und ihn versorgt. Abends gab es AsiaFood vom Chinesen und ich hab Jim mit Tee und Vitaminen zugestopft. Samstag morgen ist er mit zum Geschwisterfrühstück, aber nach 2 Stunden gingen wir wieder, es war zu viel für ihn. Medis gibt es nur ein paar Ibus für ihn, den ganzen DayMed-Mist etc. wird es erst ab heute geben, da ich ihn morgen früh zum Bahnhof bringe und er dann nach China fliegen wird. Im Januar war er dort schon krank und jetzt fliegt er krank hin. Das gefällt mir gar nicht. Hab ihm gesagt, daß er nach der Reise zu unserer Hausärztin geht und sich verdammt noch mal 2 Wochen krank schreiben läßt, damit er sich erholt.

Da ich ja schon seit November mit der On/Off-Erkältung am Kämpfen bin, hab ich gerade ein wenig mehr On 😦 Klar wenn so eine Bazillenschleuder zu Hause neben Dir ist 😉 Mal sehen wie sich das bei mir entwickelt, aber ich sage mir, mein Immunsystem kämpft ja seit November erfolgreich dagegen an, das wird es weiter tun, auch wenn ich gerade eine dicke Nase und tränende Augen hab 😉 Ich schaff das 😀

Samstag abend ging ich alleine auf den Geburtstag zu dem wir eingeladen waren. Der Abend war schön und ich hab die ganzen glutenfreien und milchfreien Sachen zum Schluß mitbekommen, die AB extra für Jim vorbereitet hatte. Aber Jim war nicht der einzige der wegen Krankheit nicht kam, es waren 5 Ausfälle auf der Feier…

Sonntag morgen das Singen lief gut, Jim blieb im Bett. Wir haben zwar nur zu dritt gesungen, aber der Tenor, der alleine war, hat es gut gemacht. Im Bass waren wir ja zwei 😉 Die Gottesdienstbegleitung hat mal wieder Spaß gemacht und es tat gut Gregorianik zu singen 🙂 In der Kirche was es kalt 😦 Die Katholen müssen da echt mal was machen. Bei uns Evangelen ist doch auch geheizt… Von daher war es gut, daß Jim nicht dabei war, wäre gar nicht gegangen mit seiner Erkältung.

Sonntag war dann nur noch Abgammeln angesagt. Ans Klavier bin ich gar nicht. Wollte Jim nicht stören und ich wollte auch nur neben ihm liegen, auf der Couch, an ihn gekuschelt und umgekehrt, unsere Zweisamkeit genießen (die von seinem Husten mehr als einmal aufgerüttelt wurde) und doofe Filme schauen (er hatte die Programmauswahl… Ich frage mich immer wo mein Mann die ganzen Z-Movies findet… 😉  )

Heute werde ich um 15 Uhr gehen. Ihm noch bei den Reisevorbereitungen helfen, noch sein abgepacktes Brot kaufen (einzelne abgepackte Scheiben, in Asien bekommt er kein glutenfreies Brot) und den Koffer wieder vom Speicher runterholen, ich will nicht, daß er das alleine tut mit der ollen wackligen Leiter…

Tochter hatte Samstag Geburtstag. Wir haben öfters angerufen. Zuerst von meinem Handy aus, später Jim nur von seinem Handy aus. Bis Sonntag abend noch keine Reaktion von ihr. Jim hatte sie auch auf WhatsApp angeschrieben. Samstag hatte ich noch Verständnis für sie, hab Jim gesagt: Lass sie doch, wenn sie jetzt keinen Bock hat zu reden ist das doch nicht schlimm, geht mir an meinem Geburtstag auch oft so. Sie hat die WhatsApp von Jim gelesen (blaue Haken) und sich wie gesagt bis gestern abend noch nicht gemeldet. Das hat mich dann schon sauer gemacht, am meisten aber auf Jim, weil er wie ein treuer Hund da ständig anruft oder schreibt. Hab ihm gesagt er soll es sein lassen und vor allem auch mal mit gleicher Münze heimzahlen. Denn zumindest eine WhatsApp hätte man erwarten können: Sorry Papa, hab keine Zeit (keinen Bock) und melde mich die Tage. Sie weiß er sorgt sich sonst. In meinen Augen ist sie mal wieder total egoistisch. Aber ich sage nur: Selbst schuld! Jim läßt das alles durchgehen, immer. Einfach mal hingehen und Anrufe nicht beantworten und das auch ein paar Mal, wäre absolut heilsam bei den Plagen. Aber Papa ist ja immer da….. Ich bin froh, daß ich mich da soweit rausgezogen hab und die Kinder prinzipiell nicht anschreibe oder anrufe. Aber ich bin ja auch nur der Stiefpapa… Denn eines weiß ich ja nach fast 8 Jahren… Sie melden sich wenn sie was brauchen. Der Rest ist ihnen egal.  Hört sich hart an, ist aber die Wahrheit. Ohhh ich weiß, daß sie Jim lieben und sicher mich auch sehr mögen, gar keine Frage, das beinhaltet aber nicht, daß ein Fünkchen Anstand da ist, sich zu melden, wenn sie verpaßte Anrufe oder eine WhatsApp haben. So war es schon immer, ich kann gut damit mittlerweile umgehen. Jim muß das noch lernen…

Und den Spruch der Woche, will ich Euch natürlich nicht vorenthalten:
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Nichts verleiht mehr Überlegenheit, als ruhig und unbekümmert zu bleiben. (Thomas Jefferson)

Oh wie wahr!

Paßt auf Euch auf da draußen!

Sprüche

Mit guten Sprüchen das neue Jahr anzufangen hat ja Tradition 🙂 Ich wünsche Euch allen Alles Gute für das neue Jahr!
In meinem Wochenkalender für 2018 (365 Tage Gelassenheit) ist dies der erste Spruch für die Woche: Dem Ruhigen Geist ist alles möglich. (Meister Eckhart) Das hört sich doch schon mal vielversprechend an und sollte mir eigentlich als Maxime für das ganze Jahr gelten 😉 Einnen ruhigen Geist brauche ich öfter, vor allem wenn der Hirnfick anfängt.
Ich/Wir haben schöne Tage verlebt. Ein gemütliches Weihnachten trotz 2 Gottesdiensten, mit schönen Geschenken gegenseitig, aber vor allem mit ganz viel gegenseitiger Liebe und Zuneigung und vor allem Zeit füreinander verbracht. Dafür bin ich wirklich dankbar. Am 26. ging es nach Holland an die See, einige Bilder hab ich ja gepostet. Die Kinder kamen ca. 1 Stunde nach uns an und wir hatten eine gute Zeit. Trotzdem war ich froh, als sie am 30. am Mittag wieder fuhren. Dafür war die Ferienwohnung dann doch zu klein für 5 Erwachsene. Nach spätestens 3 Tagen rasseln Tochter und ich halt immer aneinander 😉 Ich find mich halt damit ab. Jims Geburstag am 28. konnte er im Kreise seiner Allerliebsten verbringen, eben der Kinder und mir und er war glücklich, das hat man ihm angemerkt. Am 31. hatten wir leider kein schönes Wetter mehr an der See, sondern ganz fester und fieser Dauerregen aber in der Wohnung war es kuschelig. So ein ruhiges Silvester hab ich noch nie vebracht. Meinem Mann war es zu ruhig, für dieses Jahr hab ich gesagt feiern wir halt wieder mit Freunden 😉
Im Schlafzimmer der Ferienwohnung stand dieses Schild:
Gib mir immer einen GuteNachtKuss 🙂 Ich liebe diesen Spruch. Er verkörpert all das, was ich mit Jim leben will und meist auch lebe 🙂 Nie im Streit ins Bett gehen. Eine Versöhnung muß vor dem Schlafengehen her. Streits sind verlorene Energie und das Schild drückt es wunderbar aus. Ich finde es gerade auf Englisch wunderbar einfach ausgedrückt und so interpretationsfähig 🙂
Nun beginnt der Alltag wieder und ich freu mich drauf. Ich freu mich sehr auf die Woche hier für mich. Auch auf das Klavierspielen. Ich hab in Holland endlich es wieder vermißt, das Spielen und freu mich drauf alte Sachen aufzufrischen und neue anzufangen. Mein Geist hat einfach mal 3 Wochen Abstand vom Klavier und meinen Hobbies gebraucht. Auch vom Lesen und Singen… In dieser Hinsicht hat mir die Vorweihnachtszeit und der anschließende Hollandurlaub gut getan. Vor allem die steife Nordseebrise die mein Hirn durchgeblasen hat 🙂

2018, gehen wir es also an, mit einem ruhigen Geist und wunderbaren GuteNachtKüssen 🙂 Das wünsch ich Euch allen 🙂