Schlaf und Ruhe

helfen immer, der Schnupfen ist wie weggeblasen… Mal sehen für wie lange 😉 Als ich gestern um halb zwei zu Hause war, hab ich noch was gegessen und mich dann ins Bett gehauen. Nicht gelesen, aber einen Film angeschaut, da drüber eingenickt und gepennt bis 9 Uhr abends. Die Natur forderte ihr Recht, ich bin aufs Klo, nach unten was trinken und war dann wach. Also zurück ins Bett, das Kindle geöffnet, das langweilige Sinclair-Heft zu Ende gelesen und ein neues Buch angefangen, das hielt mich drei Stunden gefangen, dann nochmals gepennt bis heute morgen halb 6. Wecker abgestellt und Alexa gebeten mich in 45 Minuten doch wieder zu wecken 🙂 Voll ausgeruht und viel besser gelaunt aufgestanden, geduscht, Kaffee getrunken und zur Arbeit 🙂
So schön kann es sein 😉 Der Sturm braust hier rum und zwischen drin kommt dauernd die Sonne für kurze Momente raus. Wunderschönes Naturschauspiel. Aber auf der Arbeit bekomm ich auch nicht wirklich so viel davon mit …

Morgen kommt Jim 🙂 Ich freu mich ohne Ende. Auch wenn ich anfangs fremdeln werde… Ist immer so bei mir. Da er aus China kommt, wird er anders riechen. Sein Körpergeruch verändert sich dort immer und es dauert meist 2 Tage bis er wieder riecht wie er selbst. Das andere Essen bewirkt das. Jim lästert immer, ich wäre da super empfindlich. Das stimmt aber nicht, ich hab halt eine gute Nase. Bei dem Römerzinken in meinem Gesicht (mein italienisches Erbe hat da voll zugeschlagen) wäre es ja auch jammerschade nicht so gut riechen zu können. Dafür seh ich ja schlecht (seit dem ich 3 Jahre alt bin, trage ich eine Brille) und höre schlechter als die meisten (Mitteltonschwäche auf einem Ohr, seit Geburt) meiner Mitmenschen. Aber mein Geruchssinn ist super ausgeprägt, manchmal zu meinem Leidwesen 😉 Egal, das Fremdeln wird vergehen und morgen will ich ihn erst mal in den Arm nehmen und küssen. Trotz seiner Erkältung die er hat! Ich scheiß auch auf die asiatischen Viren die er mit anschleppt 😉

Ansonsten ist heute nur den Tag abreißen. Danach will ich kurz zu meinem Bruder, der hat mir ein Nutellaglas mitgebracht, ein EinKiloGlas, das möchte ich Jim morgen schenken, als Willkommensgeschenk, das kann er mit nach HD nehmen 🙂 Danach will ich ans Klavier und nach 8 heute abend noch in die Massage 🙂 Ich denke ich werde morgen früher anfangen, wenn Jim um 10 oder um 11 hier ankommt und ich ihn vom Bahnhof abhole, will ich ja nicht mehr zur Arbeit. Da kommen dann 3 – 4 Arbeitsstunden besser, als wenn ich erst um 9 Uhr anfange 😉 Aber mal sehen, mein Stundenkonto gibt genug her, von daher binich relaxed. Arbeitspensum ist auch im Rahmen, Gott sei Dank *aufHolzklopf*  Mehr zu berichten gibt es nicht ;  *lach* wenn man den ganzen Tag verpennt passiert auch nicht so viel 😉

Paßt auf Euch auf da draußen…

Ach ja, immer wenn ich zwischendrin mal Zeit hab, tippe ich zur Entspannung an den 101 Fragen weiter. Ich werde die Beiträge künfig, denke ich, immer Samstags und Sonntags posten (automatisiert 🙂 ) Die Idee hatte ich die Tage mal 🙂 (*lach* 2 hab ich aber erst in petto 😉  )

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Bei der Wahrheit bleiben

ist oft schwer, vor allem wenn man andere nicht verletzten will. Hab ich heute morgen schon wieder gemerkt. 😦 Die „Notlüge“ fiel mir schwer, aber eine ehrliche Antwort wäre glaube ich verletzender gewesen, zumal die zweite ehrliche Antwort die ich auf den Chatverlauf gab dann auch schon getroffen hat…

Bekannte von uns heiraten, im März an einem Donnerstag auf dem Standesamt, im August an einem Samstag große Feier. So gut so schön. Die Einladung kam Anfang November. Wir waren überrascht überhaupt eingeladen zu sein, da wir wirklich nur bekannt sind, wir waren zu viert 3-4 Mal gemeinsam aus und mal gegenseitig auf 2 Geburtstagen, mehr nicht. Als die Einladung kam, war mir klar, Donnerstags würde ich auf keinen Fall aufs Standesamt gehen, ich nehm mir ja dafür keinen Urlaub. Mein Mann hatte sich wegen August und Samstags nicht geäußert. Heute morgen kam eine WhatsApp mit der Rückfrage, da man bis heute zu-/absagen mußte. Ich war im Gewissenskonflikt. Auf die Feier hatte ich keinen Bock, weil a) auf einer Ranch gefeiert wird und b) schon die Einladung lautet: …. freuen uns mit Euch zu singen, tanzen, lachen, spielen… ein Erlebnis auf der Ranch…. Aber die Antwort mußte ja raus! Also griff ich zur Notlüge und schrieb wir haben Urlaub, ich hätte noch auf eine Buchungsbetätigung für das Ferienhaus gewartet, die wäre vor Weihnachten gekommen und leider hätte ich vergessen abzusagen… Kam mir doof dabei vor 😦  Denn wie sagt man, Leuten die Anfang 30 sind: Ich hab keinen Bock auf eine Erlebnishochzeit womöglich mit Pferden und sonstigen Tieren… Da schien mir die Notlüge besser. Innerhalb von Minuten, kam dann die Rückfrage: Standesamt? Mehr stand nicht in der Message. Da schrieb ich nur: Jim ist unter der Woche in Heidelberg und ich will keinen Tag Urlaub opfern, ich weiß das ist egoistisch…. Da wollte ich einfach ehrlich sein, das davor ging mir nämlich schon auf den Sack. Es kam auch nur zurück: Ja das ist es.  Das ging mir bis vorhin durch den Kopf aber ich bin gerade dabei es abzulegen. Ich bin froh abgesagt zu haben, beides. Unser Urlaub ist eh knapp und auf eine Ranchhochzeit hab ich keinen Bock (vielleicht auch weil ich es vor Jahren schon mal erlebt habe und es doof fand, aber egal). Schließlich ist es meine Zeit, mein Leben!

Ansonsten: Der Ablauf unseres Hochzeittages steht 🙂 Der Ablauf für den Gottesdienst auch, zumindest sind die Musikstücke und Lieder ausgewählt. Einziges was noch fehlt ist der Choral, CB macht sich noch Gedanken und gibt Bescheid, damit wir auch demnächst in die Proben schon einsteigen können (denn wir haben viel vor der Brust mit Fastenzeit, Ostern und der Hochzeit von MB etc….)  Mittlerweile hab ich alles schon in Listen gepackt, ich muß jetzt diese abarbeiten und mal mit der Pfarrerin noch ein Termin vereinbaren.

Das Essen kam gut an, ich war erstaunt wie gut mir der Käsekuchen doch geschmeckt hat, meine Gäste lobten mich, es war ein wunderschöner Abend. Am nächsten Morgen fiel das Aufstehen umso schwerer damit ich um 09:30 Uhr den evgl. Gottesdienst besuchen konnte. Ein wenig Kater war auch mit dabei 😉 Als ich in der Kirche ankam wurde ich aber belohnt für mein Aufstehen 🙂 Die Küsterin begrüßte mich ganz warm und herzlich, ich war der erste Besucher. Ich sagte nur: Das wir ja heute gemütlich 🙂 Bis zum Beginn des Gottesdienstes waren wir genau 8 Leute, dazu kamen noch die Küsterin, die Organistin, der Leser und die Ersatzpfarrerin. Unsere hatte wohl frei… Kurz nach Beginn des Gottesdienstes kamen noch zwei Teenies reingestürmt. Die beiden brauchen wohl noch Stempel für ihren Konfirmation (sie werden nur zur Konfirmation zugelassen, wenn sie eine bestimmte Anzahl von Gottesdiensten vorher besucht hatten) 😉 Auf jeden Fall war der Gottesdienst schön, gemütlich, warm und ein wenig bewegend. Die Stimmfarbe der Ersatzpfarrerin war mir nicht so angenehm. Der Leser, einer der Presbyter der immer da ist, ging mit dem Klingelbeutel rum (er weiß auch, daß ich neu beigetreten bin und wird in 14 Tagen dabei sein, wenn ich offiziell aufgenommen werde) und raunte mir zu: Schön, daß sie da sind 🙂 Irgendwie ist mir da wirklich richtig warm ums Herz geworden. Zur Erläuterung: Unsere Gemeinde hat zwei Gotteshäuser, und besteht eigentlich aus zwei Pfarrgemeinden, mit aber nur einer Pfarrerin (für Katholen sind das paradiesische Zustände, da deckt ein Pfarrer 4-5 Gemeinden ab). Damit keiner benachteiligt ist, wechseln wir uns wöchtentlich mit den Gottesdienstzeiten ab. Eimal haben wir um 09:30, die anderen dann um 10:45 und umgekehrt. Unnötig zu sagen, daß die 10:45 Uhr-Zeiten viel stärker besucht sind 😉  Da ich ja meinen Teppich mit den Katholen weiter webe, besuche ich die evgl. Gottesdienste bei uns in der Gemeinde um 09:30, damit ich um 11:30 dann zur katholischen Kirche kann um dort die ScholaProbe zu absolvieren. An den Tagen an denen bei uns der Gottesdienst um 10:45 stattfindet, gehe ich in den katholischen Gottesdienst, der um 10:30 Uhr beginnt und bleibe dann zur anschließenden ScholaProbe 🙂

Die ScholaProbe selbst lief auch recht gemütlich ab, es waren auch nur WB und ich da. CB weiß noch nicht welchen Sonntag wir in der Fastenzeit begleiten werden, sie sortiert sich noch. Das Programm für die Osternacht hat sie schon, wir haben also schon für Ostern das erste Stück begonnen. Es wird auf jeden Fall ein ziemlich schweres Stück, auf Russisch 😉  Wunderschön anzuhören, von einer Frau gesungen (muß mal den Link wieder raussuchen), aber es gibt auch eine zweistimmige Version. Unsere Tenöre bekommen die Oberstimme auf jeden Fall hin, MB und Jim kommen ja super hoch, WB muß sich anstrengen und LB und ich singen den Bass. Nur das der Bass recht hoch ist, ich krieg es gerade noch so hin, LB wir da Streß haben. CB überlegt nun ob wir generell transponieren, oder ob wir nur den Bass senken. Ich mag sowas ja super gerne. Das rumtesten und das geht nur wenn wir bloß zu dritt sind. WB versucht dann die Tenorlagen, ich die Basslagen und wie wir drei uns dann einigen, wird es gemacht 🙂  Der  Rest des Sonntages war von übler Müdigkeit geprägt. Wetter war schön aber sau kalt, ich hab vorm Rechner abgehangen und diverseste Listen für die Hochzeit gemacht 🙂 Später dann Reste essen und fern geschaut. Ans Klavier hab ich es nicht geschafft, aber die Hochzeitssachen vorbereiten waren mir wichtiger. Wird heute abend spassig in der Klavierstunde 😉

Ich vermisse Jim! Es geht ihm ein wenig besser, den Inlandsflug hat er gut überstanden mit der Erkältung. Heute geht es mit dem Zug weiter… Ich bin nur heilfroh wenn er Freitag endlich wieder da ist. Ich hab schon hier auf Arbeit eingetragen, daß ich Freitag nur 2 Stunden da sein werde. Er kommt glaube ich um halb 11 hier an. Dann gibt es kein Halten mehr für mich im Büro 😉

Aber heute ist erst Montag und erst mal den Tag hier gebacken kriegen. Ich hab so nervige Sachen mit total viel lesen und NULL, NULL Bock dazu…

Paßt auf Euch auf da draußen!

Geht gar nicht

IMG_20180109_100817.jpg ich würge immer noch 😦  Wer kommt auf solch eine Kombi? Der Geschmack ist ätzend. O.K. ich stehe Smoothies sowieso sehr kritisch gegenüber, vor allem den gekauften. Von denen die den ganzen Morgen in Hotels an der Frühstückstheke stehen reden wir besser erst gar nicht. Auf jeden Fall mag mein Mann die Dinger. Und so sehr ich ihn liebe, ich kaufe sie ihm nie. Kann ich mit mir nicht vereinbaren. Nun ist er ja nach Asien unterwegs, vielmehr in Asien unterwegs, er ist die Nacht glücklich gelandet und ist nun schon am Arbeiten und Rumfahren etc., und hat diesen einen Smoothie zu Hause im Kühlschrank gelassen. Der hält sich noch genau 3 Tage. Also dachte ich (mache Home Office, dazu später mehr) ich trinke das Teil, denn wegwerfen ist mir das Geld zu Schade. Ich öffne die Flasche und denke: Riecht nicht doll, setze sie an und nehme den ersten zaghaften Schluck und, wäre ich nicht im Arbeitszimmer gewesen, hätte ich den Inhalt einfach so ausgespuckt. Wie ekelig ist das denn? ÜBEL 😦  Nun ja,  um diese Erfahrung bin ich reicher.

Reicher bin ich auch um zwei geschwollene dicke Augen 😉  Das rechte hat ja gestern morgen schon wieder angefangen, sich mittags ein wenig gelegt und das linke hat heute morgen mehr als gleich gezogen. Ich sehe wieder aus wie ein verprügelter Mister Wu. Dicke geschwollene Schlitzaugen… Aus dem Grund bin ich zu Hause geblieben und mache Home Office. Am Freitag mußte ich meinen Düdotermin für heute absagen, da mein Chef morgen zu uns kommt um wegen dem AL Kollegen klar Schiff zu machen… Also egal wie ich morgen aussehe, ich werde morgen ins Büro gehen, mit Augen und hoffentlich weniger schlitzig und verquollen. Bin mal gespannt wie lange das wieder anhält. Ich nehme es gelassen, die Arie vom letzten Jahr wiederhole ich nicht wegen Allergien etc…. hat ja alles nix gebracht. Hatte jetzt über ein halbes Jahr Ruhe ich hoffe einfach ich hab es in ein paar Tagen durchgestanden. Ich überlege auch nicht mehr ob Tabletten, Cremes, Lebensmittel es verursachen, wie gesagt, hat ja alles nix gebracht. Und es dauert mit und ohne Antihistamine gleich lang, also nehm ich auch keine… Das einzige was hilft ist es mit Humor und Gelassenheit hinzunehmen 🙂

IMG_20180109_101343.jpg Am Sonntag haben wir noch die Sternsinger abpassen können und wir haben den Segen an die Haustür bekommen. Manchmal klappt es halt nicht und wir haben dann keinen, was mir aber nicht gefällt. Bin da wohl auch ein wenig abergläubig… Auch wenn ich jetzt evangelisch bin, will ich auf diese Tradition nicht verzichten und freue mich, wenn die Sternsinger vorbeikommen, ihre Sprüche aufsagen und das Haus segnen 🙂 Ich freu mich das ganze Jahr über den Segen an der Tür. Sie ist unter anderem ein Ausdruck meiner Religiösität und meines Wesens. Jim hat sich wohl damit abgefunden und unterstützt mich auch 🙂 Vor zwei Jahren ist er doch tatsächlich um den Block gelaufen und hat sie Sternsinger zurückgeholt, damit ich meinen Segen an die Tür bekomme 🙂

Anonsten geht es mir wie vielen gerade, das Grau in Grau geht mir auf den Sack. Schlecht geschlafen sowieso, aber ich denke das wird nun besser, da Jim zumindest mal in China nun ist und dort die Arbeit aufgenommen hat. Er hat zwar noch einige Inlandsflüge und viel Stress, aber ich hab hier ja auch mein Programm. Dem Grau kann ich DAS entgegenstellen: IMG_20180109_112614.jpg 🙂 Vor einer guten Stunde hat die Sonne es geschafft und ist durchgebrochen. Das ist die erste Sonne die ich seit Tagen sehe. Meine Augen tun weh davon, ach es ist einfach nur herrlich 🙂 Die Sonne läßt hoffen und mir wird ein wenig leichter ums Herz.

Vielleicht schaffe ich es heute auch mal wieder ans Klavier 😉  Wäre ja mal wieder schön. Aber ich stresse mich nicht mit meinen Hobbies mehr. Wenn es paßt, paßt es, wenn nicht nicht 😉

Paßt auf Euch auf da draußen und ich wünsche Euch auch Sonne heute, die das Grau verdrängt 🙂

In uns selbst

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In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks

Heinrich Heine

Wie wahr und wie schwer! Oft stehen wir uns halt selbst im Weg…
Der Spruch der Woche aus meinem Kalender soll mich aber diese Woche begleiten und er paßt ja auch ganz gut. Vor allem weil Jim nun auf dem Weg nach Asien ist und ich mich mal nicht irre machen soll mit Sorgen… Aber das ist eben nicht so leicht abgestellt, vielleicht hilft mir ja ein wenig der Spruch und ein wenig in mich gehen. Was mir in Momenten, wenn mein Hirnfick zu groß wird auf jeden Fall immer hilft, mich ein wenig runterzubringen ist: das Ave Maria zu beten. Ein paar Mal hintereinander, meist kommt dann ein wenig Beruhigung.
*lach* wenn der Spruch schon am frühen Morgen diese Gedanken auslöst, bin ich mal auf den Rest des Tages gespannt 😉

Jim sitzt in der Bahn nach FFM. Wir sind um 4 Uhr heute morgen aufgestanden, um 5 hab ich ihn zum Bahnhof gefahren und seit 05:40 sitze ich auf der Arbeit. Sehr ungewöhnliche Zeit… Auf jeden Fall werde ich heute früh gehen, denn die Müdigkeit ist jetzt schon da. Natürlich hab ich die Nacht kaum geschlafen, weil ich nie vor so einer Reise schlafe, wenn mein Mann so weit weg fährt… Aber ich muß da die nächsten 11 Tage durch.

Gestern im Ballett bin ich tatsächlich eingenickt. Wunderbare Musik, tänzerische Leistung (soweit ich das beurteilen kann) auch gut, aber ich bin eben kein BallettFan. Im Gegenteil, ich finde es sogar langweilig. Nun ja, dafür aber das klasse Orchester und die wunderbare Musik von Tschaikowsky. Dafür haben sich die Karten echt gelohnt. Jim war nicht mit, denn er hatte keine Karte. *lach* Zuerst war ich ganz verunsichert, als ich im Stapel der Karten nur eine Karte fand, dann rief ich CB an, sie schaute nach und meinte: Nee waren nur wir drei geplant. Dein Mann wollte damals nicht (als wir den Abend hatten um die Saison zu planen). Und dann kamen auch bei mir Erinnerungn hoch, wie der Spruch von ihm: Laßt mich mal beim Ballett außen vor… Also fuhren wir nur zu dritt 🙂

Die Geburtstagsparty am Samstag war auch recht gemütlich… Ist wohl glaube ich mittlerweile so, wenn die meisten um die 50 sind 😉 Aber ich fand es gut, so hat man auch viel bessere Gespräche, als wenn ewig laut die Musik donnert und es nur aufs „Saufen“ ankommt. Irgendwie bin ich dem Alter allerdings schon seit über 20 Jahren entwachsen 😉

Als C&WB am Freitag nachmittag den Käse abholen kamen, haben wir ausgemacht, daß wir uns am kommenden Samstag abend bei uns (eigentlich bei mir, mein Mann ist ja nicht da) treffen und mal anfangen den Gottesdienst für die Trauung zu planen, zumindest musikalisch. Ich muß die Woche abends mal noch surfen um überhaupt Ideen zu bekommen was ich will und zu uns paßt. Jim ist da nicht beteiligt, hab ihn gefragt, er hat keine Vorstellungen was und was nicht. Aber ist auch o.k. Früher hätte ich das als Desinteresse gewertet, aber ist es nicht. Er will einen schönen Gottesdienst und das reicht ihm. Diesen zu gestalten mag er nicht. So ist mein Mann. Wie gesagt, früher hätte es mich geärgert, aber der Vorteil seiner Einstellung ist halt auch, daß er mit allem zufrieden ist und ich freie Hand hab und er auch nicht rummault 🙂 Man muß die Menschen nehmen wie sie sind 😉 Ich darf nur nicht (und mache es auch
nicht mehr, man wird älter und klüger 😉 ) daran festmachen, ob es ihm wichtig ist, oder gar ich ihm wichtig bin oder nicht. Das hat nichts mit mir zu tun oder der Hochzeit… *lach* die schmerzliche Erfahrung hab ich nämlich vor 5,5 Jahren schon gemacht und ich habe daraus gelernt 😉 Auf jeden Fall muß ich mich die Woche ein wenig vorbereiten damit wir Samstag zumindest die Liedauswahl machen und entscheiden können, was die Schola singt und ob Jim und ich auch bei einem Lied der Schola mitsingen oder uns nur vorne hinsetzen und hübsch aussehen und uns trauen lassen 🙂
Auf dem Pfarramt muss ich die Woche auch noch anrufen um das Pfarrheim zu mieten, wir werden unsere Feier dort machen. Wenn Jim zurück ist, wird dann endlich die Gästeliste festgezurrt, damit ich mal einen Caterer ausfindig machen kann. Letztlich sind es nur noch 5 Monate bis dahin und die werden wie im Fluge vergehen, vor allem wenn es um Vorbereitungen für die Hochzeit geht.
Allmählich überwinde ich auch meine Einstellung, daß ich nicht groß feiern will. Ich wollte ja nur die kirchliche Trauung und wäre mit der engsten Familie ins Restaurant gegangen. Da Jim aber eine Feier will muss nun doch mehr gemacht werden. Wobei ich in Hintergedanken immer noch hab: Unsere Familie und Freunde hatten mit uns vor 5 Jahren eine wunderschöne Feier, das hier wird auf jeden Fall kleiner ausfallen. Mir schwebt Mittagessen vor, mit anschließendem Kuchenbüffet und spätestens ab 18 Uhr ist dann Ende. Trauung gerne um 10:30 Uhr. Und abends will ich nur noch meinen Mann und die Kinder um mich haben (o.k. nur meinen Mann, aber die Kinder werden ja das ganze WE da sein 😉 )
Ja, das zur Hochzeit, da kommen sicher noch mehrere Einträge mit dem Inhalt 😉

Und nun gilt es wach zu bleiben 😉

Die Woche zu genießen und mir nicht zu viel Hinrfick zu machen wegen Jim…
Paßt auf Euch auf da draußen und einen guten Start in die neue Woche.

Neujahrsunlust

und diese ganz stark 😦  Zur Aufmunterung also erstmal ein schönes Bild vom Meer 🙂
Ja, da wäre ich jetzt gerne *seufz* Gestern hab ich aufgegeben und meine alte Brille wieder aufgesetzt. Nachdem ich mittags schon total fertig von der neuen war… Ich hasse diese Umgewöhnungen. Soll das mit dieser wieder 3 Monate gehen wie mit der alten (die ich wieder auf der Nase hab)? Eigentlich ist es wurscht, ich hab die neue Brille nur machen lassen, um endlich eine Ersatzbrille zu haben, ist ja die gleiche Stärke… Da die Gläser aber größer sind… Samstag in 8 Tagen geh ich zum Optiker und lass sie mal prüfen, aber erstmal behalte ich die Alte auf, die mich zwar gerade auch streßt, weil sich meine Augen schon ein wenig an die Neue gewöhnt haben… Aber es ist 14 Uhr und ich hab noch KEINE Kopfschmerzen… das bewerte ich als positiv…

Sicher kommt es auch von der Brille, das ich so müde bin, denn es ist total anstrengend zu schauen, aber ich bin auch müde, weil gestern die erste Nacht ohne Jim war, mir also das Einschlafen schwer fiel und weil ich das Gefühl hab, das neue Jahr geht weiter wie das alte. Was an sich ja nicht verkehrt ist, aber ich merke das 5 Tage Holland nicht reichen um Akkus aufzuladen. Hirnfick deluxe gerade. Mein Thema ist ständig um mich rum, rumort auch in mir. Warum kann ich nich einfach akzeptieren, daß irgendwann einfach alles vorbei ist?! Ich weiß ja mittlerweile, daß die meisten Menschen Angst vorm Tod haben, aber es anscheinend viel besser ausblenden können als ich. Bei mir geht das Ausblenden gerade gar nicht und das streßt micht total. Jim fliegt kommenden Montag (irgendwann ganz früh morgens von FFM) nach Asien. Dieses Mal neben China auch Taiwan. Glaube Vietnam war auch im Gespräch… aber das erzählt er mir alles am WE. Diese Woche soll die Route endgültig festgezurrt werden. Und natürlich kommt jetzt da auch schon wieder der Hirnfick hoch, die Unruhe wenn er soweit weg ist. RUHIGER GEIST ich suche Dich! Wäre doch mal eine schönes Mantra für mein Atemgebet…

Nun ja, ich wünschte ich könnte einfach noch eine Woche alleine mit meinem Mann an der See verbringen. Mit halbwegs schönen Wetter und ganz vielen langen, endlosen Spaziergängen am Meer, durch die Dünen, der Wind bläst mein Gehirn frei, ich fühl mich lebendig und meerverbunden, eins mit der Natur. Aber da hilft nur Ausharren, im April geht es ja hierhin an Meer 🙂 Nur wir beide allein, ohne Kinder 🙂

Viel mehr gibt es auch nicht zu berichten… Ich bin magenta drauf 😉
Paßt auf Euch auf da draußen!