Bei der Wahrheit bleiben

ist oft schwer, vor allem wenn man andere nicht verletzten will. Hab ich heute morgen schon wieder gemerkt. 😦 Die „Notlüge“ fiel mir schwer, aber eine ehrliche Antwort wäre glaube ich verletzender gewesen, zumal die zweite ehrliche Antwort die ich auf den Chatverlauf gab dann auch schon getroffen hat…

Bekannte von uns heiraten, im März an einem Donnerstag auf dem Standesamt, im August an einem Samstag große Feier. So gut so schön. Die Einladung kam Anfang November. Wir waren überrascht überhaupt eingeladen zu sein, da wir wirklich nur bekannt sind, wir waren zu viert 3-4 Mal gemeinsam aus und mal gegenseitig auf 2 Geburtstagen, mehr nicht. Als die Einladung kam, war mir klar, Donnerstags würde ich auf keinen Fall aufs Standesamt gehen, ich nehm mir ja dafür keinen Urlaub. Mein Mann hatte sich wegen August und Samstags nicht geäußert. Heute morgen kam eine WhatsApp mit der Rückfrage, da man bis heute zu-/absagen mußte. Ich war im Gewissenskonflikt. Auf die Feier hatte ich keinen Bock, weil a) auf einer Ranch gefeiert wird und b) schon die Einladung lautet: …. freuen uns mit Euch zu singen, tanzen, lachen, spielen… ein Erlebnis auf der Ranch…. Aber die Antwort mußte ja raus! Also griff ich zur Notlüge und schrieb wir haben Urlaub, ich hätte noch auf eine Buchungsbetätigung für das Ferienhaus gewartet, die wäre vor Weihnachten gekommen und leider hätte ich vergessen abzusagen… Kam mir doof dabei vor 😦  Denn wie sagt man, Leuten die Anfang 30 sind: Ich hab keinen Bock auf eine Erlebnishochzeit womöglich mit Pferden und sonstigen Tieren… Da schien mir die Notlüge besser. Innerhalb von Minuten, kam dann die Rückfrage: Standesamt? Mehr stand nicht in der Message. Da schrieb ich nur: Jim ist unter der Woche in Heidelberg und ich will keinen Tag Urlaub opfern, ich weiß das ist egoistisch…. Da wollte ich einfach ehrlich sein, das davor ging mir nämlich schon auf den Sack. Es kam auch nur zurück: Ja das ist es.  Das ging mir bis vorhin durch den Kopf aber ich bin gerade dabei es abzulegen. Ich bin froh abgesagt zu haben, beides. Unser Urlaub ist eh knapp und auf eine Ranchhochzeit hab ich keinen Bock (vielleicht auch weil ich es vor Jahren schon mal erlebt habe und es doof fand, aber egal). Schließlich ist es meine Zeit, mein Leben!

Ansonsten: Der Ablauf unseres Hochzeittages steht 🙂 Der Ablauf für den Gottesdienst auch, zumindest sind die Musikstücke und Lieder ausgewählt. Einziges was noch fehlt ist der Choral, CB macht sich noch Gedanken und gibt Bescheid, damit wir auch demnächst in die Proben schon einsteigen können (denn wir haben viel vor der Brust mit Fastenzeit, Ostern und der Hochzeit von MB etc….)  Mittlerweile hab ich alles schon in Listen gepackt, ich muß jetzt diese abarbeiten und mal mit der Pfarrerin noch ein Termin vereinbaren.

Das Essen kam gut an, ich war erstaunt wie gut mir der Käsekuchen doch geschmeckt hat, meine Gäste lobten mich, es war ein wunderschöner Abend. Am nächsten Morgen fiel das Aufstehen umso schwerer damit ich um 09:30 Uhr den evgl. Gottesdienst besuchen konnte. Ein wenig Kater war auch mit dabei 😉 Als ich in der Kirche ankam wurde ich aber belohnt für mein Aufstehen 🙂 Die Küsterin begrüßte mich ganz warm und herzlich, ich war der erste Besucher. Ich sagte nur: Das wir ja heute gemütlich 🙂 Bis zum Beginn des Gottesdienstes waren wir genau 8 Leute, dazu kamen noch die Küsterin, die Organistin, der Leser und die Ersatzpfarrerin. Unsere hatte wohl frei… Kurz nach Beginn des Gottesdienstes kamen noch zwei Teenies reingestürmt. Die beiden brauchen wohl noch Stempel für ihren Konfirmation (sie werden nur zur Konfirmation zugelassen, wenn sie eine bestimmte Anzahl von Gottesdiensten vorher besucht hatten) 😉 Auf jeden Fall war der Gottesdienst schön, gemütlich, warm und ein wenig bewegend. Die Stimmfarbe der Ersatzpfarrerin war mir nicht so angenehm. Der Leser, einer der Presbyter der immer da ist, ging mit dem Klingelbeutel rum (er weiß auch, daß ich neu beigetreten bin und wird in 14 Tagen dabei sein, wenn ich offiziell aufgenommen werde) und raunte mir zu: Schön, daß sie da sind 🙂 Irgendwie ist mir da wirklich richtig warm ums Herz geworden. Zur Erläuterung: Unsere Gemeinde hat zwei Gotteshäuser, und besteht eigentlich aus zwei Pfarrgemeinden, mit aber nur einer Pfarrerin (für Katholen sind das paradiesische Zustände, da deckt ein Pfarrer 4-5 Gemeinden ab). Damit keiner benachteiligt ist, wechseln wir uns wöchtentlich mit den Gottesdienstzeiten ab. Eimal haben wir um 09:30, die anderen dann um 10:45 und umgekehrt. Unnötig zu sagen, daß die 10:45 Uhr-Zeiten viel stärker besucht sind 😉  Da ich ja meinen Teppich mit den Katholen weiter webe, besuche ich die evgl. Gottesdienste bei uns in der Gemeinde um 09:30, damit ich um 11:30 dann zur katholischen Kirche kann um dort die ScholaProbe zu absolvieren. An den Tagen an denen bei uns der Gottesdienst um 10:45 stattfindet, gehe ich in den katholischen Gottesdienst, der um 10:30 Uhr beginnt und bleibe dann zur anschließenden ScholaProbe 🙂

Die ScholaProbe selbst lief auch recht gemütlich ab, es waren auch nur WB und ich da. CB weiß noch nicht welchen Sonntag wir in der Fastenzeit begleiten werden, sie sortiert sich noch. Das Programm für die Osternacht hat sie schon, wir haben also schon für Ostern das erste Stück begonnen. Es wird auf jeden Fall ein ziemlich schweres Stück, auf Russisch 😉  Wunderschön anzuhören, von einer Frau gesungen (muß mal den Link wieder raussuchen), aber es gibt auch eine zweistimmige Version. Unsere Tenöre bekommen die Oberstimme auf jeden Fall hin, MB und Jim kommen ja super hoch, WB muß sich anstrengen und LB und ich singen den Bass. Nur das der Bass recht hoch ist, ich krieg es gerade noch so hin, LB wir da Streß haben. CB überlegt nun ob wir generell transponieren, oder ob wir nur den Bass senken. Ich mag sowas ja super gerne. Das rumtesten und das geht nur wenn wir bloß zu dritt sind. WB versucht dann die Tenorlagen, ich die Basslagen und wie wir drei uns dann einigen, wird es gemacht 🙂  Der  Rest des Sonntages war von übler Müdigkeit geprägt. Wetter war schön aber sau kalt, ich hab vorm Rechner abgehangen und diverseste Listen für die Hochzeit gemacht 🙂 Später dann Reste essen und fern geschaut. Ans Klavier hab ich es nicht geschafft, aber die Hochzeitssachen vorbereiten waren mir wichtiger. Wird heute abend spassig in der Klavierstunde 😉

Ich vermisse Jim! Es geht ihm ein wenig besser, den Inlandsflug hat er gut überstanden mit der Erkältung. Heute geht es mit dem Zug weiter… Ich bin nur heilfroh wenn er Freitag endlich wieder da ist. Ich hab schon hier auf Arbeit eingetragen, daß ich Freitag nur 2 Stunden da sein werde. Er kommt glaube ich um halb 11 hier an. Dann gibt es kein Halten mehr für mich im Büro 😉

Aber heute ist erst Montag und erst mal den Tag hier gebacken kriegen. Ich hab so nervige Sachen mit total viel lesen und NULL, NULL Bock dazu…

Paßt auf Euch auf da draußen!

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Tagespensum

Danke liebe Andrea für deinen Kommentar, der mich doch zum Schmunzeln brachte. Ich selbst empfinde das gar nicht mehr als so voll. Irgendwie ist es teilweise schon so normal…  Als ich Deinen Kommentar las, hab ich meinen Eintrag wieder gelesen, mit ein wenig anderen Augen… Und irgendwo klingelt es da in meinem Hinterköpfchen, dass ich mir teilweise dann doch zu viel auflade… So war ich aber schon immer. Ich sollte aber gnädiger mit mir sein, wenn die Energie dann aber mal alle ist und ich nicht das Pensum geschafft habe, daran muß ich wirklich arbeiten.

2018-01-12-21-50-02-057.jpg Mein allererster Cheesecake. Der hat ja drei Schichten, den Boden aus Bröseln von Butterkeksen und Butter, die mittlere dickere Schicht mit Frischkäse, Sahne, Stärke etc. und eine dritte (die hab ich vergessen zu fotografieren) mit Schmand und Zucker… Kalorienbombe deluxe. Morgen am Mittag, der Kuchen muß zuerst ganz auskühlen damit er unbeschadet aus der Form kann, kommen oben auf noch Beeren, Mandarinen und was ich so noch an Obst finde und das wird mit klarer Glasur „befestigt“ 🙂 Ich versuche dann auch dran zu denken ein Bild zu machen. Die Antipasti vom Türken sind im Kühlschrank morgen also nur noch Salat putzen und ein Dressing vorbereiten und die Quiche machen 🙂 Irgendwann am Mittag sollte auch mal Zeit für Klavier sein 😉 aber ich sitze wohl am Rechner um mir einige Lieder auf YT oder so anzuhören, damit ich eine Vorstellung hab was ich will. Macht es einfacher. Auf der anderen Seite erwarte ich ganz viel Input von CB. Sie hat schließlich schon etliche Hochzeiten gespielt in ihrer mehr als 20 jährigen Laufbahn als Organistin. Ich will auf jeden Fall auch was aus dem normalen Gesangbuch, denn es ist immer noch ein Gottesdienst und nicht nur eine Hochzeitsfeier. Mal sehen was sie vorschlägt was die Schola singen kann. Also einen feierlichen Choral hätte ich schon gern, aber dann müssen Jim und ich wirklich mitsingen 😉 Ich bin gespannt was wir morgen erarbeiten werden 🙂

Nun aber den Abend mal locker angehen 😉 vielmehr den Rest locker verbringen

Wochenende in Sicht

und das it auch gut so 🙂
Zum Gekruschel gestern abend gehörte noch, daß ich das Osram Lightify LED Band in unser Hue System eingebunden hab. Hue ist ja klasse, aber ziemlich teuer. Was Jim und ich bisher alles für Smart Home ausgegeben haben darf man keinem erzählen. Angefangen von den TP-Link Steckdosen, über Billigware aus China (10 Dosen die ich nun komplett wieder rausgeschmissen hab, weil der Dienst nicht mehr funktioniert, aber nicht mehr zurückschicken kann) über Osram Lightify Plugs, an Hue angebunden, (sehr zuverlässig) bis hin zu 2 Echo Shows, einem Echo und zwei Dots… Bekloppt eben 😉 Auf jeden Fall wollte ich gestern die Osram Flex noch hinter der Couch anbringen, die Einbindung an das Hue System war easy. Aber dann ging es los: Das alte System hinter der Couch abbauen, das neue dran. Das alte Couchsystem in der Küche auf einem der Oberschränke verbauen, Kabel ziehen (muß im Schuppen noch nach einem Kabelkanal suchen, ich weiß ich hab noch welche…) etc. Das Einrichten der Szenen und Gruppen dauerte dann schon wieder länger. Und zum Schluß muß ich sagen: Ist gut geworden, aber… Es gibt doch immer ein Aber 😉 Es gibt einen Grund warum das Hue Band 30 Euro teurer ist. Es kann viel mehr Farben (Orange bekomme ich mit dem Osram nicht hin 😦  ).  Für die Couch reicht es nun aber und 30 Euro sind 30 Euro 😉 Was man nicht alles abends so tut, wenn einen die innere Unruhe nicht verläßt. Der Tag im Büro war auch einfach nur stressig gestern.

Mein armer Mann hat sich eine Erkältung geholt. Ist sogar so schlimm, daß er heute einen Termin ausfallen ließ und nur zwei Vorstellungsgepräche führt und sonst nichts macht. Die armen Leute die da kommen freuen sich sicher einen total verrotzten Chef zu sehen 😉 Aber sie werden ihn ja nur max. zweimal im Jahr sehen…, ansonsten sind sie einem Teamleiter im Land dort unterstellt…

Mein Herz hat natürlich heute morgen geblutet als mein kranker Mann mir das alles schrieb. Jim wird ja so gut wie nie krank. Erkältungen machen sonst einen Riesenbogen um ihn. Wenn er sich freiwillig dann schon mal über Mittag ins Bett legt und Grippetabletten schmeißt… Nun ja, Hirnfick STOP. Er ist erwachsen und wird sich helfen können…

Die Nacht bin ich schlafenstechnisch mal wieder nicht angekommen. Bin nur müde und vergräzt 😦  Nachher noch Thera, seit Wochen die erste wieder… Danach Einkaufen und dann Massage. Wenn ich wieder zu Hause bin, gibt es erst mal einen GinTonic. Und dann wird gebacken. Will einen NY Cheesecake für morgen abend backen, als Nachtisch. Zum Hauptgangang gibt es einfach nur eine Quiche Lorraine mit Salat. Davor ein paar Antipasti vom Türken. Hauptziel des Abends ist es die Gestaltung des Hochzeitgottesdienstes zu besprechen und wenn es geht,  am Abend alles schon zu fixen! Damit die Schola auch schon mal Probentermine abmachen kann. Leider ist das Pfarrheim bei uns an der Kirche schon belegt. Die nette Pfarrsekretärin hat bei den Leuten die reserviert haben sogar angerufen ob sie die Reservierung aufrecht erhalten. Leider ja. Nun hab ich mich für das Pfarrheim 3 Orte weiter entschieden. Das kenne ich auch, auch die evgl. Kirche dort. Wir haben dort schon mal gesungen. Das Pfarrheim ist zwar schön, aber nach dem Gottesdienst müssen wir blöderweise dann fast 10 km fahren. Das finde ich doof. Und dort in der Kirche will ich nicht heiraten (auch wenn sie zu unserer Gemeinde gehören) ich will in unserer wunderschönen Kirche heiraten. Ein Bau von 1906, aber schon direkt auf evangelisch ausgelegt bei der Planung. Also keine geerbte katholische Kirche. Die Architektur steht im Vordergrund, ganz schlicht. Die andere (wo auch das Pfarrheim ist, in dem wir jetzt feiern) ist so eine umgebaute Mehrzweckhalle (gefühlt) und kein bißchen festlich. Der Gemeindesaal ist aber schön 🙂

*lach* so hat man also seine Beschäftigung nebenher 😉

Paßt auf Euch auf da draußen und ein wunderschönes Wochenende wünsch ich Euch!

In uns selbst

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In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks

Heinrich Heine

Wie wahr und wie schwer! Oft stehen wir uns halt selbst im Weg…
Der Spruch der Woche aus meinem Kalender soll mich aber diese Woche begleiten und er paßt ja auch ganz gut. Vor allem weil Jim nun auf dem Weg nach Asien ist und ich mich mal nicht irre machen soll mit Sorgen… Aber das ist eben nicht so leicht abgestellt, vielleicht hilft mir ja ein wenig der Spruch und ein wenig in mich gehen. Was mir in Momenten, wenn mein Hirnfick zu groß wird auf jeden Fall immer hilft, mich ein wenig runterzubringen ist: das Ave Maria zu beten. Ein paar Mal hintereinander, meist kommt dann ein wenig Beruhigung.
*lach* wenn der Spruch schon am frühen Morgen diese Gedanken auslöst, bin ich mal auf den Rest des Tages gespannt 😉

Jim sitzt in der Bahn nach FFM. Wir sind um 4 Uhr heute morgen aufgestanden, um 5 hab ich ihn zum Bahnhof gefahren und seit 05:40 sitze ich auf der Arbeit. Sehr ungewöhnliche Zeit… Auf jeden Fall werde ich heute früh gehen, denn die Müdigkeit ist jetzt schon da. Natürlich hab ich die Nacht kaum geschlafen, weil ich nie vor so einer Reise schlafe, wenn mein Mann so weit weg fährt… Aber ich muß da die nächsten 11 Tage durch.

Gestern im Ballett bin ich tatsächlich eingenickt. Wunderbare Musik, tänzerische Leistung (soweit ich das beurteilen kann) auch gut, aber ich bin eben kein BallettFan. Im Gegenteil, ich finde es sogar langweilig. Nun ja, dafür aber das klasse Orchester und die wunderbare Musik von Tschaikowsky. Dafür haben sich die Karten echt gelohnt. Jim war nicht mit, denn er hatte keine Karte. *lach* Zuerst war ich ganz verunsichert, als ich im Stapel der Karten nur eine Karte fand, dann rief ich CB an, sie schaute nach und meinte: Nee waren nur wir drei geplant. Dein Mann wollte damals nicht (als wir den Abend hatten um die Saison zu planen). Und dann kamen auch bei mir Erinnerungn hoch, wie der Spruch von ihm: Laßt mich mal beim Ballett außen vor… Also fuhren wir nur zu dritt 🙂

Die Geburtstagsparty am Samstag war auch recht gemütlich… Ist wohl glaube ich mittlerweile so, wenn die meisten um die 50 sind 😉 Aber ich fand es gut, so hat man auch viel bessere Gespräche, als wenn ewig laut die Musik donnert und es nur aufs „Saufen“ ankommt. Irgendwie bin ich dem Alter allerdings schon seit über 20 Jahren entwachsen 😉

Als C&WB am Freitag nachmittag den Käse abholen kamen, haben wir ausgemacht, daß wir uns am kommenden Samstag abend bei uns (eigentlich bei mir, mein Mann ist ja nicht da) treffen und mal anfangen den Gottesdienst für die Trauung zu planen, zumindest musikalisch. Ich muß die Woche abends mal noch surfen um überhaupt Ideen zu bekommen was ich will und zu uns paßt. Jim ist da nicht beteiligt, hab ihn gefragt, er hat keine Vorstellungen was und was nicht. Aber ist auch o.k. Früher hätte ich das als Desinteresse gewertet, aber ist es nicht. Er will einen schönen Gottesdienst und das reicht ihm. Diesen zu gestalten mag er nicht. So ist mein Mann. Wie gesagt, früher hätte es mich geärgert, aber der Vorteil seiner Einstellung ist halt auch, daß er mit allem zufrieden ist und ich freie Hand hab und er auch nicht rummault 🙂 Man muß die Menschen nehmen wie sie sind 😉 Ich darf nur nicht (und mache es auch
nicht mehr, man wird älter und klüger 😉 ) daran festmachen, ob es ihm wichtig ist, oder gar ich ihm wichtig bin oder nicht. Das hat nichts mit mir zu tun oder der Hochzeit… *lach* die schmerzliche Erfahrung hab ich nämlich vor 5,5 Jahren schon gemacht und ich habe daraus gelernt 😉 Auf jeden Fall muß ich mich die Woche ein wenig vorbereiten damit wir Samstag zumindest die Liedauswahl machen und entscheiden können, was die Schola singt und ob Jim und ich auch bei einem Lied der Schola mitsingen oder uns nur vorne hinsetzen und hübsch aussehen und uns trauen lassen 🙂
Auf dem Pfarramt muss ich die Woche auch noch anrufen um das Pfarrheim zu mieten, wir werden unsere Feier dort machen. Wenn Jim zurück ist, wird dann endlich die Gästeliste festgezurrt, damit ich mal einen Caterer ausfindig machen kann. Letztlich sind es nur noch 5 Monate bis dahin und die werden wie im Fluge vergehen, vor allem wenn es um Vorbereitungen für die Hochzeit geht.
Allmählich überwinde ich auch meine Einstellung, daß ich nicht groß feiern will. Ich wollte ja nur die kirchliche Trauung und wäre mit der engsten Familie ins Restaurant gegangen. Da Jim aber eine Feier will muss nun doch mehr gemacht werden. Wobei ich in Hintergedanken immer noch hab: Unsere Familie und Freunde hatten mit uns vor 5 Jahren eine wunderschöne Feier, das hier wird auf jeden Fall kleiner ausfallen. Mir schwebt Mittagessen vor, mit anschließendem Kuchenbüffet und spätestens ab 18 Uhr ist dann Ende. Trauung gerne um 10:30 Uhr. Und abends will ich nur noch meinen Mann und die Kinder um mich haben (o.k. nur meinen Mann, aber die Kinder werden ja das ganze WE da sein 😉 )
Ja, das zur Hochzeit, da kommen sicher noch mehrere Einträge mit dem Inhalt 😉

Und nun gilt es wach zu bleiben 😉

Die Woche zu genießen und mir nicht zu viel Hinrfick zu machen wegen Jim…
Paßt auf Euch auf da draußen und einen guten Start in die neue Woche.

Aller guten Dinge sind Drei

das ist ein wirklich altes Sprichwort und es bewahrheitet sich irgendwie immer 😉 Im Verlauf von nur einer Woche bin ich evangelisch geworden, hab zum 2. Mal geheiratet (zum Glück den gleichen Mann 😉  ) und bin 50 geworden 🙂  In dem Kanon kann ich gleich weitermachen und zwar werde ich meinen Mann ja nächstes Jahr zum 3. Mal heiraten, dann eben noch kirchlich 🙂 Aber ich glaube ich geh mal chronologisch vor 😉

Freitag abend war recht gechillt. Mein Mann kam bei unserem Lieblingschinesen telefonisch nicht durch, also sind wir hingefahren und haben dort gegessen 🙂 Geht ja auch 😉  Den Samstag haben wir recht gemütlich begonnen, im Haus rumgeräumt, den neuen Staubsauger im Ankleidezimmer (3. Etage) versteckt am Schrank montiert (ich sag nur, drei Etagen und einen Staubsauger mit Schlitten, du machst Dich tot…) eine neue Lampe im Esszimmer im Schrank montiert (die Ecke war uns immer zu dunkel) und drauf gewartet, daß die Pfarrerin sich meldet 🙂 Das tat sie auch gegen halb 5 und fragte telefonisch an, ob sie vorbeikommen könne, dann können wir auch gleich das erste Vorbereitungsgespräch für die Trauung nächsten Juni führen 🙂
Ich sagte gleich zu und dann war meine Aufregung ganz ganz groß 🙂 Nachdem sie eingetroffen war, ihren Kaffee hatte, haben wir ein wenig SmallTalk gehalten zu dritt. Und dann sagte sie: Dann laß uns mal anfangen mein Lieber. Sie öffnete ihre Unterlagen und gab mir zwei Formulare, die ich ausfüllen mußte und sie half mir dabei. Zwischendrin hielten wir quasi das Gespräch wie ich nun zu meiner Entscheidung gelangt sei. Sie strahlte, ich strahlte und dann sagte sie: Ich freue mich sehr über Deine Entscheidung, ich hab ja gedacht Du würdest der katholischen Kirche wieder beitreten, umso mehr freut es mich, daß Du Dich für uns und die evangelische Kirche entschieden hast und ich höre, sehe und fühle, daß Du es dir mehr als reiflich überlegt hast.  Das tat so gut, das aus ihrem Mund zu hören. IMG_20171123_153642.jpg Als ich das Formular komplett ausgefüllt hatte, unterschrieben hatte, gab ich es ihr und sie zeigte mir dann die Stelle an der stand: Das Formular bitte an den zuständigen Pfarrer weiterleiten. Sie sagte daraufhin: Das hast Du hiermit getan und ich begrüße Dich ganz herzlich in unserer Gemeinde. Willkommen in der evangelischen Kirche. Und dann drückten wir uns 🙂 Sie schenkte mir die beiden Bücher und Jim mache ein Bild von ihr und mir mit meiner Erklärung. Diese wird nun noch gesiegelt und ich erhalte diese später. Sie fragte mich ob ich eine öffentliche Aufnahme wünsche, was kein Muß ist. Eine öffentliche Aufnahme findet nach einem Gottesdienst statt, 3-4 Damen und Herren aus dem Presbyterium wären auch anwesend, auch T&A (die ich von der Irlandreise schon kenne und sehr mag) würden auch noch ein paar Worte sagen und mich offiziell Willkommen heißen und ich würde da noch einmal vor allen gefragt, ob ich beitreten will und kann dies dann kundtun 🙂 In dem Zusammenhang könnte ich dann auch meine gesiegelte Beitrittserklärung bekommen. Ich bejahte gleich und sie meinte: Das finde ich sehr schön, daß Du den Weg gehst. Einfach nur ein Formular unterschreiben wäre irgendwie so, als würde man einem Verein beitreten. Und da hat sie absolut recht 🙂  Wir haben für Januar auch gleich den Termin festgelegt 🙂 Danach führten wir zu dritt das erste Traugespräch, wo sie erstmal alle Daten aufnahm und kurz die Trauungszeremonie skizzierte. Sie meinte ja, daß ich mit CB sicher den Gottesdienst selbst gestalten wolle, auch mit der Schola, sie würde uns gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen, sie würde auch alles mitmachen, wir sollten nicht scheuen zu fragen. Es wäre unser Tag und sie will ihn mit uns so gestalten wie wir uns unseren Tag und Gottes Segen vorstellen 🙂 Schön wars und mir war wirklich warm ums Herz 🙂

Am Sonntag morgen hat sich der Evangele in den katholischen Gottesdienst bemüht, hat auch an der Eucharistiefeier teilgenommen und danach haben wir die Scholaprobe gehalten. Zu Hause gab es später lecker Frühstück und schließlich ging es auf Rezeptsuche. Letztlich  habe ich mich endlich für ein Gericht entschieden, daß ich Dienstag kochen wollte: Es gab Jambalaya (zumindest was ähnliches 😉 da ich den Reis nicht mitgeschmort hatte, den gab es getrennt dazu). Danach Einkaufszettel gemacht und den restlichen Tag vergammelt 🙂

Montag stand im Zeichen der Vorbereitungen und Einkaufen, NACH dem Standesamt. Wir sind kurz nach 7 aufgestanden, mein Mann hat gefrühstückt (mir ist das definitiv zu früh um was zu essen) und sind 10 vor 9 zu Fuß zum Standesamt gelaufen. Im Amtszimmer kam ich mir vor wie in meiner Ausbildung vor 32 Jahren… Alte Aktenschränke, Waschbecken mit beigen Fliesen in der Ecke, ein rotes, uraltes Tastentelefon… *lach* ich fühlte mich gleich wohl. Mein Mann fühlte sich wohl, weil die sehr junge Dame die Heizung auf Karibik eingestellt hatte, es waren mindestens 25 Grad in dem Zimmer. Ich legte meine Jacke sofort ab, gefolgt vom Schal und 5 Minuten später sogar meinen Cardigan 😉  Da ich am Telefon gesagt hatte, OHNE Schnickschnack, gingen wir auch nicht ins Trauzimmer. Die nette Dame hatte alles schon vorbereitet, ging die Sachen mit uns nochmals durch und dann konnten wir unterschreiben. Wir haben zwischendrin natürlich geblödelt, ich unterschrieb zuerst und fragte ob ich auch geborener… unterschreiben müsse (hab ja bei der Verpartnerung einen Doppelnamen angenommen) und sie sagte: Ja, ja, das müssen sie. Sie war ein wenig durcheinander 😉 Jim hat auch so doofe Witze gemacht wie: Endlich können wir syri*sche Kinder adoptieren… Sie fand es witzig, ich weniger. Auf jeden Fall war die Dame angetan von uns und ein wenig durcheinander durch die Blödeleien von Jim. Als Jim unterschreiben sollte, ist ihm aufgefallen, daß sein dritter Vorname (ja ja, und Jim ist Deutscher, ich als Italiener hab nur EINEN Vornamen) falsch geschrieben war, ein L fehlte. Also mußte alles neu gedruckt werden und neu unterschrieben werden 😉 Wir hatten unseren Spaß, haben viel gelacht und nun hoffe ich, das alles richtig ist 😉 Urkunden haben wir auch, aber kein Registerauszug wie seinerzeit bei der Verpartnerung… Aber ich denke die Urkunde die Eheurkunde heißt, eine Originalunterschrift hat und einen Stempel und die absolut notwendige Registernummer, ist ausreichend 😉

Dienstag war also der große Tag gekommen, Halbzeit 😉 IMG_20171123_153904.jpg Wir waren Montag abend müde und haben nicht mehr reingefeiert 😉 Witzigerweise haben wir aber an dem Tag bis 09:30 Uhr gepennt, was wir (o.k. Jim sowieso nicht und ich ja seit Monaten nicht mehr) an dem Tag aber gar nicht haben gebrauchen können 😉 Ich, oder wir ließen uns trotzdem nicht aus der Ruhe bringen. Wir standen gemütlich auf, nachdem ich im Bett schon mein Geburtstagsständchen von meinem Mann gesungen bekam 🙂 In der Küche an der Kaffeemaschine stand plötzlich Jim hinter mir, mit einem Strauß Blumen 🙂 Ich war total überrascht und er meinte nur: Du sagst doch immer, keiner bringt Dir Blumen mit und Du magst sie doch, also hab ich Dir mal welche besorgt.  Ich fand das total lieb von ihm 🙂  und hab mich sehr gefreut, zumal ich mir so einen Strauß nie selbst ausgesucht hätte.  IMG_20171123_154404.jpg Ich finde ihn allerdings super schön und freute und freu mich immer noch sehr drüber 🙂 Danach fragte er mich, ob ich bereit wäre für mein nächstes Geschenk. Ich sagte nur, Klar doch,  und schlürfte an meinem Kaffe weiter 😉 Und dann bekam ich ein superschmales, kleines Päckchen, so von der größe einer A5-Seite, das ganze wog auch gar nix. Ich wußte überhaupt nicht, was das sein könne, weil seit 4 oder 5 Jahren gibt es die eiserne Regel: KEINE Gutscheine mehr. Jim hat noch immer eine für eine Barcelona Reise von mir, den wir immer noch nicht umgesetzt haben… Auf jeden Fall packte ich aus und es war ein Blatt mit ganz vielen KlebeTattoos mit Skorpionmotiven. Die, die man mit einem nassen Tuch auf die Haut aufträgt 🙂 Ich sagte nur zu ihm: Cool, so kriege ich ja doch noch das Tattoo 😉 Und er meinte: Genau mein Schatz. Seit wir uns kennen erzählst Du mir, daß Du ein Tattoo willst. Und nun bekommst Du eines zu Deinem 50 igsten. Bedingung: Im nächsten halben Jahr mußt Du Dir über das Motiv klar werden, ich hab mir drei Studios ausgesucht mit guten Namen, die kannst du auch noch checken und dann geht es ab! *lach* ich war total perplex und fühlte mich ein wenig überfallen. Aber Jim hat recht. Ich will mir seit über 10 Jahren einen Skorpion stechen lassen. Hatte sogar schon einen ausgesucht, mir aber nie einen Termin geholt. Und ich will ja. Von daher, war nach ein paar Schreckminuten, dann doch die Freude da und wurde im Laufe des Tages immer größer, erst recht, als ich mir für Abends IMG_20171123_154138.jpg eines der Klebetattos von Jim habe auftragen lassen 🙂 Ich war so begeistert davon, vor allem weil ich selbst fand, das es mir stand 🙂 Die meisten Gäste die kamen waren total perplex. Sie dachten ich hätte mir wirklich eines stechen lassen, vor allem an der exponierten Stelle 🙂 Auf der Party waren aus unerfindlichen Gründen Tattoos Hauptgesprächsthema und es war wirklich interessant, wie die Leute reagierten und welche Meinung sie zu Tattoos haben, zu sofort sichtbaren und welche die die Kleidung noch abdeckt etc. Der Abend war gemütlich, wir waren über den Abend verteilt ca. 20 Leute, das Essen schmeckte. Der wirklich leckere gekaufte Frankfurter Kranz aus meiner Lieblingsbäckerei war der Hit und es war wirklich gemütlich und gelungen 🙂 Eine wunderbare Entschädigung für den ganzen Tag harte Arbeit 😉 und ein wunderbarer 50. Geburtstag 🙂 mit Freunden und liebe Menschen 🙂
Auch wenn es Tag der offenen Tür war, bat ich die meisten doch bitte nicht vor 18 Uhr zu kommen, was auch fast klappte 😉  Als ich gegen halb 5 endlich ins Bad wollte, schon nakelig im oberen Flur stand, klingelte es. Jim machte auf und begrüßte eine mir in dem Moment unbekannte Stimme und rief ich solle mal runter kommen. Ich fluchte kurz, zog mir einfach eine Schlafhose über und ein Schlabbershirt und ging nach unten. Im Flur stand HH, eine Arbeitskollegin (sie hatte sich geweigert in die Küche zu gehen 😉 ) Ich war total erstaunt. Sie ist mit einem meiner direkten Arbeitskollegen enger befreundet und ich seh sie zumeist nur in der Kantine am Donnerstag. Mein Arbeitskollege zwingt mich dann mitzugehen, weil er Schnitzel essen will und ich futter dann immer die Tagessuppe nur, ich hasse Schnitzel in der Kantine. Aber ich weiche vom Thema ab. HH ist eine ganz Nette und wir unterhalten uns immer über Kunst, Musik etc. Sie ist zwar im Controlling, aber eine wahnsinnig kreative Person. Sie malt selbst, besucht Kurse, gibt Kurse, hat eine Zeitlang selbst Tiffanylampen gemacht und bleiverglaste Fensterbilder und was weiß ich nicht noch alles. Sie gestaltet auch Buchcover und malt nach Vorgaben, einige Bücher mit ihren Covern sind auch schon veröffentlicht. Auf jeden Fall hat sie mir vor einem Jahr ein Bild gezeigt, das sie für ein Buchcover gemalt hat. Sie fotografiert sie mit dem Handy und zeigt mir die Bilder immer. Als sie mir damals dieses Bild zeigte, war ich nur hin und weg. Hab ihr gesagt was das Bild in mir auslöst, hab Tränen in den Augen gehabt beim Beschreiben und sie war hin und weg. Auf meine Bitte hin, hat sie mir ein Foto von dem Bild geschickt und ich hatte es über Monate auf meinem Handy als Hintergrundbild. Vor zwei  Monaten hat sie eine Austellung mit ihren Werken gemacht, das Bild war auch dabei, sie hat aber das Bild nicht zum Verkauf freigeben, weil sie selbst an dem Bild so hing. Tja… ihr könnt es Euch denken. Sie stand in meinem Flur, hatte einen in Papier eingeschlagenen Rahmen in der Hand, zog das Papier weg und überreichte mir als Geschenk DAS Bild. Ich war sprachlos. Mir liefen die Tränen die Wangen runter und ich sagte nur: Ich kann das nicht annehmen. Sie sagte dann, auch mit Tränen in den Augen: Du bist der erste dem ein Bild von mir so nahe geht, dem es so viel bedeutet, Deine Beschreibung damals, die Gefühle die da mitschwangen. Das Bild gehört zu Dir. Ich will das Du es hast, bei Dir ist es gut aufgehoben. Ich hab das Bild dann vorsichtig hingestellt, sie nur noch gedrückt gelacht und geweint. Wir haben noch ein Wasser zusammen getrunken, sie wollte auch nicht zur Party bleiben und fuhr dann…
Am kommenden Wochenende werden wir das Bild an seinem Platz aufhängen 🙂

Die Party war in der Nacht gegen 0:30 Uhr zu Ende ohne große Zwischenfälle 😉 Jim ging gleich ins Bett, da er ja um 05:30 Uhr aufstehen und die fast 200 km nach HD fahren mußte. Dann kam meine AfterPartyZeit, die ich immer noch brauche zum Runterkommen. Die Filmmusik vom letzten Mohikaner gehört da seit über 20 Jahren dazu. Ich räume gemütlich die Spülmaschine ein. Spüle alles was nicht reingeht weg. Räume alles weg, Kühlschrank etc. Fege (saugen geht so spät ja meist nicht 😉 ) und komme so langsam runter. Der Abend geht mir nochmal durch den Kopf, eine kleine Nachlese der schönsten Momente und das Gefühl gesegnet zu sein, mit meinen Freunden, meiner Familie, mit meinem Leben. Das ist meine AfterPartyZeit die genauso dazu gehört wie die Party selbst. Gegen halb 3 drei bin ich dann ins Bett. Jims Wecker weckte mich natürlich auch, ich bin um 7 Uhr aufgestanden und hab weiter aufgeräumt. *lach* der Tag war von recht viel Müdigkeit überschattet, bei der Massage um 17 Uhr bin ich auf dem Tisch eingepennt. Ich hab es mir aber als neuer Evangele nicht nehmen lassen um 19 Uhr den Gottesdienst zum Buß- und Bettag zu besuchen.

Ich bin angekommen und das fühl ich ganz tief in mir 🙂 50 ist toll 🙂