Samstag nachmittag

IMG_20180317_140225.jpg auf der Couch mit Ingwerwasser. Das trinke ich nun schon seit drei Tagen und hoffe damit der Erkältung komplett den Garaus zu machen 😉
Heute morgen die ScholaProbe war eine Herausforderung… Meine Stimme war nicht wirklich da, aber Hauptsache wir haben geprobt. CB bekommt allmählich wirklich die Panik… Ostern ist nahe 😉
Vor der Probe war ich noch eine halbe Stunde am Klavier und vorhin auch eine gute Stunde. Im Moment macht es richtig Spaß. Den Fingersatz auf der 2. Seite des Canons gestaltet sich schon schwierig, da hab ich nun die ganze Zeit dran gearbeitet. Montag ist doch keine Klavierstunde, CB hat mich erinnert, daß wir Karten für das 5. SinfonieKonzert haben 😉 Das hatte ich voll vergessen. Nun ja, mein Kalender hätte mich Montag dran erinnert 😉

Eben hab ich noch mit Jim telefoniert. Er hatte nun Boarding und ist nun auf dem Weg zurück. Heute morgen hatte er schon zwei Stunden Inlandsflug. Nun fliegt er 13 Stunden zurück nach Europa. Zielflughafen ist Amsterdam. Er hatte keinen Flug nach FFM bekommen. Das ist halt, wenn die Firma denkt ihn direkt nach Chinese New Year nach China schicken zu müssen, da wollen alle hin und zurück. Egal. Er wird morgen früh von Amsterdam nach FFM fliegen und dort dann in den Zug einsteigen. Morgen mittag gegen 13-14 Uhr wird er dann am Bahnhof sein und ich kann ihn abholen. Gott sei Dank, ich bin schon ganz ungeduldig.

Ich hoffe das mein Fremdeln sich im Rahmen halten wird, bzw. das es gar nicht  erst da ist. Aber Jim war nun fast 14 Tage weg, wir haben kaum gesprochen, er wird wieder anders riechen… Ich brauch da immer meine Zeit… Ich kann es nicht ändern. Mal sehen wie es morgen wird. Zuerst will ich erstmal, daß er sicher nach Hause kommt und einfach wieder da ist 🙂

Den Rest des Tages ist Sofa angesagt. Das Singen hat mich angestrengt, auch das Wäschewaschen hier. Ich frage mich wie das Montag auf der Arbeit wird… Aber einfach mal alles auf mich zukommen lassen und keine Gedanken machen. Wie war der alte Spruch: Der Mensch denkt, Gott aber lenkt! Ich überlasse mich einfach seiner Führung 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen!

 

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Zurück Zuhause

und will einfach mal mit meinem täglichen Kalenderblatt der Fastenaktion anfangen 🙂

IMG_20180218_191058.jpgIn den letzten Jahren bin ich bestimmt über hundertmal von Journalisten gefragt worden. Welches Gottesbild haben sie eigentlich?
Keins, brumme ich dann. Ich soll doch nicht! Mal dies, mal jenes. Vater oder Mutter oder Morgenglanz der Ewigkeit oder d-Moll-Klavierkonzert. Kommt drauf an, wo ich ihn treffe. (Dorothe Sölle, Theologin)

Ich finde das so schön 🙂 Genau so empfand ich das Wochenende. Die innige Zweisamkeit mit meinem Mann, das Treffen mit meinem Ziehsohn. Egal, das es geregnet hat. Wir haben in Heidelberg zu viert geshoppt und ich habe nach etlichen früheren Besuchen endlich die HeiligGeistKirche besuchen können, die mitten auf dem Marktplatz in Heidelberg steht. Immer wenn ich früher in Heidelberg war, war die Besuchszeit schon zu Ende.

Meinen Mann so intensiv zu erleben, ohne die Verpflichtungen hier zu Hause, mich lange auch mal wieder mit meinem Ziehsohn austauschen zu können und einfach meine Gebete in einem Gotteshaus sprechen zu können, das ich versuche schon seit 20 Jahren mal endlich zu besichtigen, all das hat mich glücklich gemacht und mich auch Gott fühlen lassen. I am blessed.

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen RestSonntag 🙂

Wer hätte das gedacht?!

Ich auf jeden Fall nicht! Mein Bruder hatte mir von dem Film erzählt und ich begegne solchen Erzählungen ja oft mit Skepsis. Zuviel Hollywood in Bezug auf Gott ist für mich nichts. Gestern abend bin ich aber in der Amazon Auswahl auf dem Film hängen geblieben und dachte: Warum nicht! Ich war sowieso müde und schlecht drauf, vom Vorabend hatte ich ja noch ein großes Glas Rotwein in der Flasche  und Käse war auch schnell dazu gepackt und dann ging es auf die Couch. Der Film fesselte mich schnell, ich hatte wirklich Lachen, Weinen, Nachdenken und vor allem nach dem Schauen ein wenig mehr Frieden in mir. Mehr erwarte ich nicht von einem Film. Das ich mir Gott anders vorstelle hat dem Ganzen Filmvergnügen keinen Abbruch getan. Ich überlege sogar, ob ich mir das Buch hole.

Ja, das war mein Abend. Kein Klavier, weil ich echt mies drauf war! Der Morgen war anstrengend und den Mittag hab ich mit Nacharbeiten diverser Dinge verbracht. Um 20 nach 4 bin ich gefahren, denn es war wirklich tote Hose hier. Wie das mit den Mitarbeitern weitergeht, wird sich zeigen. Anscheinend ist mir mein Ruf vorausgeeilt, daß ich eine „strenge“ Hand hab, der Teamleiter er mir zugeteilt werden soll mit seinen 4 Leuten war gefaßt, aber nicht begeistert. Mal sehen wie das noch wird. Witzigerweise hab ich mit dem Teamleiter oft zu tun und er schätzt meine Arbeit, vor allem Dinge durchzusetzen, aber mich als Chef dann zu haben ist doch wieder anders. Denkt er zumindest, glaube ich zumindest rausgehört zu haben. Aber nun ist erstmal Abwarten angesagt, nächste Woche sollen noch 2 Gespräche stattfinden.

Wenn es so kommt, werde ich 5 Mitarbeiter dazubekommen, eine davon, wird zwar fachlich mir zugeteilt, aber unter einem anderen AL hängen… Die Wege des Herrn…. Ich sags ja, die Firma hier und ihre manchmal verqueren Regeln….

Nach dem Film war Einschlafen natürlich nicht angesagt. Obwohl gestern morgen um 5:15 Uhr aufgestanden, hab ich nach dem Film noch gelesen bis halb 2 die Nacht. Das neue Buch fesselt mich, Des Nebels Kinder, dunkel und spannend…, obwohl man schon am Anfang weiß wie es ausgeht, ist man total gespannt wie der Weg dahin verlaufen wird…. Aber auch hier geht es um ein entführtes Kind… Gleiche Ausganssituation wie in den Film…

Anscheinend verfolgt mich das Thema gerade…

Heute abend geht es in die Oper, kenne das Stück (Der Sturm) gar nicht und lass mich mal überraschen. Und morgen früh muß ich mich endlich aufraffen und zum Optiker, weil die neue Brille (die schon seit 3 oder 4 Wochen wieder im Etui ist) ja nicht paßt und ich schauen muß, was wir da machen können. Also irgendwie voll wieder und meine Seele kommt nicht nach, ich merke es, aber Montag hab ich frei und ich werde die Klingel abstellen…

Paßt auf Euch auf da draußen!

Mit dem Spruch von Gandhi

geht es in die neue Woche:

Es gibt Wichtigeres im Leben als nur sein Tempo zu beschleunigen.

Wie wahr! Wie waren all die anderen klugen Sprüche: Am Wegesrand stehen bleiben und mal an den Blumen riechen! etc.
Keine Ahnung warum, aber über sowas gerade nachzudenken regt mich auf.
Das Wochenende war durchwachsen. Große Freude am Freitag, Samstag nachmittag Knatsch, der rasch beigelegt wurde, aber einen Schatten (zumindest bei mir warf), Samstag abend das Theater war gähnend langweilig, was Jim auch prompt mit über einer Stunde Schlaf von insgesamt 87 Minuten Vorstellung quittierte 😉 … Mein neues Buch fesselt mich, also Samstag auf Sonntag nacht bis 03:30 Uhr gelesen, dadurch den Gottesdienst verpaßt. Gut daß CB die ScholaProbe schon am Tag vorher auf nachmittags verschoben hatte (WBs Mutter ist krank, die den Ehemann pflegt und er mußte ran morgens). Am richtig späten Nachmittag näherten wir uns wieder dem Objekt, das den Knatsch ausgelöst hatte. Wir diskutierten, ohne Knatsch, ich war ruhig, Jim nicht so sehr und ich brach dann irgendwann ab, weil wir uns im Kreis drehten. Das ich danach nicht fröhlich munter drauf war, ist glaube ich klar. Im Gegensatz zu sonst schmollte ich aber nicht, war gesprächsbereit (außer zu dem einen Thema) aber der Abend war dann doch fürn Arsch. Jim im Bett schaute fern, ich auf der Couch und las. Um 10 Uhr ging ich ins Bett. Wir haben sogar ein wenig geflachst. Ganz viele Good night kisses, aber in mir ist eine Klappe dicht. Will mich auch gar nicht hier schriftlich drüber auslassen. Dafür arbeitet es noch zu sehr in mir. Hört sich alles hochdramatisch an, ist es aber letztlich gar nicht. Geht um die Hochzeit und die sich nun doch (in meinen Augen) sehr unterschiedlichen Vorstellungen über die Feier und Gästeliste. Dabei war für mich alles klar und vor allem klar kommuniziert. Aber egal. Das Thema liegt für mich nun auf Eis. Die Pfarrerin hat ja meinen Terminvorschlag für nächstes Wochenende bzgl. des Traugesprächs negiert und meinte sie meldet sich wenn sie Zeit hat. Also müssen auch bis zum WE keine weiteren Dinge geplant oder vorbereitet werden. Warum auch, ich wollte sowieso nur den Gottesdienst und die Trauung in der Kirche. Und das ist sichergestellt. Der Rest ist mir mittlerweile scheißegal, war er auch schon vorher, aber ich hab mich bemüht weil ich meinem Mann ja einen Gefallen tun wollte. *lach* nun ist es zu dem Thema doch mehr geworden. Letztlich ist alles gut, ich will einfach nur von dem Thema die nächste Zeit nichts hören. Ich werde einfach meine Klappe halten und meinen Mister Chaos machen lassen. Denn nochmals: Mein Focus liegt auf dem Gottesdienst und der Trauzeremonie. Der Rest war mir egal. Ich bin auch soweit, daß ich wahrscheinlich, aber das muß sich noch setzen, meiner Schwester und Bruder sagen werde, daß nach der Kirche ein Umtrunk vor der Kirche ist, aber keine Feier. Ich stelle ihnen frei, ob sie kommen wollen. Das gleiche sage ich auch HS. Mehr hab ich ja nicht eingeladen, wollte ich ja auch nicht. Aber das lasse ich erst mal sich noch setzen, in mir. Denn in dem Streit gestern hab ich gemerkt: Ich will eigentlich nicht mal meine Schwester oder meinen Bruder dabei haben. Das hat nur sekundär mit den beiden zu tun. Sie teilen meinen Glauben nicht, also brauchen sie auch nicht bei der Segnung dabei zu sein. Jedes fremde Gesicht in der Gemeinde, das meinen Glauben teilt ist mir da viel lieber.
Es ist wie Weihnachten: Weihnachten ist die Geburt Christi. Kein Tannenbaum, keine Geschenke… Das Feiern in der Kirchengemeinde, gemeinsam den Glauben bekunden, die freudige Erwartung und Anspannung im Gottesdienst, das ist Weihnachten. Und um sich rum Menschen die man liebt und den Glauben teilen. Alles andere ist nur ein Famiienfest und kann ganzjährig stattfinden!
Und genauso soll meine Hochzeit sein: Pur. Unverfälscht. Eine weltliche Hochzeit und Feier hat schon stattgefunden und war wunderschön. Aber die Segnung in der Kirche ist nur was für Jim und mich. Und eine Feier Gottes, der den Bund und unsere Liebe segnet und wir mit unserer Liebe ihn!
*grins* Amen

Man sollte sich überlegen

worüber man sich beschwert…

Regen war doch schöner, als DAS HIER:

CYMERA_20160307_141151 Heute morgen ein wenig Schnee, der dann im Laufe des Tage mehr und mehr wurde 😦 . Ich hätte kotzen können.

Ich glaube der liebe Gott hat sich über mich totgelacht, weil ich gestern das mit dem Regen postete. Der dachte sich bestimmt. O.K. Dann schick ich ihm halt Schnee, wenn er keinen Regen mag…

Ob der liebe Gott so denkt? Ich weiß es nicht. Und wieso ist das so ein feststehender Ausdruck: lieber Gott ?

Nun ja, da denke ich nun nicht drüber nach, denn im nachhinein hatte es was Gutes: Der Termin morgen in Düdo wurde abgesagt. Wir wollten gegen 14 Uhr aufbrechen, aber da war hier immer noch Schneechaos und so hat die Organisatorin den Termin abgesagt und ich muß diese Woche nicht nach Düdo. Und das Beste daran: Der Termin findet nächste Woche hier statt. Aber nächste Woche habe ich noch einen anderen Termin in Düdo, von daher wäre es fast egal gewesen.

Aber erst mal freuen, daß ich heute abend doch zu Hause schlafen darf. Ich NICHT durch Eis und Schnee nach Düdo muß 😀

Also hat das Wetter auch sein Gutes ;). Heute morgen war hier nur Hektik und Streß, ich habe sogar noch einen Mitarbeiter aus einer anderen Abteilung gefaltet, klar wurde ich nicht ausfallend aber man hat mir angemerkt, das ich total angepißt war und entsprechend bissig war ich auch in meiner Ausdrucksweise. In mir drin empfinde ich aber keine Reue, der Typ hatte es mit seiner Arroganz echt verdient 🙂

Das WE war schön, Samstag morgen noch Geschwisterfrühstück gehabt, mittags ScholaProbe, aus irgendeinen Grund ging Sonntag nicht, aber ich hab nicht nachgefragt und Sonntag bin ich dann endlich ans Klavier gekommen. Denn Samstag am späten Nachmittag kam noch Überraschungsbesuch, der 2 Stunden blieb.

Mein Schnupfen ist noch da und klingt ganz langsam ab. Ist total hartnäckig im Moment der ganze Dreck. Aber es geht mir soweit gut und ich will mich nicht beschweren. Geschlafen hab ich am WE auch besser, aber heute Nacht haben mich die Träume eingeholt. Total blödes Zeug geträumt, daß wir wieder in einer Fernbeziehung sind. Eine neue Wohnung hatten (witzigerweise im gleichen Ort wie das alte Second) und ich meine Schlüssel verloren hatte. Ganz viel konfuses Zeug… Die Kinder waren alle drei im Kleinkind- bzw. Säuglingsalter und Jim blieb mit Ihnen in der Wohung zurück und ich mußte zur Arbeit, morgens die 400 km fahren. Ich fühlte mich total unruhig und unwohl und wurde dann endlich Gott sei Dank durch den Wecker geweckt.

Also ist die neue Situation nun endlich in meinen Träumen angekommen. Hurra :(.

Ich glaube heute bin ich sowieso schräg drauf, der Kalenderspruch lautet:

Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten.

(Robert Browning)

Was für ein Schwachsinn! Regt mich gerade auf der Spruch. Unsere Sehnsüchte. Meine Sehnsüchte sind: Mein Mann bei mir zu haben, gesund zu sein, mehr Zeit für mich zu haben und ab und an Sonne, oder besser mehr Sonne.

Und das sind nun meine Möglichkeiten? !

  • In jeder Stadt einen Mann haben?
  • Mich einfrieren zu lassen, dann werd ich nicht mehr krank?
  • Damit wäre auch das Problem Zeit gelöst, dann hab ich Zeit für mich!
  • Auszuwandern wo die Sonne immer scheint, dann wird die Stromrechnung für die Gefriertruhe in der ich liege aber hoch!

Nun ja, fangen wir klein an! Ich freue mich über einen ungeplanten Abend zu Hause mit meinem Mann und einem guten GinTonic 😀

Paßt auf Euch auf da draußen!