Schwupps, Schwupps

wenn der Tag gestern einfach nur geschwuppst hat und auf einmal vorbei war, so war heute der doppelt so schnell vorbei… Einfach weggeflogen… Und um 5 mußte ich auf jeden Fall weg um pünklich bei der KG zu sein. Es war viertel nach 5 bis ich aus dem Büro war und dann bin ich gerade noch so pünktlich um 6 bei der KG gewesen. Dort hatte ich schon überlegt heute abend die Stille Zeit, ich hab noch nichts drüber geschrieben, weil ich die ersten beiden verpaßt hab, sausen zu lassen.

Wie in der Adventszeit macht unsere Kirche eine Stille Zeit die letzten vier Mittwoche der Adventszeit. Die ersten beiden mußte ich ja wegen Krankheit ausfallen lassen 😦 Und den Gottesdienst sonntags ja auch…

Ich hab mich nach der KG dann doch aufgerappelt, mich zu Hause schnell umgezogen und war dann püntklich um halb 8 an der Kirche. Dort wurde ich zuerst mal freudig grinsend von der Küsterin begrüßt mit den Worten: Schön, daß sie wieder da sind, und das war ganz ehrlich und freudig gemeint 🙂 Dann kam die Pfarrerin Kirche von weiter hinten und rief: Da isser ja, ich hab Dich schon vermißt. Hab Dich so lange nicht gesehen und wir haben uns gedrückt.  Hab ihr dann erzählt, daß ich krank war und sie fragte sofort nach: Wer hat Dich denn versorgt. Dein Mann war doch in China (das wußte sie, weil wir nach einem Termin für das Traugespräch gesucht hatten…). Und dann meinte sie noch: Herr D. hat auch letztens gefragt, wo denn unsere beiden großen Männer seien… (Herr D. ist der, der mir morgens schon mal im Gottesdienst sagte: Schön, daß sie da sind) Ich fand das einfach nur schön und fühlte mich geborgen und angenommen. Die Stille Zeit hat dann noch dazu beigetragen wunderbar ruhig zu werden, die Atemgebete und das Singen, einfach nur Seelenfutter 🙂

Ja und wieder einmal durfte ich fühlen, daß  ich mich letzten November absolut richtig entschieden hab und fühle mich einfach gesegnet 🙂

Ich schau morgen bei Euch wieder vorbei. Paßt auf Euch auf da draußen 🙂

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20. Was war der beste Ratschlag, den du im letzten Jahr bekommen hast?

101Fragen Die Frage ist kniffelig… Unterscheiden müßte man da: Welche hat man befolgt und welche nicht. Perse sind doch die, die man nicht befolgt hat auch nicht die oder gar der Beste gewesen… Aber im Laufe der Zeit hätten sie, wenn man sie denn befolgt hätte, es werden können…
Ehrlich gesagt, fällt mir zu der Frage überhaupt nichts ein, außer eben Theorie. Es hat nie ein Glöckchen in meinem Hirn gebimmelt und ein Vorschlag/Ratschlag eines anderen hat sich eingeprägt. Es gab einige gute Gespräche mit unserer Pfarrerin. Zum einen der Ratschlag meinen Kircheneintritt bis zum Hochzeitstermin geklärt zu haben, weil es bis dahin noch 9 Monate waren, eben wie eine gute Schwangerschaft… Bei mir hat das allerdings den Gedanken ausgelöst: Ich denk da nun schon seit Jahren drüber nach, jetzt mach hinne… Von daher war das ein guter Ratschlag, der doch anders umgesetzt wurde, aber zu vollem Erfolg führte… Aber war das DER Beste Ratschlag in dem Jahr? Ich weiß es nicht, aber dieser ist der einzige, der mir gerade in Gedanken ist 🙂 und das ist doch auch was wert 😀

15. Was war die wichtigste Entscheidung, die du im letzten Jahr getroffen hast?

101Fragen Nun, da schließt sich der Kircheneintritt wieder an. Ich glaube es war für mich, neben der Umwandlung der Lebenspartnerschaft in eine Ehe, die wichtigste Entscheidung und Handlung in dem Jahr. Seit dem hat meine Seele mehr Ruhe gefunden. Seit dem fühle ich mich wieder zugehörig zu einer Instutition die meinen Glauben teilt, deren Glaube ich teile, mit deren Handeln ich weitesgehend übereinstimme. Ja, ich bin angekommen dadurch und deshalb ist es wohl die wichtigste Entscheidung im letzten Jahr gewesen 🙂


Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand!

 

14. Was war deine größte Priorität im letzten Jahr?

101Fragen Wirklich gute Frage… Ich hatte Ziele, die Urlaube, vor allem Irland. Letztlich fällt mir nur eine Priorität ein: Ich wollte, daß der Drecksfuß endlich besser wird. Nun, er ist besser, aber immer noch nicht gut.
Und gerade macht mich das ein wenig traurig. Wieso hab ich keine wirklich Priorität gehabt? Dieses Jahr ist es zum einen die Hochzeit…

Ahhhhhh, die Sonne geht auf, innerlich 🙂 Eine meiner größten Prioritäten war mein Kircheneintritt 🙂 Mich für die Richtige zu entscheiden. Das ging mir über Wochen nach, mein Herz und meine Seele hing daran und ich hab Mitte November mich entschieden und es getan 🙂 Ja das war eine sehr große Priorität in meinem Leben letztes Jahr. Und ich bin nach wie vor mit meiner Entscheidung und meinem Handeln glücklich :)))

Ereignisreich war

das Wochenende, aber zuerst mal der Spruch der Woche von meinem Kalender 🙂
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Möge das Glück der Kleeblätter das ganze Jahr über mit Dir sein

wie schön ist der denn!  🙂 Ich freu mich schon den ganzen Morgen über diesen wirklich schönen Spruch, vor allem für mich als Irlandliebhaber 🙂

Am Wochenende kamen Samstag und Sonntag die Meldungen hoch, von den automatisch geposteten Beiträgen *grins* das hat mich zuerst total irritiert… Da muß ich mich erst dran gewöhnen. Irgendwie ist das schon merkwürdig wenn der „Ghostwriter“ dann unterwegs ist, aber es sind ja meine Gedanken, die ich vorher verfasst hab.
Freitag abend waren wir noch beim Friseur, Jim hat sich über seine Frisur total geärgert am nächsten Tag und mich gebeten bei dem betreffenden Mädel keinen Termin mehr für ihn zu machen, meine Stammfriseurin hat bei mir auch ein wenig am Wirbel sich vertan, das hat Jim am nächsten Tag auch mit dem Langhaarschneider zu Hause korrigiert… Seit dem meine alte Freundin HF den Laden an ihre Nachfolgerin übergeben hat, hat der Laden echt nachgelassen. Ich muß HF mal privat anrufen und fragen ob wir evtl.  privat was machen, denn sie ist eine Topfriseurin, eine Meisterin vom alten Schlag und wahnsinnig kreativ… Irgendwie dachte ich, das eine neue Meisterin von 29 Jahren und ein Mädel von 24 den Laden ganz anders führen würden (moderner etc.) aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall, vor allem in der Qualität… Naja, mal sehen wie sich das noch entwickelt und vor allem was HF sagt, wenn ich sie anrufe…
Danach sind wir noch zu unserem Lieblingsasiaten was essen und der Freitag abend lief recht gemütlich auf der Couch aus. Am nächsten Morgen waren wir früh raus, obwohl die Versicherungsdame erst um 11 Uhr kommen sollte. Allerdings haben Jim und ich vorher noch mal alles durchgesprochen und ich war mir dann unsicher. Hab sie angerufen, sie war nicht begeistert, den Termin haben wir aber gecancelt und ich bat um andere Berechnungen noch…
Ganz ehrlich, das Thema Versicherungen geht mir auf den Sack. Muss halt was wegen meiner privaten Krankenversicherung machen, da ist eine Versicherungsleistung drin (gewesen), die eine Beitragsentlastung im Alter versichert. Der Beitrag hierfür ist im letzten Jahr um 60,- Euro monatlich angestiegen, da hab ich gesagt es reicht. Da spar ich das Geld doch besser so und nun such ich dafür eine sichere, halbwegs rentable Anlage. Ich hasse diese ganzen Fondsgeschichten, ich bin einfach da absolut konservativ und hab keinen Bock Fonds zu beobachten und dieses Spiel zu machen, hier raus, dort rein etc. Auch wenn die Dame mir zusichert, das sie das machen würde. Kurz und gut: Das Thema nervt mich total an und als ich gesehen hab, daß der Ausgabeaufschlag 8% sind hab ich erst mal gesagt Stop! Ich mach mir im Laufe des Februars mal Gedanken drum. Fakt ist aber, ich muß was zur Seite legen, nur für meine Krankenversicherung und das fest und unantastbar, die horrenden Beiträge kann ich mir im Alter nicht leisten von der Rente, da muß ich auf Erspartes zurückgreifen!
Irgendwann mittags sind wir zu einem neuen Möbelhaus gefahren, Jim wollte da unbedingt mal hin. Auf Klavier hatte ich sowieso keinen Bock. Das Möbelhaus war auch nicht so der Bringer, aber die Neugierde meines Mannes war befriedigt 🙂 Danach hatte ich immer noch keinen Bock auf Klavier, wir haben gemeinsam einen Film geschaut und sind abends in unser Lieblingsrestaurant essen. Und sind natürlich bis kurz vor eins nachts hängen geblieben. Wir kennen die Besitzer (die hatten mal eine TapasBar, in der wir vor 5,5 Jahren unsere Hochzeit gefeiert hatten und seitdem sind wir quasi befreundet) und haben uns einfach „verquatscht“. Was aber gut getan hat 🙂

Am nächsten Morgen ging es dann recht früh wieder raus, denn der Gottesdienst stand an, mit meiner offiziellen Aufnahmezeremonie in die Kirche und Gemeinde. Natürlich war ich nervös, aber es lief gut. Die Pfarrerin und ich hatten ja vorher telefoniert und sie meinte: Setzt Euch bitte weit nach vorn, damit Du gleich nach vorne kommen kannst, wenn ich Dich darum bitte. Also saßen Jim und ich in der dritten Reihe bei den ganzen Konfirmanden und harrten der Dinge. Sie kam vor dem Gottesdienst noch zu uns und meinte Jim könne gerne später mit mir nach vorne kommen. Wir verständigten uns aber drauf, das ich alleine gehe 🙂 Unseren gemeinsamen Auftritt haben wir ja im Juni 😉
Als ich dann mit TG nach vorne ging stellten sie, TG und zwei weitere Presbyter sich im Altarraum im Halbkreis zur Gemeinde hin, ich stand mit dem Rücken zur Gemeinde und erhielt von der Pfarrerin, TG und einem anderen Presbyter Ansprachen und Segenswünsche. Vor allem die Ansprache der Pfarrerin, in der sie der Gemeinde erzählte, daß ich ein Grenzgänger bin, sehr katholisch geprägt bin, sie es gut findet, daß ich beides lebe und sie sich sehr freut, daß ich mich für die evangelische Kirche und ihre Gemeinde entschieden hab. Sie erzählte auch von meinen Überlegungen, meinem Abwägen und das ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht habe. Ich war wirklich gerührt 🙂 Sie kam dann zu mir fragte mich laut ob ich der evangelischen Kirche mit all ihren Rechten und Pflichten (irgendwie so 😉 ) angehören möchte und mußte dann antworten: Ja, mit Gottes Hilfe. Und dann legte sie ihre Hände auf meinen Kopf und sprach Segenswünsche. Er war sehr bewegend! Dann kam TG sagte auch noch was offizielles und wir drückten uns, der andere Herr überreichte mir Glückwünsche und eine Lutherbibel und die Küsterin drückte mir die Hand und strahlte mich an. Dann sind wir zurück auf die Plätze und sangen das nächste Lied.
Schön war es, feierlich und wirklich sehr bewegend 🙂 Als der Gottesdienst um war, haben wir in der Kirche noch ein wenig geflachst, die Pfarrerin kam noch zu mir und hat mich fest gedrückt. TGs Frau (sie waren ja auch mit in Irland) drückte mich auch und meinte: Ich hab den gleichen Segensspruch wie Du erhalten, als ich vor Jahren konvertiert bin, ich freu mich sehr für Dich. Ja, es war rund, schön und herzerwärmend.
Danach ging es nach Hause, wir frühstückten und dann ging es in die katholische Kirche zur Scholaprobe.

Jim wollte danach noch unbedingt einen Film schauen, was wir auch machten, dann ging ich eine Stunde ans Klavier und das lief überhaupt nicht gut. Da muß ich heute abend ganz dringend mit CB drüber reden. Zur Zeit bin ich sowas von lustlos, was Klavier betrifft… Vielleicht hab ich auch nur die falschen Stücke… Keine Ahnung! Anschließend zogen wir uns um und es ging ins Staatstheater zu My fair Lady. Die Vorstellung war einfach nur klasse, hob meine Laune wahnsinng an und ich war froh, daß wir Karten hatten und diese sehr schöne Darstellung und Abend genießen konnten 🙂 Ein krönender Abschluß für meine Feier morgens 🙂

Tja und heute das Übliche…Montag morgen, Regen (ich kotze, ich kann es nicht mehr ab) und Arbeit… Willkommen im Trott!

IMG_20180129_072523.jpgAch ja, für Linda fotografiert: Mein Rumgemale auf meiner Schreibtischunterlage im Büro 😉 Das ist so mein Zeitvertreib in langen Telefonkonferenzen. Es hilft mir mich zu konzentrieren, besser zuzuhören, aber auch abzuschalten und trotzdem mit einem Ohr zuzuhören, wenn ich gelangweilt oder genervt bin 😉 Mir diese Unterlage zuzulegen vor ein paar Monaten war ein absoluter Gutkauf 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen und habt einen guten Start in die neue Woche 🙂