Sonne

scheint strahlend hell durchs Küchenfenster 🙂 und das läßt doch gleich die Laune steigen 🙂 Heute habe ich frei 😀 Ich freu mich ohne Ende drüber. CB hat gestern in der ScholaProbe nach Terminen gefragt, auch wegen Klavierstunde und ich hab meinen Spruch aufgesagt, den der arme Jim das ganze WE zu hören bekam: Ich mache am Montag NIX. Nur das wozu ich Lust hab. Wenn ich mit dem Arsch im Bett bleiben will und den ganzen Tag Prime schauen, dann mach ich das, wenn ich lustig bin, geh ich raus, wenn nicht nicht. Und so werd ich das heute auch halten. Hab nachdem Jim um 05:15 aufgestanden ist ein wenig weiter gedöst. Um kurz nach 6 hat er sich verabschiedet und dann bin ich wirklich wieder richtig eingeschlafen bis halb 11 diesen Morgen. Und seitdem surf ich, frühstücke nebenher freue mich im Haus zu sein und KEINE Verpflichtungen zu haben. KEINE. Auch keine selbstauferlegte wie Klavierspielen, Ablage machen, oder gar sonst was Nützliches… Aus innerer Freude werde ich nachher die Spülmaschine ausräumen, damit das Frühstückgeschirr rein kann, denn das stört mein Aufgeräumtbedürfnis 😉
Das WE war voll aber auch voller Schlaf 😉
Freitag abend ging es zuerst ins Theater. Und ich muß sagen: Der Sturm war überhaupt nicht mein Ding. Die Musik von Frank Martin fand ich gut, zum Teil grandios wie er es schaffte hörbare 3D Effekte auf die Bühne zu schaffen (*lach* Surround paßt einfach nicht) aber das Schauspiel war definitiv nicht meins. Anscheinend auch das der anderen Gäste nicht, nach der Pause waren mindestens die Hälfte der vorher besetzten Stühle nicht mehr besetzt. Ausverkauft war die Vorstellung eh nicht. Und mir taten die Künstler leid. Wenn Du nach der Pause wieder auf die Bühne kommst und diesen massiven Abgang von Publikum bemerkst… Nun, wir haben durchgehalten und ich buche es unter Erfahrung ab. O.K. ich gebe zu, daß wenn die Musik mir auch nicht gefallen hätte, hätte ich auch in der Pause den Abgang gemacht, wenn die anderen mitgemacht hätten 😉 Aber so war es o.k.

Samstag morgen stand ja der leidige Optikerbesuch auf dem Plan. Die Nacht war nicht so gut, ich war dauernd wach und wir waren schon um 8 Uhr wieder auf. Im Ankleidezimmer gurgelte die Heizung wie doof und Jim meinte: Was ist das denn? Ich: Die muß entlüftet werden, hat wohl Luft gezogen. Allerdings fragte ich mich, wie die Heizung in einer Nacht so viel Luft ziehen konnte, das hörte sich an wie ein Sickergulli. Also hab ich mir eine dickere Jacke übergezogen, die Leiter zum Dachboden ausgefahren um nach der Heizung zu schauen. Halb oben sah ich es schon. Ganz viel Wasser auf dem Boden. Die Heizung (also der Heizkessel selbst) mußte ausgelaufen sein. Die Heizung ist in eine kleine wärmegedämmte Kammer eingebaut, damit sie im Winter auf dem Dachboden nicht einfriert. Wir haben nur den Boden nach unten isoliert, ein sogenanntes Kaltdach. Ich öffnete also die Kammer und sah, daß der Wasserdruck der Heizung ganz auf Null war, das Display zeigte eine Fehlermeldung an und ich hab nur geflucht. Erst mal Handtücher von unten hochgeholt und die ganze Brühe aufgewischt. Keine Ahnung wieviel in die Isolierung darunter gelaufen ist. Wenn es zu viel war, werde ich wohl bald in der Decke vom Flur nach oben Wasserflecken finden 😦 . Ich hab die Fehlermeldung abfotografiert und gleich den Heizungsnotdienst angerufen. In dem Moment war ich wieder absolut glücklich, daß ich ein Unternehmen aus dem Hauptort hier damals für die Heizungsinstallation hatte, die auch ein paar Jahre später den Umbau hier (der vor zwei Jahren war) auch gemacht hatte. Und einen Wartungsvertrag hab ich sowieso bei denen. Ich sprach auf die Mailbox und es hieß warten. Fast eine Stunde später meldete sich der Chef selbst. Seit dem letzten Dorffest duzen wir uns auch 😉 Er meinte er komme zwischen 10 und 12 vorbei, daß ich die Heizung abgeschaltet hab war gut. Das war alles so gegen halb 10… Er kam dann auch so kurz nach 11 Uhr und ich ging mit ihm auf den Speicher. Ein Verbindungsteil im Kessel selbst hatte sich gelöst, daher ist der Kreislauf ausgelaufen. Er meinte nur, daß an der Stelle was passiere habe er bisher auch noch nicht gesehen. Die Heizung ist 7 Jahre alt, mit Garantie ist nix mehr. Aber die wäre auch nicht nötig meinte er, denn es ist ja kein Teil kaputt. Er hat das Rohr neu gefettet, nochmal draufgesteckt, die Sicherungsmanschette drum gemacht und gut war. Das Befüllen und der Probelauf der Heizung lief sauber.
Also gehe ich mal davon auf, daß die Sicherungsmanschette seinerzeit ab Werk nicht richtig geschlossen war, denn bei der Montage muß man an den Teil des Kessels gar nicht ran…
Ich war froh, daß es nicht mehr war, denn ein paar Tage ohne Heizung und Warmwasser im Winter wäre nicht so spassig gewesen. Wer weiß wie lange die Bestellung eines Ersatzteiles gedauert hätte. Und Fasching ist außerdem…
Nach der ganzen Aktion gingen wir nicht mehr zum Optiker, ich hätte dafür keine Geduld gehabt. Stattdessen schlug ich vor, endlich mal Nägel mit Köpfen zu machen wegen einem neuen Esszimmertisch. Wir haben ja vor zwei Jahren bei dem großen Umbau bis auf den großen Schrank im Esszimmer komplett die erste Etage neu möbliert, Küche Esszimmer, Garderobe etc. fast ausschließlich mit Ikea. Hab ich schon mal erwähnt, daß mein Mann Ikea liebt?! 😉 Nun ja, der Esszimmertisch ist super von den Maßen (84 cm Breite, 140 cm Länge auf 220 ausziehbar) Das Problem ist die Breite bei uns, das Zimmer ist halt eng. Eine 90iger Breite ist das maximalste was geht, Schmaler ist mir lieber. Der Ikeatisch ist nun mal leider nach den zwei Jahren schon recht unschön geworden. An den Kopfenden platzen die geklebten Kanten auf und das sieht scheisse aus. Klar könnten wir den sicher zurückgeben, aber das wird mit dem nächsten auch passieren. So sehr ich unsere Küche mag, auch hochwertig wie sie ist, der Tisch ist fürn Arsch. Also ging es zu einem der größten Möbelhändler hier und wir haben nach ca. 2 Stunden auch was gefunden, bestellbar in der passenden Farbe und ein besseres Ausziehsystem wo keine Tischbeine dann mehr stören. Breite allerdings 90 cm. Nun ja, es wird schon gehen. Dieses komische Maß wie bei Ikea gibt es sonst nur, wenn man den Tisch vom Schreiner bauen läßt. Da mein Haus und Hofschreiner, der das Arbeitszimmer mir hier gebaaut hat, jedoch in Rente ist, hab ich einfach keinen Bock einen neuen zu versuchen. Der Schreiner der hier beim Umbau die Fenster gesetzt hat, wäre eine Option gewesen, aber mein Limit war auch 1000 Euro, mehr wollte ich für den Tisch nicht ausgeben und das schließt den Schreiner auch wieder aus… Lange Rede…. Wir haben einen gefunden und den bestellt.

Irgendwann waren wir wieder zu Hause haben unsere freitägliche Asiabestellung frech weg mal am Samstag gemacht und einen Film geschaut. Mir sind dabei fast die Augen zugefallen. Um halb 9 sagte ich zu Jim: Ich bin total müde, ich will ins Bett. Der war ganz erstaunt und meinte nur: O.K. ich les dann noch. Ich bin wohl auch direkt eingeschlafen und hab gepennt bis am nächsten Morgen um kurz vor 8. Also über 11 Stunden 🙂
Wir sind dann hoch, haben geduscht und es ging in den evgl. Gottesdienst. Der war sehr schwach besucht, aber ich sah das Strahlen in den Augen der Pfarrerin als sie uns erblickte 🙂 Die Arme ist wieder total erkältet und hat beim Abschied sich nicht an die Tür gestellt um keinen anzustecken. Zu Hause hab ich ihr per WhatsApp gute Besserung gewünscht. Irgendwann später schrieb sie nur, sie hätte sich total gefreut uns zu sehen an dem frühen Morgen und wie es uns ginge. Klar hab ich geantwortet und ihr weiterhin gute Besserung gewünscht.
Nach dem Gottesdienst haben wir eine knappe Stunde Pause und dann geht es in die katholische Kirche zur ScholaProbe. Die war wieder richtig gut, vor allem weil wir einiges an Gregorianik machen um in der Fastenzeit zu singen 🙂
Zu Hause gab es dann ein spätes Frühstück mit Spiegelei. Ich ging danach auf den Speicher, hab die Heizung kontrolliert und die Isolierkammer darum wieder zusammengebaut 😉 . Danach ging es in die Küche und ich hab stundenlang Gemüse geschnibbelt für den Eintopf den ich gekocht hatte. Und wieder bemerkt: Ich kann einfach nicht für 2 Personen kochen. Ich habe sage und schreibe fast 8 Liter Eintopf gekocht für 2 Personen. Jim hat sich schief gelacht 😉
Der Eintopf ist lecker geworden, ich esse heute noch davon und morgen und werden einen Teil davon einfrieren 😉 Aber ist schon lecker so ein Eintopf mit Rindfleisch, eine wunderbare kräftige Brühe, paßt gut zur Jahreszeit.

So, nun schicke ich die gefühlten 5 Kilo Text mal auf die Reise, der ist so im Laufe des Morgens entstanden mit ganz vielen Lücken wie Kaffeekochen, mit Jim telefonieren, ein wenig rumsurfen, woanders kommentieren, etc. Ist das nicht schön, einfach mal unkoordiniert, ungeplant und verstrahlt zu sein 🙂
Ich genieße das gerade in vollen Zügen 🙂

Paßt auf Euch auf da draußen!

P.S. Danke für Eure Gedanken zu den letzten beiden 101-Fragen-Einträgen 🙂 Das Projekt beginnt mir Spaß zu machen 🙂

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Voll, voller, am Vollsten

aber trotzdem gut war mein Wochenende 🙂

Freitag hatte ich ja um 18 Uhr Klavierstunde, aber ich Depp, hatte ja die Woche davor um 17 Uhr, weil CB was schieben mußte und ich lauf halt für 17 Uhr hin. Das war schon mal der erste große Lacher, auch die andere Schülerin die schon da war für ihre Stunde stimmte mit ein. Ich bin also zurück nach Hause getapert und hab erstmal meinen Mann begrüßt. Ein wenig ausgetauscht und danach hab ich mich aber mit dem Auto (obwohl es zu Fuß nur knappe 7 Minuten zu CB sind) aufgemacht, weil wir uns verquatscht hatten und ich zu spät dran war 😉 Die Stunde lief sehr gut, CB freute es, daß ich das Adagio schon auch weiter geübt hatte (sprich nicht nur bis zur Fermate). Wir gingen den Rest gemeinsam durch und sie hat mit mir einen anderen Fingersatz für den Lauf am Ende des Stücks erarbeitet. Und dabei passierte es dann: Ganz am Schluß, als ich im letzten Takt im Lauf mit rechts 5 auf dem F landete, saß ich wie ein Ochse vor dem Berg und überlegte fieberhaft, wie ich mit der 1 auf das D komme, CB sah mich an und fragte: Was ist denn das Problem? Ich: Ich weiß nicht wie ich mit der 1 aufs D soll. Sie schaute mich verwundert an und meinte: Finger zusammenziehen… Ich schaute wieder auf meine Hände und brach in schallendes Gelächter aus. Sie auch, wir lachten minutenlang, ich bekam mich nicht mehr ein 🙂 Wirklich, so was Einfaches, ich mach das dauernd bei den Stücken mit Oktavengriffen etc. und ich saß hier und hatte vollkommen einen Blackout. Das Lachen tat wunderbar gut und sie meinte nur: Es ist immer wieder schön, wenn ich Dir helfen kann 🙂 Du bist echt eine Knalltüte 🙂 Und da muße ich noch mehr lachen. Es ist herrlich mit ihr befreundet zu sein, auch wenn wir die Klavierstunden offiziell machen, ich bekomm da keinen Freundschaftspreis oder so, das will ich auch gar nicht 🙂

Am nächsten Tag kam die Dame nicht um 9 Uhr vorbei, die mich zu der fußweiten Garage mitnehmen wollte zur Besichtigung. War mir aber eine Viertelstunde später auch total egal, wir machten uns fertig für den 10 Uhr Friseurtermin. Nach diesem sind wir in den Baumarkt und haben Spanngurte gekauft um den Flieder zu stützen, der die Kletterrose trägt und mal ein paar anständige Rosenscheren bzw. Astscheren und DICKE Handschuhe gekauft :). Weiter denn in den Supermarkt und haben Lebensmittel eingekauft. Danach sind wir weiter ins Decathlon und haben nach Wind/Regenjacken geschaut. Meine alte hab ich anscheinend entsorgt bzw. irgendwo vergessen, die hatte ich immer mit nach Irland. Die Jacke war gut windgeschützt, aber weniger für den Regen geeignet. ABER,  das hab ich auf meinen zahlreichen Irlandreisen auch noch nie gebraucht!  Nun wurde uns dauernd nahe gelegt uns damit einzudecken (vom Reiseleiter und der Pfarrerin) deshalb waren wir mal schauen. Ich hab mich in eine supergeile Jacke verschkuckt, Jim hat sich auch eine rausgesucht und meinte dann: Mir ist das zu teuer, wir benutzen die doch sowieso nie. Da griff er ins andere Regal nach Regenponchos. Da es mir auch nicht behagte, den lieben Gott mit einer Regenjacke herauszufordern, denn ich hatte ja nie eine mit nach Irland, griff ich auch nach einem Poncho. Die Anprobe war o.k. und die Teile waren viel günstiger. Und man kann sie zu kleinen, leichten Vierecken zusammenfalten und in die Tasche tun. Ich hab massenhaft Jacken, schöne Jacken und eine davon wird auch mit nach Irland genommen. Und im Falle eines Falles, kommt der Poncho drüber 🙂

Im Anschluß sind wir auch zu Ikea rein. Ich mach es kurz. Wir kamen mit zwei riesigen Spiegeln raus und zwei neuen Seifenspendern 🙂 Den einen Spiegel in einem weißen Rahmen wollte ich im unteren Flur haben, den anderen (gleicher Stil, aber braun/schwarzer Rahmen) als „drittes“ Fenster im Wohnzimmer, über der Kaminbank. An beiden Stellen hingen vor dem Umbau große Bilder, die nach dem Umbau auch farblich nicht mehr einpaßten, also haben wir die entsorgt (waren Drucke, die Rahmen taten mir leid, aber egal…) und für diese Stellen wollte ich sowieso Spiegel haben um das Haus bzw. die Zimmer optisch zu vergrößern. Wir waren am Samstag über 6 Stunden nur unterwegs, ich hatte keinen Bock mehr die Spiegel anzubringen oder was im Garten zu machen, mein Fuß wollte das übrigens auch nicht mehr. Es wurde nur noch gegrillt und abends schauten wir einen Film.

Sonntag waren wir recht früh wach, Jim ja sowieso, und nach einem kurzen Frühstück hieß es Spiegel anbringen. Da war es halb 10. Jim hatte Bedenken zu bohren, ich nicht. Ich hab nur zu ihm gesagt: Der Erste der klingelt und sich über das Bohren beschwert bekommt zur Antwort: Danke für den Hinweis. Ansonsten geh in Dich und überlege ob ich nicht mehr Grund hätte mich über Dich/Euch zu beschweren. Jim sagte darauf nichts mehr und grinste nur, denn er weiß wie sehr mich rechts und links die Nachbarn mit dem ständigen Lärm nerven und ich zu nett bin und nichts sage. Dafür hab ich ja wohl genug Bonus angehäuft, Sonntag 4 Löcher in die Wand zu bohren! Nach guten 2 Stunden hingen die Spiegel endlich. Tausendmal gemessen, lange Gedanken um die Höhe, Tiefe, Abstand links, Abstand rechts etc. gemacht und das Ergebnis ist toll 🙂 Tja und dann ging es in den Garten für über 4 Stunden. Die Rose hat einige Dornen weniger, wir einige Dornen mehr in den Armen, Händen, Beinen 😦  aber Jim war danach total glücklich und es sieht wieder offener und sehr viel gepflegter aus 🙂 Zum Abschluß waren wir dann duschen und gingen zum Türken einen Döner essen 🙂

Irgendwo zwischen drin, hab ich jeweils eine Stunde am Samstag und Sonntag Klavier gespielt 😉

Volles Wochenende, aber nur mit Dingen die wir machen wollten :), oder der andere machen wollte und der Partner dann eben mithalf 🙂 Ein WE zu zweit, schön wars 🙂 Die nächsten 5 Wochenden werden anders aussehen, zugeplant und Sohn2 wird auch an dreien davon da sein… 🙂

Kommt gut in die neue Woche 🙂

Dienstage sind wie Montage

wenn der Montag ein Feiertag war 😦
Eigentlich ist es noch schlimmer, denn durch das länger Freihaben fällt der Dienstag noch schwerer… O.K. genug über Müdesein…

Das WE war ausgefüllt mit Aktivitäten. Am Samstag morgen das Geschwisterfrühstück, trotz dem zugegzogenen Himmel haben wir auf der Terrasse gedeckt und das Wetter hat gehalten 🙂
Eigentlich waren wir gar nicht dran mit dem Frühstück ausrichten, aber meine Schwester hat in die Frühstücksgruppe geschrieben, daß sie krank geschrieben ist und wir uns deshalb in einem Café treffen, weil ihr die ganzen Vorbereitungen incl. Einkaufengehen zu viel sind, da hab ich dann geantwortet, das Jim und ich es ausrichten, denn zu Hause finde ich es schöner als im Café. Deshalb war ich schon Donnerstag nachmittag nach dem Arztbesuch das meiste einkaufen für Samstag. Dort im Laden an der Wursttheke hab ich eine Schulfreundin und ehemals beste Freundin meiner Schwester wieder getroffen (was mindestens 2 mal im Jahr passiert) und wieder hatten die beiden trotz meiner Hilfe (ich gebe ihnen gegenseitig mindestens 1 mal im Jahr ihre Handynummern gegenseitig…) noch nicht zusammengefunden. Irgendwie hatten sie sich vor etlichen Jahren aus den Augen verloren und bekam es nicht auf die Kette mit einem Wiedersehen. Also hab ich „Freundesamor“ gespielt und gesagt: CS, dann machen wir es doch ganz einfach. Am Samstag morgen ab 10 ist meine Schwester zum Frühstück da, komm doch einfach vorbei. Das fand sie klasse, ich hab ihr erklärt wo ich wohne und wir hatten vereinbart, dass sie Punkt 10 da sein sollte um meine Schwester zu überraschen, die ja sowieso immer zu spät kommt 😉
Und was soll ich sagen: Es hat geklappt. Meine Schwester und sie lange sich lange total verheult in den Armen, nach einer Stunde ging CS dann und wir gingen zum „normalen“ Frühstück über. Meine Schwester war einfach nur geflasht. Nun haben sie gegenseitig Nummern getauscht. Ich hab eigenhändig in beider Mädels Handys die gegenseitige Nummer eingetragen und nun können sie whatsappen 🙂
Ich hab mich total für meine Schwester gefreut. CS und sie waren jahrelang, auch nach der Schule die dicksten Freunde. Dann kamen die Kinder etc. Meine Schwester ist 40 km weiter weg gezogen und deshalb haben sie sich aus den Augen verloren… Die Wiedersehensfreude der beiden mitzuerleben war die reinste Freude und ich hab auch ein paar Tränen verdrückt, weil ich mich so für die beiden gefreut hab.

Nach dem Frühstück sind mein Mann und ich schnell ins Gartencenter um den japanischen Fächerahorn zu holen. Wir wollten unbedingt in dieser Ecke was haben. Jim hatte vor zwei Jahren einen Olivenstamm hingestellt, aber da dort nie Sonne ist, hat das arme Ding nur dahinvegetiert. Ich denke dem Ahorn wird es dort besser gehen 🙂

Und schon mußten wir zur Generalprobe. Die verlief katastrophal. Vor allem bei zwei hebräischen Liedern… Sonntag war dann mal endlich länger schlafen angesagt und ein wenig im Haus räumen und Kleinigkeiten erledigen… Und um 18 Uhr mußten wir schon bei der Nacht der Kirchen sein. Unsere Gesänge liefen gut, einmal hab ich den Einsatz bei einem Lied verpaßt und schon ins Vorspiel reingesungen. Die Bassstimmen eröffneten das Lied. LB hat Gott sei Dank reagiert und sich schon beim 2. Ton mir angeschlossen und CB hat innerhalb eines Taktes aus dem Vorspiel mit dem Klavier ins Hauptspiel eingefunden 🙂 Im Nachhinein fand ich es total witzig 😉 Leider ging das Thema: Die drei Weltreligionen vorzustellen und zu repräsentieren total unter. Der Vortrag über das Judentum und die Religion wurde nach 10 Minuten zu einer 50 minütigen deutschen Geschichtsstunde. Ich hätte kotzen können. Statt mal zu erklären warum im Judentum gewisse Dinge praktiziert werden, wie bspw. koscher essen etc. um eben mal die Religion zu erklären, hatten wir dann sowas wie: In Straße xy wohnt Familie xBaum, die verschwand dann und dann in Straße yz wohnte Familie xstein die verschwand dann und dann etc.
Sorry, das stelle ich mir nicht drunter vor die Religion zu präsentieren und die Gebräuche und das Leben zu erklären.
Schlimmer wurde dann der muslimische Teil. Die Syrer hatten Videos vorbereitet. Es ging eigentlich nur um den Bruderkrieg und zwei Storys von Flüchtlingen. Klar war das ergreifend. Aber nicht einmal wurde der Islam erklärt. Wie die Religion aufgebaut ist, was ihre Wurzeln sind, warum die so oft beten etc. NICHTS.
Um 22 Uhr begann dann der ökumenische Schlußsegen. Ich war froh, daß unsere evangelische Pfarrerin auch da war, denn die mag ich sehr und vor allem hatte sie schöne Text ausgesucht. Unser Cooperator (geweihter katholischer Priester, aber ohne die ganzen Verwaltungsaufgaben) ging mir auf den Sack. Der kommt immer so ins Schwadronieren…
Kurz und gut: Es war gemischt. Wir waren von 18 Uhr bis fast 24 Uhr in der Kirche, mit guten Momenten, aber auch mit ganz vielen nervigen Sachen. Nächstes Jahr mach ich wohl nicht mehr mit. Dann genieß ich lieber die Nacht der Kirchen, fahre die Kirchen ab, die ich nocht nicht kenne, als sowas bei uns mit zu gestalten.

Montags hab ich dann wirklich lange geschlafen, bis 11 Uhr und von 12 bis 2 hab ich am Klavier gesessen. Das tat gut. Jim hatte sich vorgenommen im Haus Schrammen im Flur und im Wohnzimmer auszubessern und hat das gemacht. Die Farben sind ja noch alle da. So hatte jeder seine Beschäftigung. Abends haben wir schön gegrillt.

Ein langes und schönes Wochenende und für mein Karma hatte ich die tiefe Freude meine Schwester und ihre alte Schulfreundin zusammengebracht zu haben 🙂

Morgen muß ich nach Düdo, incl. Übernachtung… Aber es gibt Schlimmeres 😉

Paßt gut auf Euch auf da draußen.

Höhle – Begriffserklärung


Ich hab mal ein altes Bild ausgegraben, das erklärt schon einiges liebe Linda.
Wenn man vor der Essgruppe steht, also weiter zurück geht, sieht das ganz dunkel aus, eben wie eine Höhle. Eigentlich ist es nur der Durchgang in den Garten 🙂 der durch die Rose quasi in eine Höhle verwandelt wird 🙂

Arbeit macht glücklich

zumindest hat Jim und mich die ganze Arbeit am Samstag auf der Terrasse glücklich gemacht 😉 PhotoGrid_1495962701837

Hier mal ein Vorher/Nachher Bild. Witzigerweise sieht auf dem VorherBild der Zaun gar nicht so kackbraun aus wie er in Wirklichkeit war. Wenn man aus der Terrassentür schaute, hat man immer auf diesen blöden braunen Flechtzaun geschaut, vor allem im Winter hat mich das gestört. Im Baumarkt hatte ich eine Lasur gefunden die PlatinSilber versprach und diese hab ich auch dann gekauft. Rechts auf dem Bild sieht man das Resultat nach dem Anstrich. Der Zaun ist sogar noch heller geworden als auf dem Bild. Es ist ein silbriges Weiß entstanden, durch das die Holzmaserung noch sehr gut durchscheint. Jim und ich sind begeistert davon 🙂  Wir haben den ganzen Samstag gestrichen und auch Laternen aufgehangen, den neuen Spiegel (ich liebe es auf der Terrasse einen Spiegel hängen zu haben. Wie ein „Fenster“ im Zaun, das gibt immer eine ganz heimelige Atmosphäre.PhotoGrid_1495963020370

Es ist unser Gartenwohnzimmer im Frühjahr und Sommer. Abends wurde dann alles an Illumination aufgefahren: die neuen Laternen und die kleinen Teelichter auf der Mauer. Wir haben am WE die 24 Trinkgläser ausgemistet und neue geholt (wir lieben die Ikea Pokale, leider haben die nach zwei Jahren schon recht viel Glaskorrosion). Die alten dienen nun als Teelichthalter und schmücken die Seitenmauern der Terrasse 🙂
Wir sind stolz auf unser SamstagTageswerk und haben nun schon zwei Abende auf der Terrasse genosen. Die Lasur riecht nur ganz leicht, es ist wirklich gut auszuhalten. Sonntag nachmittag war dann ChorProbe angesagt und danach grillen. Ein Rundum gelunges WE 🙂

bis ich dann Sonntag abend an die Heimautomation ging und den Harmony Hub eingerichtet hab. Nach einer guten Stunde war ich mehr als entnervt. Aber als alter ITler und „Bastler“ gibt man nicht auf und nach über Stunden lief eigentlich das, was ich mir so vorgestellt hab. Mit dem Kommando: „Alexa, schalte Couch ein“ werden nun im Wohnzimmer zwei Lampen eingeschaltet, der Fernseher eingeschaltet und auf Kanal 6 gestellt und gleichzeitig die Surroundanlage eingeschaltet. Mit dem Teil kann man noch mehr machen, aber da muß ich mich erst mal noch einlesen und schauen. Alleine das man für das Couchkommando drei verschiedene Apps und Accounts braucht um nachher alles bei der Alexa zu verknüpfen ist schon irre. Anwenderfreundlich ist das noch nicht. Wir stehen bei solchen Dingen noch am Anfang, für den normalen Endanwender ist das alles noch nicht tauglich. Den meisten Streß gab es bei mir mit den Accountverknüpfungen innerhalb der Apps. Es ging einfach nicht,  die App auf meinem Handy sagte dauernd das mein Passwort falsch sei. Als ich es dann auf dem Tablet versuchte (weiß der Geier wie ich auf den Gedanken kam, es war reine Verzweiflung) da funktionierte dann die Verknüpfung. Vielleicht haben die Apps Kompatibilitätsprobleme mit Android. Mein Handy ist auf Android 7.0 mein Tablet auf Android 5.x

Nun ja, es hat geklappt und ich bin gespannt, welche Funktionen ich noch im Laufe der Zeit aus Alexa, Harmony und TPLink rauskitzeln kann 🙂

Ach ja, während meinem zweistündigen Tippen mit etlichen Unterbrechungen hier, rief währenddessen die Praxis meines Orthopäden an. Freitag morgen hatte ich mir gesagt: Es reicht, Du rufst da jetzt an. Natürlich wurde ich nicht zum Arzt durchgestellt, er hatte zu viel zu tun. Ich bat um dringenden, heutigen (also am Freitag) Rückruf. Um ca. 15 Uhr am Freitag rief der Arzt schließlich an. Kurz und gut: Er fragte sich, warum ich mich noch nicht gemeldet hatte, er hätte die Tage an mich gedacht. Dann machte ich meinem Ärger Luft, daß ich zweimal angerufen hätte und er mir Termine mit dem anderen Arzt verschaffen wolle. Die Vorzimmerdame im April aber meinte, das wäre alles in der Mache und sie würden sich bei mir melden.  Er sagte das hätte er auch gemacht und ob ich nicht da gewesen wäre. Ich verneinte. Er  war dann total perplex und fragte nur: Hat sie meine Praxis nicht angerufen und Ihnen das mitgeteilt?  Ich verneinte und ich merkte wie er wütend wurde, dann sagte er: Herr X…. Ich versichere Ihnen ich hab mit dem anderen Arzt gesprochen und ihr Termin dort wäre am 12.04. gewesen. Mit welcher Dame aus meiner Praxis haben Sie gesprochen? Ich: Sorry, das weiß ich nicht mehr, bei Ihnen heben 4 verschiedene Mädels das Telefon ab, ich kann mir die nicht alle merken. Er: Ist nun leider schiefgegangen. Frau K. steht neben mir. Ich bin nächste Woche in Urlaub und werde nun Frau K. persönlich verantwortlich machen, daß sie am Montag einen Termin mit der anderen Praxis vereinbart und sie dann zurückruft. Es wird ein Mittwoch oder ein Donnerstag sein, ich bin leider in Urlaub, aber die Unterlagen nehmen sie mit, ich hab mit dem Kollegen ja schon gesprochen und dann reden wir nach meinem Urlaub nochmal. Ich: Alles klar. Dann warte ich auf den Anruf am Montag.   Und tatsächlich um 10 Uhr kam der Anruf, am Donnerstag mittag hab ich den Termin in der anderen Praxis bei dem anderen Orthopäden. Im Moment bin ich gerade glücklich und voller Hoffnung, daß wir endlich weiterkommen.

Paßt auf Euch auf da draußen! Und trinkt genug bei der Hitze 🙂