Und wieder im Büro

😉 was aber nicht ganz so schlimm ist, denn der Job macht ja auch Spaß 🙂
Die Feiertage sind rum, aber ich kann gerade nur einen kurzen Abriß hier loswerden (und kein Buch), denn in einer halben Stunde muß ich zu einem Termin und heute häufen sie sich wieder.
Die Feiertage waren entspannend. Der Gottesdienst am Karfreitag war der Sache geschuldet ein wenig drückend (man jubiliert halt nicht, wenn Jesus ans Kreuz geschlagen  wurde) aber trotzdem fühlte ich mich aufgehoben und angenommen. Samstags einkaufen war gar nicht schlimm und Sonntag war halt wirklich nur Müde angesagt. Samstag abends um 11 Uhr ins Bett und nicht einschlafen können. Ewig wachgelegen und um 4 Uhr klingelte der Wecker… Unser Singen lief gut und hat wahnsinnig viel Spaß gemacht 🙂 Meine Schwester und ihr Freund, mein Bruder und sogar BiAr kamen in den Gottesdienst um 6 Uhr um uns singen zu hören. Alles keine Kirchgänger und das zu dieser Uhrzeit, ich hab mich wahnsinnig gefreut. Nach dem Gottesdienst gab es dann bei uns zu Hause ein spontanes Frühstück 🙂 Also hab ich meine Familie doch an Ostern gesehen. Um halb 10 schmissen wir alle raus und sind dann zum evangelischen Gottesdienst aufgebrochen. Und das war so ganz anders als bei den Katholen. Familiärer, auch mit Taufe, einfach sehr schön. Aber das Festliche im katholischen Gottesdienst an dem Morgen wollte ich auch nicht missen. Ich mach einfach beides in Zukunft *lach*
An dem langen Wochenende hab ich recht viel Klavier geübt, aber am Sonntag nicht mehr. Ich war einfach nur platt und müde.
Die Zeit mit Jim war wunderschön, wenn das Wetter mitspielte sind wir auch mal spazieren gewesen 🙂
Gestern hab ich die neue Brille mal wieder aufgesetzt. Nach 2 Stunden hab ich wieder die alte genommen. Ich weiß, daß die neue nun in Ordnung ist, aber sie macht mich irre. Das hat meine jetzige aber auch getan damals… Ich will und kann mich momentan nicht an die neue gewöhnen, warum auch?! Sie war als Ersatz (mit gleicher Stärke) gedacht und dazu degradier ich sie jetzt. Wenn die jetzige kaputt geht, werde ich mich an die neue gewöhnen müssen, im Wechsel kann ich sie sowieso nicht tragen. Mein Usprungsgedanke war: Eine Ersatzbrille zu haben. Punkt, die hab ich jetzt. Klar hat sie ein Schweinegeld gekostet, aber ich quäl mich erst wenn es sein muß. Zu sehr hab ich die Eingewöhnung mit meiner jetztigen noch in den Knochen (da hab ich zweimal getauscht und trotzdem noch drei Monate dann gebraucht) und von der neuen, hab ich ja von Mitte Dezember bis Mitte Januar es versucht und dann die alte wieder aufgesetzt. O.K. Gläser sind nun auch dort getauscht, aber es ist wohl die andere Größe, die mich irre macht.
UND DAS WAR ES NUN MIT DEM KOTZIGEN BRILLENTHEMA!!!!
Das kommt erst wieder auf Tablett, wenn ich eine neu brauch!

Am Karfreitag und am Ostersonntag haben mich verschiedene Leute drauf angesprochen, ob ich im neuen Chorprojekt nicht mitmache. Sie würden mich vermissen etc. Ich werde heute abend glaube ich mal zur Probe gehen…
Ich vermiss das Singen ja auch, die Schola ist mir eigentlich zu wenig.
Ich weiß, es kostet viel Zeit, aber es fehlt mir. Also muß ich wohl andere Sachen runterfahren. Ich werfe mal einen strengen Blick in meinen Kalender 😉

So, der kurze Abriß war nun doch länger…
Alles gelesen hab ich bei Euch soweit…

Paßt auf Euch auf da draußen

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17. Was hast du im letzten Jahr nicht gesagt, was du vielleicht gerne gesagt hättest?

101Fragen also die Fragen gehen schon ans Eingemachte… Da fällt mir SB (meine Kleine) ein, gerne hätte ich zur ihr gesagt: Werd endlich erwachsen! Du bist 42, der Prinz auf dem Schimmel kommt nicht mehr, dafür kann auch keiner was, find Dich damit ab und überleg Dir wie Du langjährige Freunde wie mich behandelst, sonst stehst Du im Leben bald alleine da! Gerne hätte ich auch zu CB gesagt: Der ProjektChor geht mir auf den Sack. Nötige mich und den Teil der Schola nicht zu gemeinsamen Proben mit einem Haufen von Anfängern, die aus Langeweile sich dem ProjektChor angeschlossen haben, aber sich keine Mühe geben mit Singen. Aber das tat ich nicht, aus tiefempfundener Freundschaft zu ihr 🙂
Das waren so die beiden Punkte/Dinge die mich mit am stärksten belastet hatten, mich Kraft gekostet haben, wo ich Ausdauer beweisen mußte. Letztlich ist alles irgendwann zum Glück vorbei gewesen. Die Freundschaft zu SB und das Projekt. Halleluja 🙂

12. Wem hast du im letzten Jahr geholfen und womit?

101Fragen da fällt mir RK ein, mein Ziehsohn 🙂 Ihm durch seinen Master geholfen und ihn dann ermutigt sich was Neues zu suchen, nicht bei uns in der Stagnation auszuharren. Auch wenn es schwer war ihn gehen zu lassen. Aber ein junger Mann von 24 mußte hier raus, an unserem Standort sind wir auf dem absteigenden Ast. Ohne mein Zutun wäre er sicher noch länger geblieben, weil er dachte, er muß die Hilfe, die er durch mich und seine Kollegen erfahren hatte „abarbeiten“. So bin ich stolz, daß er nun in einem Weltkonzern auch anfangen konnte und sich super macht dort 🙂 Und vor allem: Er hat dort Aufstiegschancen.
Ja, das war so glaube ich das für mich Bewegendste in Sachen Hilfe… Spontan fällt mir noch ein, daß ich CB geholfen hab und dem ProjektChor beigetreten bin, für die afrikanischen Sachen, weil sie dringend Männer brauchte…, aus dem Grund wohl bemerkenswert, weil es mich viel Kraft und Zeit gekostet hat, wie die Leser wohl unter dem Jahr rauslesen konnten 😉
und mein Bruder der die neue Hüfte bekam, ich fast täglich ins Krankenhaus fuhr und die Katze (trotz Katzenallergie) täglich versorgte… Ja ich bin ein Held 😉
Letztlich muß ich sagen: Ich helfe Menschen die ich liebe gern und gebe viel von mir. Ob ich das noch ausweiten muß fragt mich gerade eine innere Stimme leise … Auf Menschen die ich vielleicht weniger kenne… Weiß ich nicht, muß ich bei Gelegenheit mal drüber nachdenken… (dann macht man es nie, ich weiß…)

Die Zeit rennt

IMG_20171218_103254.jpg aber wann tut sie das mal nicht?! Letzten Freitag bin ich einfach nicht mehr zum Bloggen gekommen… Dafür war ich aber endlich, als ich zu Hause war, auch mal wieder am Klaver und das tat gut 🙂 Wir haben uns dran gehalten nicht viel zu machen am WE, allerdings sind wir Samstag morgen früh raus, denn Freitag nachmittag hat der Optiker angerufen, die neue Brille sei fertig. Nun bin ich wieder in der Eingewöhnung der Neuen. Genau wie bei der alten, haben die Herrschaften mir prophezeit, daß ich mit der nicht am Monitor arbeiten werde können. Und im Moment ist das auch wirklich ätzend damit. Das WE war schon geprägt mit müden Augen und Kopfschmerzen. Aber da muß ich durch. Eine Monitorbrille hatte ich schon mal, die macht mich noch mehr irre. Die alte hat nach einer gewissen Zeit auch gepaßt (nach fast 3 Monaten) ich hoffe mit der geht es schneller. Altersichtigkeit, Horhautverkrümmung in Kombi mit Weitsichtigkeit incl. einer Differnze von über 4 Dioptrin zwischen den Augen fordern ihren Tribut. Ich weiß noch gar nicht, ob ich mit der Brille Klavier spielen kann, egal, wird sich zeigen, einen Kopf mach ich mir später drum 😉 Nach dem Optiker sind wir zum Friseur am Samstag, danach in die Chorprobe und dann sind wir zu Ikea was essen. Mein Mann liebt dort das Hirschgulasch und mir war das weit aus angenehmer dort hin zu fahren, als noch selbst was zu kochen. Der Abend war Couch und Fernsehen angesagt. Sonntag war keine ChorProbe und die katholische Kirche wäre dran gewesen mit Besuch. Zu uns geh ich ja nur alle 14 Tage, weil nur dann der Gottesdienst um 09:30 Uhr ist, die Woche drauf ist er immer um 10:45 Uhr. Unsere Pfarrerin muß Sonntag Morgens zwei Gottesdienste halten und daher der wöchentliche Wechsel. So fühlt sich keine Gemeinde benachteiligt. Und bei mir paßt das ja auch, weil ich so weiterhin ja zwei Kirchen bedienen kann. Auf jeden Fall hab ich schon damit geliebäugelt nicht in den Gottesdienst zu gehen. Gegen 7 Uhr am Sonntag morgen bin ich kurz hoch um der Natur Gehör zu schenken und dann bin ich wieder ins Bett gekrabbelt. Hab ich an den unruhigen Jim gekuschelt, der war hellwach und stand auch bald auf. Ich schlief wieder ein und hab, man glaubt es kaum, bis 12 Uhr gepennt! Das gab es schon seit Jahren nicht mehr. Letztlich zeigte mir das, daß ich es gebraucht hab. Dementsprechend kurz war der Sonntag… Aber es war gut so, ein superruhiges Wochenende zu verbringen. Ich hab nichts vermißt! Sonntag lag das Handy den ganzen Tag in der Küche und hab erst heute morgen gesehen, daß verschiedene Leute mit angeschrieben hatten und eigentlich auf Antwort warteten. Das war mir heute morgen aber auch so egal. Wenn es dringend gewesen wäre, hätten sie ja anrufen können 😉  Man darf sich nicht zum Sklaven von dem Teil machen.

Ansonsten bin ich gerade wieder total müde. Der Schnee heute morgen hat mich dermaßen angekotzt, ich kann es nicht beschreiben. Jim ist ja sehr früh auf um nach HD zu fahren, ich bin ausnahmsweise liegen geblieben und hab heute erst um 9 Uhr angefangen. Ich merke, daß ich auf eine Ist-mir-alles-egal-Spur komme. Vielleicht auch Selbstschutz… Ich muß nur noch 4,5 Arbeitstage rumkriegen und dann ist frei angesagt. Unter der Woche werde ich jetzt jede Pause schon Besorgungen machen damit das alles nicht zu viel wird am Freitag. Samstag wird mich keiner in einen Laden kriegen, definitiv nicht.

Samstag in der ChorProbe hab ich vesprochen kommenden Dienstag noch einmal mitzuproben. Der 3. Bass (auch ein Gastsänger)  hat Streß in seiner Stimme zu bleiben und wenn LB und ich nicht da sind ist er total aufgeschmissen. Ihm zuliebe hab ich für morgen also zugesagt. Aber das Schöne ist: Am kommenden Sonntag 23:30 Uhr ist das alles schon Geschichte. Und der ProjektChor dann sowieso 🙂 Hört sich alles so negativ an, ist es aber eigentlich gar nicht. Wenn ich singe geht es mir gut, ob im Gottesdienst oder in der Probe. Die Umstände nerven mich halt nur und die unterschwelligen Anspielungen, weil ich mich Dienstags ausgeklinkt habe. Daran trägt einfach CB die Schuld, weil sie meinte sie könne über mich so verfügen wie über ihren Mann und es nicht aufgeklärt hat. Ist nun aber nicht mehr wichtig. Noch 2 Proben und der Heilig Abend und dann wars das ja 😀

Wegen dem Holland Urlaub mach ich mir gar keinen Streß. Auch nicht wegen Klamottenbügeln oder so. Schließlich haben wir dort ein Haus. Sprich ich kann dort auch bügeln etc. Ich schmeiß meine Klamotten einfach nur in eine Tasche und gut ist 🙂 Das wird also entspannt ablaufen 🙂

Gestern nachmittag hab ich auch beschlossen, daß ich keine Weihnachtskarten schreibe. Vielleicht eine noch an meinen Halbbruder, mal sehen heute abend. Aber sonst keine. Keine nach Sizilien etc. Meine Akkus sind leer. Bin auf Sparbetrieb 😉

Paßt auf Euch auf da draußen!

 

Endlich ein wenig

Zeit… Die Tage in Düdo waren voll und anstrengend. Gestern morgen dann hierher gefahren um halb 11 war ich hier und um 11 Uhr ins nächste Meeting bis knapp 15 Uhr (Pause war  20 Minuten 😦  ) ein wenig nachgearbeitet und um 16 Uhr eine ätzende Telefonkonferenz mit zwei Handyteilnehmern. Ich hasse Telcos mit Handynutzern! Egal, auf jeden Fall war ich froh, daß ich gestern abend dann endlich in der Kirche saß und die Stille Zeit genießen konnte. Zu Hause hab ich dann Nägel mit Köpfen gemacht. Die Klavierstunde heute abend abgesagt. Morgen nachmittag die Thera abgesagt. Ich hab mich nur auf einen ChorProbe festnageln lassen und das auch nur CB zuliebe. Das Benefizkonzert zu dem wir Freikarten haben am Samstag Abend hab ich auch abgesagt. Es reicht! Ich brauch Zeit für mich und meinen Mann, aber vor allem mal für mich. Es ist Advent und Zeit der Besinnung. Deshalb auch Absage der Thera. Ich will mich vor Weihnachten nicht mit irgendwelchen Erkenntnissen belasten. Einfach nur ich sein.

Letzten Samstag waren wir noch beim Optiker für eine neue Brille. Es geht mir auf den Sack keine Ersatzbrille zu haben. Wir waren nicht mehr beim großen F. Stammleser erinnern sich an das Drama. War ja auch nur als Versuch gedacht, weil mein Alteingesessener Optiker den Laden dicht gemacht hatte. Nun bin ich wieder bei dem Optiker bei dem ich meine ersten 30 Lebensjahre verbracht hab 😉   Klar ist ER nicht mehr da, aber der Laden wir in seinem Sinne weitergeführt. Ich bin ja damals nur weg, weil meine Nachbarin Optikerin mit eigenem Laden bei uns um die Ecke war und bei IHM gelernt hatte, von daher wußte ich ja was ich bekomme. Ich hoffe das das mit der neuen Brille nicht so ein Hin und Her wird wie mit der aktuellen, die mal gerade 1,5 Jahre alt ist.

Morgen noch zwei Termine und dann ist Wochenende. Aber heute abend nichts vorzuhaben und auch morgen nicht ist wunderbar. Samstag Friseur und Maniküre und nachmittags Chor und das reicht dann auch schon wieder 🙂

Klavier hab ich schon über eine Woche nicht gespielt. Wenn ich mal zu Hause bin fühl ich mich zu ausgelaugt und kaputt mich hinzusetzen und die Weihnachtslieder zu üben. Und zum Wiederholen hatte ich auch keinen Bock. Wie heißt es in allen Broschüren immer so schön: Ein Zeichen zum Burn Out ist es, wenn geliebte Hobbys zur Belastung werden… Nun ich hab die Zeichen erkannt und zumindest für dieses WE die Notbremse gezogen. In der Arbeit kann ich nichts abstellen, dann muß es eben privat sein. Und falls ich mich nächstes Jahr nochmals für den ProjektChor anmelden soll, dann darf mir jeder, auch ihr meine lieben Leser, in den Arsch treten 😉 Nächstes Jahr gibt es nur Schola und Klavier, AUS, BASTA!

Hier auf der Arbeit stehen Veränderungen an. Ein AL wird wohl gehen (zum Teil wird es ihm auch sehr sehr nahe gelegt, was ich absolut verstehe… ) und seine Mitarbeiter (11 Stück) müssen auf uns verbleibende ALs umgelegt werden dann. Mal sehen wie das sich noch entwickelt. Deshalb will mein Boss mir auch nicht den Freitag frei geben, sprich meine Arbeitszeitverkürzung von DREI Stunden… Ich halt mal noch die Füße still, aber vergessen ist das Thema nicht. Aber erst muß jetzt mal der „Kollege“ weg und dann sehen wie die Umverteilung stattfindet. Dann kann ich das wieder eher abschätzen.

Der „Kollege“ der geht, ist ein Arsch. Er ist homophob und ich ecke dauernd mit ihm an. Schon seit Jahren. Endlich ist er bei unserer HR-Dame mit seinem Pöbeleien und NICHT-Business-Verhalten auch aufgefallen und man verhandelt nun schon seit 3 Monaten über eine Aufhebung. Für mich ist das eine Farce. Da ich zufällig alles mitbekommen hab und mich mit dem Arbeitsrecht gut auskenne, weiß ich, daß der Arbeitgeber eine fristlose Kündigung sofort durchbekommen hätte. Dafür hätte aber unser Personalchef Eier in der Hose haben müssen. Da diese wohl wieder mal nur die Größe von M&Ms haben, wird halt so verhandelt… Letztlich bin ich froh wenn der Typ weg ist. Auch wenn ich wohl hauptsächlich wegen ihm nun meine Arbeitszeitverkürzung nicht kriege.

So muß wieder ran.

Paßt auf Euch auf da draußen 🙂