30. Was macht dir an deinem Beruf am meisten Freude?

101Fragen das es so wunderbar zweigleisig ist. Ich bin noch recht tief in den IT-Dingen drin. In „meiner“ Software die ich administriere. Aber ich hab auch viel mit Menschen zu tun. Mit meinen Mitabeitern die ich leite, fördere und weiterbringen kann und will und mit anderen im Konzern. Es macht mir einfach Spaß mit Leuten zu interagieren, diskutieren, zusammenzuarbeiten und gemeinsam gesteckte Ziele zu erreichen. Einfach nur den ganzen Tag im Keller sitzen und an meiner Software basteln, wäre das Ödeste der Welt für mich. Das andere Extrem, jeden Tag nur Reden, Lenken, Leiten zu müssen wäre der andere Horror für mich. So hab ich beides. Mal überwiegt das Eine, mal das Andere und das gefällt mir daran so gut. Und das es so gut bezahlt ist 🙂

Advertisements

29. Was bedeutet Erfolg für dich?

101Fragen ich fühle mich gut wenn ich erfolgreich bin. Aber das tut doch jeder, oder?! Ohne Erfolge ist das Leben langweilig. Nur an meinen Erfolgen kann ich mich messen, bzw. den Weg den ich dahin nahm, der macht mich messbar. Deshalb können auch Mißerfolge ein Erfolg sein, auch wenn es nur ein rein persönlicher ist, weil ich dann weiß, wie ich es nicht mehr zu machen hab. Erfolge sind mir wichtig, einfach auch für mein Ego. Wenn ich eine Sache gut gemacht hab, will ich auch das andere das bemerken. Und ich würde niemals sagen: Ist doch nicht der Rede wert. Denn das stimmt nicht. Wenn ich für was gearbeitet hab, erfolgreich war, dann kann man auch drüber reden. Und sich freuen 🙂 Übrigens, bei Mißerfolgen ist das Reden NOCH wichtiger 😉

28. Hast du für deine Erfolge gefeiert?

101Fragen *lach* die Frage ist ein wenig merkwürdig… Müßte die nicht lauten: Hast Du Deine Erfolge gefeiert? Ich will sie mal so interpretieren, das andere macht für mich keinen Sinn.
Erfolge feiern… Nein, ich bin nicht der der auf wilde Feiern steht. Bei mir ist es eher das genießen. Unter anderem sind wir ja im letzten Jahr bürotechnisch umgezogen und ich hab mein von mir gewünschtes Büro bekommen. (das hatte ich ursprünglich an zwei Mitarbeiterinnen abgegeben, die dann aber doch ein anderes wollten….) sprich ich bekam doch das Büro, das mir persönlich lieber war. Und ich genieße es eigentlich jeden Tag. Es hat mehr Licht als die anderen (den beiden Mädels war es zu hell und sie wollten unbedingt eine Jalousie drin haben, die aber im Budget nicht mehr drin war…) und ich fühle mich wohl. Und das jeden Tag, an dem ich da bin. Das ist mein Feiern 🙂

27. Was war dein größter Misserfolg letzten Jahr und was hast du daraus gelernt?

101Fragen na die Frage ist nun absolut schwer. Denn Mißerfolge ist so negativ… Letztlich sind es Erfahrungen die man gesammelt hat… Ich überlege… Und überlege … und es fällt mir nichts ein. Sicher gab es einiges das nicht so lief wie ich es mir vorstellte. Aber Misserfolge. Dinge die ich nicht beeinflussen kann, sind weder meine Erfolge, noch meine Misserfolge. Wie z.Bsp. das leidige Thema Fuß, das noch immer aktuell ist, ich aber angehe oder immer wieder angehe. Erfolg oder Mißerfolg muß von mir initial geleitet sein, oder zumindest eine große Beteiligung von mir haben. Und ich gestehe, mir fällt nichts ein. Trotz intensiven Nachdenkens… Also kann nichts so schlimm gewesen sein, sonst wäre es in meinem Hirn verankert…

26. Was war dein größter Erfolg im letzten Jahr und was hast du daraus gelernt?

101Fragen

Aber Hallo… Spontan fällt mir dazu ein: Mit den Kindern auch mal einen Krach richtig auszutragen! Ja, das ist ein Erfolg über mich selbst gewesen. Über meinen Schatten zu springen. Meine Wut zu kontrollieren, sprich sie auch gezielt einzusetzen. Und auch mal zu schreien. Und meinen Mann mit anzuschreien. Sprich ganz ehrlich und offen zu sein. Die Kinder sind erwachsen, mein Mann auch. Und wir müssen nicht wie in den vergangenen Jahren eine Front bilden und ich muß Dinge, die mir partout nicht passen, schlucken, nur damit wir bei den Kindern ein gemeinsames Bild abgeben. Wir hatten letztes Jahr einen Riesenstreit als Tochter und Sohn1 da waren. Tochter hat noch die Freundin im Schlepptau gehabt und es gab im Vorfeld schon Diskussionen. Nach 2 Tagen ist es dann ganz eskaliert. Ich hab geschrien, rumgetost, Tochter angeschrien, meinen Mann angeschrien. NICHT mehr des lieben Friedens willen meine Fresse und Wut gezäumt. Und nachdem alle Argumente von beiden Seiten ausgeschrien waren, hab ich mich dem ganzen entzogen. Keine gute Miene zu bösem Spiel gemacht, denn weder mein Mann noch die Kinder sind bereit am nächsten Tag sowas aufzuarbeiten.

Gelernt hab ich daraus, daß egal was ist, man es rauslassen soll. Die anderen, zumindest meine angeheiratete Familie macht es ja auch aber ich bin da anders. Will es nicht eskalieren lassen, weil ich die gallopierenden Pferde nicht so schnell einfangen kann. Bei meinem Mann und den Kindern sind das immer nur Strohfeuer. Bei mir ist es heiße Kohle, die lange lange nachglimmt. Aus dem Grund beherrsche ich mich zumeist, damit ich gar nicht erst Kohle werde. Letztes Jahr hab ich es rausgelassen. Bin zur Kohle geworden und es war gut. Seit dem bin ich cooler geworden und denke: Sie sind erwachsen, Scheiss drauf! Als wir in Holland nach Weihnachten mit Tochter eine Diskussion wegen einer Versicherung hatten und sie meinte es immer besser wissen zu müssen, hab ich das Ganze so beendet: Tochter, wenn Du denkst, daß die Beratung Deiner Girlies besser ist als meine und die Deines Vaters, der über ein Jahr Versicherungen verkauft hat und Du so überzeugt bist von Deiner Meinung, dann mach es so. Frag uns einfach nicht mehr und damit ist das Thema jetzt beendet. Schmeiss Dein Geld raus, aber jammer später nicht bei uns rum! Das hätte ich vor dem besagten Streit nie so gekonnt. Ich bin halt anders erzogen. Gelernt hab ich dadurch: Kinder müssen ihre eigenen Fehler machen und sie müssen die Konsequenzen dann auch aushalten und das muß mein Mann dann auch noch lernen 🙂