8. Welchen Vorwurf gegen dich selbst solltest du gehen lassen?

101Fragen Vorwürfe sind Scheiße! Das sagt mein Mann immer! 🙂 Und ich kenne bisher keinen einzigen Menschen der so wenig vorwerfend oder gar anklagend ist wie mein Mann. Selbst wenn wir uns richtig streiten ist er was Vorwürfe betrifft echt ein Waisenkind… Aber das ist ja gerade nicht das Thema… 😉
Ich denke nach und das ich schon länger über die Frage nachdenke, ohne das mir was Passendes einfällt heißt entweder: Ich bin total von mir eingenommen und denke ich mach immer alles richtig (was beides nicht stimmt, ich bin nicht von mir eingenommen und mach bei weitem nicht alles richtig), oder ich bin zu zu oberflächlich (was an sich auch nicht eine meiner Marken ist…)
Also mal mehr in mich gehen…
Ich lasse es einfach mal fließen…

  • Ich bin eitel
  • Ich gebe gerne und viel Geld für Technik aus
  • Ich bin stur
  • Ein bißchen Snob…
  • Verfressen
  • Lästere gerne mal
  • Bin religiös (grins, meine Stammfamilie kann das gar nicht ab 😉 )

und so weiter….

Also ich konzentriere mich mal auf das Stursein
Man könnte es auch als unnachgiebig bezeichnen, von einer einmal gefaßten Meinung (die nicht leichtfertig gefaßt wurde, sondern meist fundiert recherchiert wurde) weiche ich ganz schwer ab. Auch wenn es um Diskussionen und Streits persönlich wird, ist schnell eine Mauer hochgezogen, die meist dann unüberwindlich ist. Für den anderen, aber auch für mich. Diese dann wieder einzureißen, kostet meine Kraft, nicht die des anderen…  Da sollte ich lockerer werden, definitiv! Man könnte es auch umschreiben mit dem Motto: Auch 5 mal gerade sein zu lassen… aber jetzt schweife ich ab 😉

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch noch 🙂

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7. Wer wartet noch darauf, dass du ihm/ihr vergibst?

101Fragen Zum Abend noch ein wenig weiter mit den Fragen 😉 Und dann gleich wieder so eine schwierige… Also im ersten Moment muß ich sagen: Keiner, da fällt mir keiner ein. Mir fällt nur „meine Kleine“ ein mit der ich gebrochen habe. Aber ich habe ihr nichts zu vergeben, denn sie hat mir nichts angetan. Sie ist wie sie ist und das paßt einfach nicht mehr mit meinem Ich zusammen. Da geht man doch besser in Frieden. Ich denke das habe ich halbwegs getan, auch wenn sie es anders sieht. Zumindest empfinde ich das so. Sie hat mir auch nichts zu vergeben, außer evtl. daß ich mit ihr gebrochen habe. Ich bin ihr für nichts Böse, wünsche ihr wirklich aus vollem Herzen alles Gute, will aber einfach nicht mehr diese, mich belastende, Freundschaft mit ihr haben. Da ist nix zu vergeben. Ansonsten fällt mir zu der Frage echt nix ein… Auf zur nächsten Frage 😉

6. Wann hast du im letzten Jahr vorschnell über jemanden geurteilt?

101FragenGerade auf meinem eigenen Blog die Fragen wiederentdeckt… Und da ich sowieso zum Rest, wie Arbeit etc. unlustig bin, mach ich einfach hier mal weiter (zum Glück ist es momentan noch recht ruhig auf der Arbeit…)

Zur Frage…. Wann urteilt man mal NICHT schnell?! Ist der Mensch nicht dazu ausgelegt im Bruchteil von Sekunden Urteile zu fällen?! Ist das nicht in unserem System verankert und damals als wir noch in Höhlen wohnten implementiert worden? Bär=Gefahr, Erkennen und Weglaufen? So in etwa… Ich bilde mir jedenfalls über meine Mitmenschen sehr sehr schnell eine Meinung und das meist in den ersten Sekunden. Und das schon immer. Zweimal in meinem Leben hab ich Menschen, die ich auf Anhieb nicht mochte, ohne das sie überhaupt was getan hatten, vesucht eine Chance zu geben. Letztlich hat sich mein Bauch aber nicht getäuscht. Im Nachhinein haben sie sich als Idioten rausgestellt. Seitdem vertraue ich meinem Bauch 100%! Und diese Entscheidung hinterfrage ich schon seit Jahren nicht mehr! Um also auf die Frage zu antworten: Vorschnell nicht, aber schnell und das konsequent. Und es ist egal ob man dem Kind einen anderen Namen gibt, es ist immer das Gleiche. Letztlich ist es ein Urteil. Ein Urteil ist für mich auch neutral. Das was man draus macht ist positiv oder negativ. Vielleicht ist also auch die Frage falsch gestellt und müßte lauten: Wann hast Du im letzen Jahr jemand falsch eingeschätzt? Ein Urteil gefällt ohne genug Fakten zu kennen? Irgendwie so müßte die Frage eher lauten. Und wieder sage ich: Ich schätze Menschen nicht falsch ein. Situationen: Ja, Verhältnisse oder Umstände: Ja, mein fahrerisches Können: Ja; aber keine Menschen, da lieg ich immer richtig (für mich natürlich 🙂 )

5. Bist du dir selbst ein guter Freund gewesen?

101FragenIrgendwie sind die Fragen total in Vergessenheit geraten…

War ich mir im letzten Jahr selbst ein guter Freund. Ja und Nein. Hab meine Hobbys vorangetrieben und mit dem Singen und dem Einsatz übertrieben. Wenn Hobbys zur Last werden… Hab die Thera wieder angefangen, also würde ich mal sagen: Dickes Ja. Obwohl es sich gerade falsch anfühlt, das JA auf diese Frage. Mein Bauch sagt was anderes, schreit von Überlastung, von Ruhebedürfnis. Sagen wir es mal so: Es gibt diesbezgl. Potential nach oben 😉

4. Haben diese Menschen dich in deiner Entwicklung und in der Umsetzungen deiner Träume unterstützt oder blockiert?

101FragenBoah, was für eine Frage! Erster Impuls einer Antwort: Was für ein Scheiß! 😉

Kurzantwort auf jeden Fall ist: Auf keinen dieser 5 kann oder will ich gar verzichten. Oder mehr oder weniger Zeit investieren.

  • Jim ist mein Mann. Alles was ich möchte und halbwegs „normal“ ist, und in einigen Dingen bin ich ganz schön „unnormal“ werden von ihm unterstützt. Unterstützung kann auch passiv erfolgen, in dem man den anderen läßt und das ist viel Wert und weiß ich an Jim auch sehr zu schätzen.
  • CB, ohne Worte, sie unterstützt meine Träume 🙂 Sie ist nur ein Zeiträuber mit dem ProjektChor, aber dafür erhalte ich unendlich viel Freundschaft und Zuneigung
  • WB, er läuft halt mit. Unterstützt mich weder, noch blockiert er mich. Er ist CBs Mann und mein ChorMate und wir sind befreundet. Weit nicht so sehr wie ich es mit seiner Frau bin, muß aber auch nicht.
  • Tochter ist nur in der „Meiste-Zeit-Position“, weil sie einen Unterschlupf brauchte. Tochter, wie auch die Söhne, befriedigen mein Gefühl Papa sein zu können. Und Papa ist man halt in allen Wetterlagen und nicht nur bei Sonnenschein.
  • MA, mein Bruder. Er bestärkt mich in vielen Dingen und ist immer für mich da. Umgekehrt auch. Besser könnte es nicht laufen. Er ist nur der Meinung, ich wäre zu weich zu den Kindern und sie bekämen zu viel von mir/uns. *lach* Tja, MA und ich haben als Kinder halt anderes erlebt und MA hat keine Kinder, von daher kennt er nur das, wie es uns erging und das ist…. nun ja eine eigene Geschichte.

Was sagt mir diese Zusammenfassung nun? Irgendwie gerade, das alles richtig ist. Das Gefühl hat sich bei mir eingestellt. Mit Jim und meinen Geschwistern, dann die Kinder… Das ist mein privates Universum und natürlich CB, die mich gesangs- und klaviertechnisch immer inspiriert und in vielen Dingen ein Vorbild für mich ist 🙂